Martina's Blog
Mittwoch, 29. Juli 2026
Colorado Trail 2026: Pause
Heute am Sonntag den 26.07. mache ich Pause. Ich wasche meine Wäsche und nehme ein Bad. Mein Zimmer hat eine kleine Wanne. Dann sortiere ich alles. Ich muss ein paar Sachen weiter schicken. Der Rucksack ist einfach zu schwer. Etwa zwei Kilos werde ich so noch los. Dann gehe ich einkaufen. Ich brauche etwas zu Essen und trinken für heute. Der nächste Abschnitt ist zum Glück nur zwei Tage lang. So sollte ich definitiv einen leichteren Rucksack haben. Mission erfüllt. Den Rest des Tages erhole ich mich.
Colorado Trail 2026: 6. Tag
Um etwa 07:30 Uhr wanderte ich los. Die andere Wanderin war schon weg. Es ging etwas rauf. Das Wetter war wieder schön. Beim nächsten Bach traf ich sie wieder und ich aß eine Kleinigkeit.
Es folgte ein langer Abstieg. Herrlich! Mal im Wald, dann wieder durch eine Wiese. Es gibt tolle Aussichten zu bestaunen. Der Himmel verdunkelt sich allmählich, ich höre auch mal weit entfernt etwas Donner, es bleibt aber bei ein paar Tropfen. Die Wanderin und ich treffen uns immer mal wieder. Sonst sah ich nur Biker.
Schließlich wird es flacher. Ich höre immer mehr Autos. Durch einen Espenwald wandere ich zum Kenoshapass. Dort führt eine vielbefahrene Straße drüber. Es hat auch einen Campingplatz. Ein Kartonschild weißt mich zu einem Platz. Dort gibt es Trailmagic. Eine Wanderin ist an diesem Wochenende dort und hat Getränke, Wasser und Snacks für die Wanderer dabei. So cool. Die andere Wanderin ist auch dort. Die Trailangelin fährt uns sogar runter in die Stadt. Ich bin froh, dass ich nicht Autostop machen musste. In Fairplay finde ich auch ein Zimmer für zwei Nächte. Meine Schultern brauchen eine Pause. Noch kurz einkaufen und nach einer Dusche falle ich ins Bett.
| Meine Richtung |
Schließlich wird es flacher. Ich höre immer mehr Autos. Durch einen Espenwald wandere ich zum Kenoshapass. Dort führt eine vielbefahrene Straße drüber. Es hat auch einen Campingplatz. Ein Kartonschild weißt mich zu einem Platz. Dort gibt es Trailmagic. Eine Wanderin ist an diesem Wochenende dort und hat Getränke, Wasser und Snacks für die Wanderer dabei. So cool. Die andere Wanderin ist auch dort. Die Trailangelin fährt uns sogar runter in die Stadt. Ich bin froh, dass ich nicht Autostop machen musste. In Fairplay finde ich auch ein Zimmer für zwei Nächte. Meine Schultern brauchen eine Pause. Noch kurz einkaufen und nach einer Dusche falle ich ins Bett.
Colorado Trail 2026: 5. Tag
Start war heute um 07:15 Uhr. Es ging weiter rauf. Mal durch Espenwald, dann wieder durch Nadelwald. Die Espenwälder sind sehr Grün. Es wächst viel Gras und es hat viele Blumen am Boden.
Manchmal hat es auch Hindernisse in Form von Bäumen. Dann heißt es außen rum oder drüber hinweg. Die meisten Stämme wurden allerdings beseitigt.
Endlich bin ich zuoberst angekommen und es geht ein wenig runter. Das Gefällt mir viel besser. Ich Treffe hier Tageswanderer und quatsche mit ihnen. Da holt mich meine Mitwanderin wieder ein. Zusammen steigen wir runter zu einer großen Lichtung. Sie ist nicht sehr breit, aber sehr lang gezogen. Es hat einen Bach und ist sehr Grün. Perfektes Terrain für Elche. Leider sehen wir keine. An einem Seitenbach machen wir Mittagspause.
