Mittwoch, 2. September 2026

Colorado Trail 2026: 34. Tag

Heute startete ich wieder um 07:30 Uhr. Letzte Nacht hatte es übrigens geregnet. Das Zelt habe ich am Morgen abgewischt. 
Zunächst ging es noch runter. Der Rucksack ist schwer. Heute hat es keinen Bach am Weg. Erst beim nächsten Camp. 
Schließlich erreiche ich eine Straße. Hier haben Trailangel eine Menge Wasser deponiert. Etwa 180 Liter und füllen es auch regelmäßig auf. Ich mache an der Sonne eine Pause. Ein wenig von dem Wasser habe ich auch genommen. 

Als ich da so sitze, sehe ich im Augenwinkel eine Bewegung. Als ich dorthin schaue, sehe ich einen Baummarder auf dem Wanderweg stehen. Er schaut mich an. Ganz langsam ziehe ich mein Handy aus der Hose. Da verschwindet er hinter einem Busch. Schade. Dann sehe ich ihn weiter weg an einem Baumstamm. Nun kommt er wieder runter und er kommt wieder hinter dem Busch hervor. Langsam kommt er näher. Hinter mir liegt ein Baumstamm am Boden. Dieser ragt in die Luft rauf. Darauf läuft er nun hoch. Am Schluss ist er etwa drei Meter von mir entfernt. Dann verschwindet er wieder. Was für ein Erlebnis und er war so süß!

Nun geht es gemütlich aufwärts weiter. Fast den ganzen Tag geht es im Wald dahin. Manchmal kurz an steilen Wiesen vorbei. Zwischendurch habe ich auch mal eine schöne Aussicht. Ich erreiche einen Grat. Er ist sehr flach. Diesem folge ich nun. Es geht mal leicht hoch oder runter ist aber recht flach und schön zu wandern. 






Leider macht das Wetter wieder nicht mit. Am Mittag zieht es zu und innert Minuten sind wir mitten in einem heftigen Gewitter. Ich bin inzwischen wieder mit einem Wanderer unterwegs. Schnell wird das Regenzeug angezogen und wir stellen uns unter ein paar Bäumen ans trockene. Es blitzt und donnert, hagelt kurz und regnet heftig. Dazu stürmt es stark. Unter den Bäumen bleiben wir aber relativ trocken. Dafür ist es recht kalt geworden. 
Als das Gewitter weiter gezogen ist und der Regen langsam nachlässt, ziehen wir auch weiter. Langsam kommt auch die Sonne wieder raus. Bald darauf suchen wir uns einen trockenen Platz unter einem Baum und machen unsere Mittagspause. 
Danach geht es gemütlich weiter. Mal geht es etwas runter, dann wieder rauf. 



Schließlich geht es ein letztes Mal rauf. Dieses Mal etwas steiler. Um 16:30 Uhr erreiche ich das Camp. Hier hat es einen kleinen Bach. Wir sind zu dritt hier. Robert, Ann und ich. Immer wieder sind wir an derselben Stelle am Zelten. Nach dem Abendessen verziehen wir uns in unsere Zelte. Es wird schnell kalt. 

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