In der Nacht hatte es immer wieder geregnet. Als ich aufstehe, hat es aber endlich aufgehört. Es ist aber noch bewölkt. Kurz gibt es aber ein Lichtspiel als die Sonne aufgeht.
Sehr schnell klart es nun auf und die Wolken verziehen sich größtenteils. Ich packe alles zusammen. Das Zelt ist leider nass. Deshalb wische ich es mit einem kleinen Tuch einigermaßen trocken. Ganz trocken geht es natürlich nicht. Aber es ist schon viel besser. Dann treffe ich den anderen Camper. Er ist auch auf dem Colorado Trail unterwegs. Wir laufen uns heute noch einige Male über den Weg.
Als erstes muss ich wieder hoch zum Trail laufen. Anschließend geht es noch etwas rauf und dann ein Stück runter. Hier durchquere ich wunderschöne leuchtend gelbe Wiesen.
Danach geht es kurz etwas rauf und dann etwas länger runter. Nun wieder im Wald. Dann gibt es wieder eine schöne Aussicht.
Wieder geht es ein wenig rauf und runter. Anschließend folgen zwei kurze, aber sehr steile Auf- und Abstiege. Wow, das war hart. Der Weg ging sehr steil gerade hoch. Da war keine Kurve drin. Genauso ging es auch runter. Auf der letzten Kuppel mache ich meine Mittagspause. Inzwischen hat es stark zugezogen. Es ist bewölkt.
Nun geht es fast nur noch runter. Es tropft nun ein paarmal. Aber nicht so stark, dass ich die Regenmontur anziehen muss.
Dann komme ich aus dem Wald raus und ich erreiche einen Talboden. Es geht auf einer Schotterstraße weiter. Neben der Straße fließt ein kleiner Bach. Bald darauf erreiche ich den Highway 114. Ein kurzes Stück geht es entlang der Straße zu einem Parkplatz. Um 15:00 Uhr komme ich dort an. Nun heißt es Autostop machen. Das Problem ist aber, es fahren nur sehr wenige Autos vorbei. So dauert es eine Stunde, bis endlich ein Auto anhält und mich mitnimmt. Eine Frau nimmt mich mit. Wir unterhalten uns angeregt. Die Landschaft ist wunderbar. Es geht durch eine tolle Schlucht und dann durch eine bezaubernde Hügellandschaft. Am Weg hat es Farmen und viele Kühe. Ein großer Bach fließt durch das Tal. Fast eine Stunde dauert die Fahrt nach Gunnison. Bei meinem Motel lässt sie mich aussteigen. Ich checke ein und gehe dann einen Hamburger essen. So lecker. Dann geht es zurück zum Motel. Nach der Dusche genieße ich den Abend.
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