Das Tal endet langsam und es geht zurück in den Wald. Es folgt ein kleiner Aufstieg und dann geht es runter zu einem Bach. Hier bleibe ich für die Nacht. Meine Begleiterin wandert noch weiter und wir verabschieden uns. Ich werde sie vermutlich nicht wieder sehen, da ich eine Pause einlege und sie weiter geht. Ich richte nun mein Lager ein. Gerade wollte ich Wasser holen, da fängt es an zu regnen. Ich schlüpfe ins Zelt. Nun kommt noch eine Wanderin und stellt ihr Zelt auf. Ich hatte sie schon im zweiten Camp getroffen.
Anschließend folgen wir mehrere Kilometer dieser Ebene. Der Wanderweg geht am Rand entlang. Immer in Reichweite des Waldes. Einmal zieht ein kurzes, aber heftiges Gewitter durch. Wir stellen uns im Wald unter. Es fallen sogar ein paar kleine Hagelkörner. Anschließend geht es weiter und wir sehen unten am Bach eine Hirschkuh. Auch Enziane sehe ich hier.
Bald hört der Regen wieder auf und ich hole nun Wasser und mache mein Abendessen. Wir quatschen noch etwas. Dann fängt es wieder an leicht zu regnen und wir verziehen uns ins Zelt. Nach etwa einer Stunde hört der Regen wieder auf. Es ist aber schon Zeit zum Schlafen.
Montag, 27. Juli 2026
Colorado Trail 2026: 4. Tag
Etwa um 07:30 Uhr war ich startklar. Das Zelt habe ich mit einem Lappen abgewischt. Es war wieder wunderschönes Wetter. Nur ganz kleine Wölklein am Himmel. Es ging leicht runter zu einem kleinen Bach. Dort machte ich eine kurze Pause. Ein Kolibri landete direkt neben mir im Wasser und wusch sich. Dann war er auch schon wieder weg.
Es folgte ein kurzer Anstieg. Die Gegend ist wunderschön. Es geht durch den Wald aber überall hat es große Felsen.
Zwischendurch habe ich auch mal ne schöne Aussicht. Nach einem weiteren kurzen Anstieg geht es lange runter. Hier sehe ich zwei Hirsche. Dann holt mich meine Wanderkollegin wieder ein und zusammen geht es weiter. Im Tal kommen wir zu einem schönen Bach. Hier machen wir unsere Mittagspause.
Zwischendurch habe ich auch mal ne schöne Aussicht. Nach einem weiteren kurzen Anstieg geht es lange runter. Hier sehe ich zwei Hirsche. Dann holt mich meine Wanderkollegin wieder ein und zusammen geht es weiter. Im Tal kommen wir zu einem schönen Bach. Hier machen wir unsere Mittagspause.
Es folgt ein steiler Aufstieg. Kurz vor einem Parkplatz fängt es an zu regnen. Schnell ziehen wir unsere Regenjacken an. Beim Parkplatz hat jemand Wasserflaschen deponiert. Sehr freundlich. So mussten wir das Wasser nicht so weit hochtragen.
Nun ist der Rucksack aber wieder sehr voll und schwer. Weiter geht es. Der Regen lässt zum Glück etwas nach. Eine halbe Stunde später hört es ganz auf. Immer noch geht es rauf. Vorbei an einem Haus. Endlich gegen 17:00 Uhr erreichen wir Cold Stream. Etwas weiter geht es noch und dann stellen wir unser Zelt auf. Immerhin regnet es nicht mehr.
Colorado Trail 2026: 3. Tag
Gestern ging ich früh schlafen. Heut wollte ich zeitig starten und so der Hitze zu entgehen. Um 06:30 wanderte ich los. Es ging gleich im Zickzack den Hügel rauf. Zunächst noch im Wald. Zudem schien die Sonne noch nicht hierher. So kam ich recht gut voran. Bald kam ich aus dem Wald raus. Nun folgte ein offenes Gelände, es stehen und liegen nur noch verkohlte Stämme herum. Es hat aber auch immer mal wieder einzelne Bäume, welche überlebt haben. Die Aussicht ist gut. Nun komme ich auch an die Sonne.
