Heute stand ich um 06:00 Uhr auf. Ich hatte es aber nicht so eilig. Meine Hoffnung war, die Elche nochmals zu sehen. Ich ging also wieder zu meinem Aussichtspunkt von gestern Abend. Es waren hier aber keine Elche zu sehen. Drei von ihnen waren am anderen Ende des Sees am fressen. Dafür sah ich nun am Hang oben etwa 15 Hirsche. Männchen und Weibchen. Sie verlassen aber gerade das Tal. Schön, dass ich sie noch sehen durfte.
Nun gehe ich zurück zum Zelt und mache mich bereit zum los Wandern. Etwa um 07:00 Uhr starte ich meine Wanderung. Hinten am See gibt es aber schon den ersten Stopp. Die Elche kommen nämlich gerade zurück zu ihrem Lieblingsplatz. Dabei kreuzen sie auch meinen Wanderweg. Deshalb gehe ich etwas runter zum See und gebe ihnen den Platz, dass sie an mir vorbei ziehen können. Toll, sie nochmals so nahe zu sehen. Der vierte ist wohl zu Hause geblieben. Natürlich mache ich nochmals eine Menge Fotos und auch Videos. Schließlich verschwinden sie in den Büschen.
Ich wandere nun auch weiter. Es geht rauf auf den Pass. Übrigens scheint die Sonne wieder von einem strahlend blauen Himmel runter. Ein paar Kehren bringen mich hoch. Dadurch ist der Aufstieg zum Glück nicht so steil. Etwa 150 Höhenmeter später bin ich oben auf dem Pass. Hier komme ich auch endlich an die Sonne. Es war ganz schön kalt im Schatten. Nachdem ich die Aussicht bestaunt hatte, machte ich eine Pause und genoss die Sonne.
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| Ich schlief am unteren See |
Es folgte ein längerer Abstieg. Zuerst noch im Zickzack und dann etwas gemütlicher. Mehrmals geht es durch große Blockfelder. Vorbei an Wiesen mit Tümpeln. Bald komme ich wieder in den Wald rein. Eine Trailrunnerin mit Hund kommt mir entgegen. Später begegnen mir auch Wanderer. Mehrmals fließen Bächlein über den Weg. Schließlich mache ich meine Mittagspause.
Danach geht der Weg kurz etwas rauf und schließlich wieder runter zum Talboden. Hier fließt ein großer Bach. Ich fülle nochmals meine Flasche auf. Dann geht es wieder rauf. Dieser Aufstieg geht gemütlich mit Spitzkehren los und wird dann sehr steil. Endlich erreiche ich den Boss Lake. Hier sind viele Tageswanderer und Fischer unterwegs. Beim Bach unten führt eine Straße hin.
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| Boss Lake |
Es geht vorbei am See und dann wird es wieder steil. Endlich erreiche ich nach 400 Höhenmetern den Hunt Lake. Etwa um 14:30 Uhr bin ich angekommen. Der See liegt noch mitten im Wald. Auch hier hat es Tagesausflügler und Fischer. Ich suche mir einen Platz fürs Zelt. Direkt am See wäre es natürlich am schönsten, aber auch kalt und sehr windig. Ich finde etwas erhöht, geschützt im Wald einen guten Platz. Hier stelle ich mein Zelt auf. Dann gehe ich zum See runter und filtere Wasser. Hier bläst ein kräftiger Wind. Der Himmel ist inzwischen bedeckt und die Sonne scheint nur kurz mal durch. Zurück beim Zelt ist es fast windstill und gefühlt einiges wärmer. Alles richtig gemacht. Nun genieße ich den restlichen Nachmittag und Abend.
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| Hunt Lake |
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| Gemütlicher und gut geschützter Platz |