Heute stand ich mit der Sonne auf. Ich wollte den Sonnenaufgang genießen. Die Sonne sah ich nicht aufgehen, aber der Berg färbte sich schön rosa. Alpenglühen in Colorado.
Anschließend packte ich alles ein und frühstückte noch. Nahe bei meinem Zelt sah ich einen Hasen.
Etwa um 07:30 Uhr lief ich los. In langsamen Tempo wanderte ich rauf zum Hope Pass. Es ist immer noch so steil. Kurz vor dem pass sah ich die ersten Murmeltiere und Pikas. Endlich erreichte ich den Pass. War ich erleichtert! Hier machte ich eine lange Pause. Ein Murmeltier kam ganz nahe an mich heran. Heute traf ich wieder viele Trailrunner und auch Wanderer. Die Aussicht ist fantastisch. So viele Berge sind zu sehen. Und auch den See unten im Tal sehe ich noch.
Jetzt beginne ich den langen Abstieg. Auch dieser ist zum Teil sehr steil. Immerhin fällt mir das Laufen nun einiges leichter. Und ich kann es mehr genießen. Bald geht es auch wieder in den Wald rein. Einmal sehe ich noch einen Hasen davon hoppeln. An einem Bach mache ich meine Mittagspause. Den älteren Wanderer habe ich hier wieder getroffen.
Endlich erreiche ich den Talboden. Jedenfalls fast. Der Weg folgt nun etwas erhöht dem Tal. Unten fließt ein Bach und es hat auch eine Straße. Die Straße ist hier aber bald zu Ende. Die Biber haben den Bach an mehreren Stellen gestaut. Und dadurch sind Teiche entstanden. Ideales Elchland. Es gibt auch Elche hier. Leider sehe ich wieder keinen. Nur einen Hirsch. Immerhin. Kurz bevor der Wanderweg den Bach überquert, sehe ich einen schönen Zeltplatz. Hier bleibe ich. Nun würde es wieder rauf gehen. Das mache ich morgen. Es ist schön schon um 15:00 Uhr das Camp aufzustellen. So kann ich alles ganz gemütlich einrichten und den Abend genießen. Das ist mir lieber, als erst um 18:00 Uhr oder später anzukommen.
Heute und Morgen gehe ich es gemütlich an. Mein Körper braucht etwas Erholung. Anschließend geht es dann wieder in gewohntem Rhythmus weiter.
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