Es wächst auch mal eine Blume. Bald geht es in einen Wald rein. Endlich etwas Abkühlung. Wasser hat es hier keines. Trotzdem sehe ich Spuren von Hirschen. Der Aufstieg ist nun nicht mehr so steil. Ich treffe hin und wieder Wanderer. Mal überhole ich sie und dann wieder kommen sie an mir vorbei. Dann hört der Wald auf und es geht zurück ins Waldbrandgebiet. Hier wächst schönes gelbes Grass. Es geht nur noch leicht auf und ab. Der Himmel verdunkelt sich nun immer mehr. Rundherum sind schwarze Wolken zu sehen. Und an den entfernten Hügeln sieht man Regenschleier. Hin und wieder wird auch hier die Sonne bedeckt. Noch scheint sie aber. Weit entfernt donnert es auch.
Endlich so gegen ein Uhr komme ich zu einer Straße. Etwa 200 Meter weiter ist eine kleine Feuerwehrstation. Außen am Gebäude, an einer schattigen Stelle, hat es einen Wasserhahn. Wanderer und Biker dürfen hier ihre Wasserflaschen füllen. Der nächste Bach ist noch 6 Kilometer entfernt. Zu weit für mich, um heute noch bis dort zu laufen. Ich mache hier meine Mittagspause. Die andere Frau kommt auch hier her. Sie geht aber zu einer Post. Auch sie hat einen schweren Rucksack und will etwas heimschicken. Langsam kommt die Gewitterfront näher.
Es wächst auch mal eine Blume. Bald geht es in einen Wald rein. Endlich etwas Abkühlung. Wasser hat es hier keines. Trotzdem sehe ich Spuren von Hirschen. Der Aufstieg ist nun nicht mehr so steil. Ich treffe hin und wieder Wanderer. Mal überhole ich sie und dann wieder kommen sie an mir vorbei. Dann hört der Wald auf und es geht zurück ins Waldbrandgebiet. Hier wächst schönes gelbes Grass. Es geht nur noch leicht auf und ab. Der Himmel verdunkelt sich nun immer mehr. Rundherum sind schwarze Wolken zu sehen. Und an den entfernten Hügeln sieht man Regenschleier. Hin und wieder wird auch hier die Sonne bedeckt. Noch scheint sie aber. Weit entfernt donnert es auch.
Als es nun schon deutlich näher donnert, packe ich zusammen und laufe weiter. Es sind noch etwa drei Kilometer bis zu einem Parkplatz mit Toilette. Das sind aber immer Plumpsklos. Etwas entfernt vom Parkplatz stelle ich mein Zelt auf. Oder ich versuche es. Es tropft schon leicht. Es kommt plötzlich Wind auf. Und so reist der Wind die Heringe immer wieder raus. Steine hat es auch fast keine. Endlich steht mein Zelt. Keine Minute zu früh. Ich schaffe es gerade noch, den Rucksack ins Zelt zu schmeißen und hinterher zu sprinten. Dann geht das Gewitter los. Es donnert immer wieder heftig. Blitze sehe ich aber nur einen. Zum Glück bin ich im Wald. Dann schüttet es wie aus Kübeln. Leider zieht eine Windböe wieder einen Hering heraus. Ich muss nochmals raus und das Zelt besser befestigen. Sonst habe ich alles nass. Ich suche noch mehr Steine und nehme auch dicke Äste zur Hilfe. Schließlich ist das Zelt endlich sicher und ich kann wieder rein krabbeln. Inzwischen bin ich natürlich bis auf die Haut durchnässt. Ich ziehe die nassen Sachen aus und versuche mich etwas zu trocknen. Kalt ist es ja nicht. Dann sehe ich, dass das Wasser unter mein Zelt fließt. So kauere ich mich in der Mitte hin. Dort ist es noch trocken. Endlich nach einer gefühlten Ewigkeit, in Wirklichkeit war es nur etwas länger als eine halbe Stunde, lässt der Regen langsam nach. Das Donnern hört auch auf. Als es fat trocken ist verlasse ich das Zelt und schaue mich um. Das Wasser versickert zum Glück schnell. Trotzdem ziehe ich zur Sicherheit einen Graben ums Zelt herum. Danach gehe ich zur Toilette. Dort finde ich die andere Wanderin. Sie kam per Autostop direkt zum Parkplatz und hat das Gewitter in der Toilette verbracht. So blieb sie trocken. Zusammen gehen wir zu meinem Zelt zurück und sie stellt ihr Zelt in der Nähe auf. Inzwischen kommt die Sonne wieder raus. Ich hänge alles zu trocknen auf. Das Gewitter zog um 16:00 Uhr durch. Es gibt noch einen schönen Regenbogen.
