Samstag, 22. August 2026

Colorado Trail 2026: 20. Tag

Gestern Abend hat es noch etwas eine Stunde lang heftig geregnet. 
Heute stand ich früh auf. Es geht zurück zum Trail. Nachdem ich alles zusammen gepackt hatte, ging ich zum Frühstück. Anschließend habe ich den Schlüssel abgegeben und ich stellte mich an die Straße. Es fuhren viele Autos vorbei, aber keines hielt an. Erst nach einer halben Stunde hat einer erbarmen mit mir. Er nimmt mich ein paar Kilometer mit. Von hier aus soll es etwas einfacher sein mit dem Autostop. Er muss zur Arbeit im Krankenhaus, sonst hätte er mich zum Pass hochgefahren. Wieder warte ich. Ein Auto hält endlich an. Er fährt mich raus aus der Stadt zur Straße, welche auf den Pass hoch führt. Fast alle Autos, welche hier vorbeifahren, fahren hoch zum Monarchpass. Er hat sein Enkelkind dabei, welches Hunger hat. Sonst hätte er mich ganz hochgefahren. Wieder warte ich. Und endlich nach insgesamt einer Stunde warten, nimmt eine Frau mich mit. Um 09:00 Uhr bin ich endlich auf dem Pass angekommen. Es ist recht stark bewölkt und kühl. Und los geht es. Es geht gemütlich auf einer Schotterstraße den Hang entlang. 
Die Aussicht ist schön. Bald hüllen sich die Gipfel im Nebel ein. Weiter geht es wieder auf einem Wanderweg durch den Wald. Mir begegnen Wanderer, Biker und Motorradfahrer. Richtig gelesen. Der Trail ist hier auch für Motorradfahrer zugelassen. Es geht mal etwas rauf, mal wieder runter, aber ist sehr gemütlich zu laufen. So gefällt es mir gut. Die Berge zeigen sich inzwischen auch wieder. Das Panorama ändert sich immer wieder. 


Zwischendurch scheint auch immer wieder die Sonne. Die Berge sind einfach toll anzuschauen! 


Einmal komme ich an einem Unterstand vorbei. Bisher der erste. 


Weiter geht es. Auch über Wiesen geht es immer wieder mal. 


Wasser hat es auch mal unterwegs. Zweimal tropft es ganz leicht. 

Schließlich geht es runter zum Marshallpass. Einen Kilometer vorher fülle ich noch meine Flaschen bei einer Quelle. Beim Pass hat es kein gutes Wasser. Hier führt eine Schotterstraße hoch. Es hätte hier auch Zeltplätze, jedoch hat es viele Kühe und alles ist verschissen von den Kühen. Es hat allerdings eine kleine Hütte. Sie wird von einem Snowmobilclub unterhalten. Jeder kann dort übernachten. Daneben hat es sogar ein Plumpsklo. In der Hütte stehen drei Betten und es hat einen Ofen und Feuerholz. Allerdings sind schon drei Leute da. Sie bieten mir aber ein Bett an. Einer von ihnen schläft im Auto. Der eine fährt den Colorado Trail mit dem Bike. Die zwei anderen begleiten ihn mit dem Auto. Sie bieten mir Steak und Ofenkartoffeln an. Da sage ich nicht nein. Sehr nette ältere Herren. 

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