Donnerstag, 7. September 2023

Kungsleden 2023: 8. Etappe

Gestern Nacht hat es kräftig geregnet und auch der windblies kräftig. So gegen zehn Uhr hat eine Windböe den Zelthering von meinem Eingang rausgerissen. So musste ich nochmals in den Regen raus gehen und den Hering wieder befestigen. Diesmal habe ich noch einen Stein drauf gelegt. Geschlafen habe ich anschließend nicht so gut. Ich hatte immer die Angst, dass es nochmals einen Hering rausreißt. Aber diesmal hielt alles stand und das Zelt blieb auch dicht. 
Am Morgen weht der Wind immer noch recht kräftig, aber es ist zum Glück trocken. Das Zelt ist allerdings noch nass und auch vieles anderes ist feucht. Wir packen alles zusammen und wandern wieder zusammen los. Den Regenschutz, in meinem Fall den Poncho, haben wir schon montiert. Es sieht nach Regen aus. Es geht noch etwas durch den Wald aufwärts, doch schon bald verlassen wir den Wald und kommen auf eine große Hochebene. Die Bergspitzen sind schon weiß geworden. Oben hat es schon leicht geschneit. 

Man sieht den Schnee nicht so gut. 
Das Wetter ist sehr wechselhaft. Mal scheint die Sonne, dann regnet es leicht und später gibt es Eisregen. Das fühlt sich wie Nadeln im Gesicht an. Sehr unangenehm. Die Landschaft ist aber wunderschön. 






Nach einer kurzen Pause fängt langsam der Abstieg an. Zuerst geht es gemütlich, später etwas steiler runter. Zurück in den Wald. Endlich raus aus dem Wind! Das ist eine Wohltat. Ohne Wind wäre es viel angenehmer gewesen. So war es aber richtig kühl. 
Am Bach entlang steigen wir ab. Es hat ein paar schöne kleine Wasserfälle dabei. Leider stehen immer Bäume im Weg und so kann man keine Fotos machen. Am Mittag kommen wir am Seeufer an. Hier hat es eine Hütte und es führt eine Straße vorbei. Nun heißt es warten. Der Bus kommt erst um 14:00 Uhr. Zum Glück können wir in der Hütte warten. Es regnet immer wieder leicht. Der Hüttenwart ist nicht da. Er fuhr mit dem Morgenbus zur nächsten Hütte. Dort duscht er und kommt dann mit dem nächsten Bus wieder zurück. 
Mit dem Bus geht es entlang des Sees nach Kebnats. Unterwegs halten wir bei einem Laden. Nach einer halben Stunde geht es weiter. So dauert die Fahrt etwa eine Stunde. In Kebnats wartet schon das Boot auf uns. Dieses ist etwas größer, als das letzte. Es hat auch ein Dach und Wände. Die Überfahrt ist auch etwas länger. Ruderboote hat es auch keine. 








Auf der anderen Seite hat es eine große Hütte. Saltoluokta. Ich habe hier für drei Nächte ein Zweibettzimmer gebucht. Ich kann es alleine benutzen. Was für ein Luxus. Es hat warmes Wasser, eine Dusche, Strom und ein Restaurant! Das Essen ist wirklich richtig lecker! Und nun gute Nacht. 

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