Colorado Trail 2026: 2. Tag
Am Morgen ziehe ich ich mich an und verstaue alles und den Hüllen. Dann hole ich mein Essen. Es hängt in einem Bärensicheren Sack an einem Baum. Nun gibt es Frühstück und ich packe alles zusammen. Dann geht es noch zur Toilette. Etwa um 07:30 Uhr wandere ich los. Die andere Frau liegt noch im Zelt.
Endlich erreich ich den höchsten Punkt. Das Panorama von hier oben ist super. Es hat einige Felsen und ich sehe schon den Hang, wo ich morgen rauf muss. Ein großes Waldbrandgebiet. Hier wütete 1996 ein großes Feuer und noch immer wächst fast nichts dort.
Nach einer Pause wandere ich nun runter. Inzwischen ist es wieder sehr Heiß geworden. Zuerst geht es einen Kamm hinab. Hier habe weiterhin eine schöne Aussicht. Dann geht es in Serpentinen runter. Das Areal ist offener und somit sonniger und heißer. Hier holt mich die andere Wanderin wieder ein. Sie läuft schneller als ich. Zusammen steigen wir das letzte Stück runter ins Tal. Heute habe ich andere Wanderer und Biker getroffen. Alle sind freundlich und grüßen oder wir wechseln auch mal ein paar Worte.
An diesem schönen Fluss schlagen wir unser Lager auf. Eine Brücke führt über den Fluss. Auf dieser Seite geht eine Straße vorbei und es hat eine Toilette. Wir gehen auf die andere Seite und finden einen schattigen Platz. Etwa um 15:00 Uhr kommen wir an. Ich stelle mein Zelt auf und richte alles ein. Dann bade ich im Fluss! Tat dass gut. Das war eine sehr willkommene Erfrischung. Anschließend filtere ich Wasser zum trinken und kochen. Auch heute fällt es mir schwer, etwas zu Essen.
Es geht gleich aufwärts los. Zum Glück im Wald und somit im Schatten. Ein herrlicher Morgen. Ich sehe zwei Hasen davon hoppeln.
Endlich erreich ich den höchsten Punkt. Das Panorama von hier oben ist super. Es hat einige Felsen und ich sehe schon den Hang, wo ich morgen rauf muss. Ein großes Waldbrandgebiet. Hier wütete 1996 ein großes Feuer und noch immer wächst fast nichts dort.
| Das kahle Waldbrandgebiet |
Nach einer Pause wandere ich nun runter. Inzwischen ist es wieder sehr Heiß geworden. Zuerst geht es einen Kamm hinab. Hier habe weiterhin eine schöne Aussicht. Dann geht es in Serpentinen runter. Das Areal ist offener und somit sonniger und heißer. Hier holt mich die andere Wanderin wieder ein. Sie läuft schneller als ich. Zusammen steigen wir das letzte Stück runter ins Tal. Heute habe ich andere Wanderer und Biker getroffen. Alle sind freundlich und grüßen oder wir wechseln auch mal ein paar Worte.
Es hat hier einige Fischer und Familien. Die gehen aber alle wieder weg. Es kommen immer wieder Wanderer vorbei. Ein Frau kommt zu uns Essen. Auch sie ist alleine unterwegs. Ihr Rucksack ist recht klein. Keine Ahnung wie sie das macht. Sie geht allerdings auch öfter in eine Stadt und holt Essen, kommt aber am selben Tag zurück. Deshalb hat sie sehr wenig Essen dabei. Das muss ich auch noch verbessern. Auch sonst scheint sie nicht viel dabei zu haben.
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