Donnerstag, 13. August 2026

Colorado Trail 2026: 19. Tag

Diese Nacht habe ich sehr gut geschlafen. Gemütlich mache ich mich fertig und um 07:00 Uhr wandere ich los. Natürlich geht es gleich wieder aufwärts weiter. Auch hier hat es wieder steile Abschnitte dabei. Der Weg führt mich durch steiniges Gelände und vorbei an einem kleinen See. Hier geht es leicht runter und anschließend gleich wieder rauf auf einen Berg. 




Von hier oben habe ich eine tolle Aussicht!




nun bleibt der Wanderweg recht lange auf dieser Höhe. Es geht gemütlich auf und ab. Mal am Hang entlang, mal auf einem Kamm weiter. Wunderschön zu laufen und immer wieder neue Aussichten. 





Ich genieße es richtig. Schließlich erreiche ich das große Skigebiet vom Monarchpass. Es geht nun vorbei an etlichen Skipisten und Sesselbahnen. Die sind natürlich nur im Winter in Betrieb. Es folgt nochmals ein Aufstieg. 





Dann geht es fast nur noch runter. Ich sehe noch kurz einen Fuchs vorbeigehen. Hier begegnen mir auch Tageswanderer und Biker. So gegen 13:00 Uhr erreiche ich den Monarchpass. Hier führt eine große Straße drüber. Es hat einen großen Parkplatz mit einem Shop, Toiletten und ein kleines Restaurant. Außerdem auch eine kleine Seilbahn zu einem Hügel rauf. Ich esse erst mal etwas zu Mittag im Restaurant. Anschließend schaue ich mir den Shop an. Ein paar kleine Souvenirs kaufe ich mir. Solange der Shop offen ist, sind sie sehr Hikerfreundlich. Es hat einige Sachen im Shop, welche Wanderer brauchen können. Zudem hat es Trinkfontainen, bei denen man seine Wasserflaschen auffüllen kann. Es gibt sogar einen Hikerraum. Dort kann man seinen Rucksack deponieren und es hat Steckdosen. Außerdem gratis Internet. 




Anschließend stelle ich mich an die Straße und mache Autostopp. Nach etwa 15 Minuten hält ein Auto an. Ein Farmer nimmt mich mit. Er ist gerade auf dem Weg von seiner Farm in die Stadt. Er besitzt 1500 Rinder! In Salida setzt er mich direkt bei meinem Motel ab. Er war wirklich sehr nett. Im Gateway Inn and Lodge hatte ich ein Zimmer für drei Nächte gebucht. Ich brauche eine Pause. Obwohl ich noch etwas zu früh bin fürs einchecken, darf ich schon auf mein Zimmer. Wieder habe ich Glück und eine kleine Badewanne im Zimmer. Schnell deponiere ich mein Gepäck und laufe einen Kilometer ins Zentrum von Salida. Im Supermarkt hole ich mir das nötigste für heute Abend. Vor allem etwas zu trinken und etwas fürs Abendbrot. Dann geht es zur Post. Dort hole ich die zwei Pakete ab, welche ich hierher geschickt hatte. Gerade rechtzeitig erreiche ich das Motel wieder, bevor es so richtig anfängt zu regnen. Es schüttet wie aus Eimern. Bin ich froh im Zimmer zu sein und nicht im Zelt. Nach etwa zwei Stunden hört es wieder auf. Für die Natur wäre es gut gewesen, hätte es die ganze Nacht weiter geregnet. Ist man am Wandern, ist man froh, wenn es nur kurz regnet. 


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