Dienstag, 8. Januar 2019

03.01. + 04.01.2019

Heute heisst es nun Abschied nehmen von Südamerika. Meine Reise geht nun zu Ende. Von sommerlichen 30 Grad geht es zurück in den -2 Grad kalten Winter. Aber der Reihe nach.

Nach dem packen gehe ich gemütlich frühstücken. Ein Taxi bringt mich um 08:30 Uhr zum internationalen Flughafen. Anschliessend ans CheckIn gehe ich zum Zoll und dann zur Gepäckkontrolle. Es gab keine Probleme. Die Warteschlange war etwa mittelgross. Auf dem Weg zu meinem Gate, schaute ich mir die Läden ein wenig an. Im Restaurant esse ich mein Mittagessen. Um etwa 13:00 Uhr startet das Edelweissflugzeug in die Luft. Schön, dass im Flugzeug auch mal deutsch gesprochen wird. Ich habe einen Fensterplatz. Wir bekommen eine Decke, ein Kissen und Kopfhörer. Als wir die Flughöhe erreichen, werden Getränke serviert. Endlich wieder Rivella! So gut! Etwa zwei Stunden später gibt es schon Abendessen. Das Essen ist recht gut.
Am Sitz vor mir habe ich einen Monitor. Darauf kann ich Musik hören, Videospiele spielen, Filme anschauen oder die Flugroute verfolgen. Auch mein iPhone kann ich am Monitor aufladen. Ich schaue mir nun einen Film an. Etwa alle zwei Stunden werden Getränke serviert. Einmal noch Nüsse und einmal ein kleines Sandwich. Ein sehr guter Service. Schliesslich versuche ich zu schlafen. Leider gelingt mir das nur sehr schlecht. Mehr als etwa zwei Stunden werden es nicht. Morgens um vier Uhr Schweizer Zeit, werden wir geweckt. Es werden warme Feuchttücher verteilt. Dann wird das Frühstück serviert. Wow, richtiges Brot! Kein Toastbrot.
Um 06:15 Uhr Ortszeit, landen wir in Zürich. Ich bin zurück in der Schweiz! Mit dem Flughafenzug geht es zum Hauptgebäude. Dort heisst es Zollkontrolle. Sehr modern ist es hier. Alles elektronisch. Der Pass wird eingescannt und dann wird ein Foto gemacht. Ist alles in Ordnung geht die Türe auf. Am Gepäckband muss ich noch Geduld haben. Endlich kommt meine Tasche. Am Ausgang warten schon meine Eltern auf mich. Nach der freudigen Begrüssung trinken wir noch etwas im Café. Anschliessend fahren wir nach Hause.
Endlich wieder zu Hause. Nach so einer langen Reise komme ich sehr gerne wieder nach Hause. Man schätzt es viel mehr. So geht eine lange und sehr schöne Reise zu Ende. Diese Region kann ich zum Reisen nur weiter empfehlen. Die Landschaften sind einfach atemberaubend schön!

Freitag, 4. Januar 2019

02.01.2019

Heute schlief ich mal etwas länger. Um neun Uhr ging ich gemütlich frühstücken. Danach lief ich etwa 1km zu einem kleinen Park. Dort hält der Droppandoff Bus. Am letzten Tag möchte ich noch Buenos Aires anschauen. Dieser Bus hat an den meisten Sehenswürdigkeiten Haltestellen. Dort kann man aussteigen und danach in den nächsten Bus wieder einsteigen. Im Bus bekommt man über Kopfhörer in verschiedenen Sprachen Erläuterungen zu den Sehenswürdigkeiten. Eine tolle Art, die Stadt zu besichtigen. Zunächst fahre ich eine längere Strecke mit dem Bus. Das Wetter ist heute nicht so toll. Bewölkt, trotzdem 30 Grad warm. Als ich endlich aus dem Bus aussteige, zieht gerade ein Gewitter heran. Ich gehe in einen großen Park. Dort suche ich den ersten Geocache. Die Letterbox finde ich schnell. Und dann fängt es an zu regnen. Bis ich zurück am Eingang bin, bin ich recht durchnässt. Dort stelle ich mich beim Toilettengebäude unter das Dach. Es blitzt und donnert und schüttet wie aus Gießkannen. Nach einer halben Stunde ist der Spuk zum Glück wieder vorbei. So kann ich meine geplante Tour fortsetzen. Zu Fuß laufe ich nun ein paar Kilometer und suche weitere Geocaches. Meine Kleider sind schnell wieder trocken. Die meisten Dosen finde ich erfreulicherweise. Wenige nicht. Bei einem Geocache kann ich sogar noch den FTF machen! Ein Stück fahre ich dann wieder mit dem Bus weiter. Rund um den berühmten Friedhof suche ich noch weitere Dosen. Im Friedhof besuche ich auch das Grab von Evita. Schließlich fahre ich mit dem Bus zurück zum Ausgangspunkt. Ein Spaziergang bringt mich zurück zum Hotel. Dort komme ich etwa um 19:00 Uhr an. Nach dem Abendessen gehe ich müde schlafen. 









01.01.2019

Nach einer kurzen Nacht ging ich um 06:00 Uhr zum Frühstück runter. Bei der Reception möchte ich ein Taxi bestellen. Es folgt eine Überraschung. Mir wurde gesagt, dass am Neujahrstag erst um 09:00 Uhr ein Taxi bestellt werden kann! Vorher sei die Zentrale nicht besetzt. Und das in einer Millionenstadt wie Buenos Aires! Nun muss ich sofort los. Zu Fuß laufe ich etwa 1.5km zu einer Straße mit viel Verkehr. Immerhin warte ich nur etwa 5 Minuten, bis ein Taxi anhält. Dieses bringt mich zum Hafen. Dort Checke ich auf der Fähre ein. Da ich mit dem Schiff nach Uruguay fahre, muss ich durch den Zoll gehen. Wenigstens sind beide Länder hier vertreten. So bekomme ich beide Stempel nacheinander. Auch das Gepäck wird durchleuchtet. Jetzt heißt es warten. In Ruhe frühstücke ich nun. Im Hotel gab es so früh nur ein süßes Gebäck. Um 08:00 Uhr fahren wir los. Ich überquere nun den Rio Plata. Nach einer ruhigen Fahrt kommen wir um 09:30 Uhr in Colonia, Uruguay an. Ich gehe nun gemütlich die Altstadt anschauen. Die Läden sind fast alle geschlossen. Der Neujahrstag lässt grüßen. Wenigstens haben die Restaurants offen. Die Altstadt ist sehr schön. Eine Festungsmauer und viele alte Gebäude. Mitten im Dorf steht der Leuchtturm. Von fünf Geocaches, welche ich suche, finde ich nur einen Traditionellen und den Earthcache. In einer Kneipe esse ich etwas. Gemütlich schlendere ich am Nachmittag zurück zur Fähre. Man sollte zwei Stunden vor der Abfahrt dort sein. Das finde ich ein wenig übertrieben. Wieder gibt es die ganze Prozedur. Zoll und Gepäckkonntrolle. Um 17:00 Uhr legen wir los. Gegen 18:30 Uhr erreichen wir Buenos Aires. Ein Taxi bringt mich zum Hotel zurück. Ein schöner Tag geht zu Ende. 

Dienstag, 1. Januar 2019

31.12.2018

Heute morgen packte ich alles wieder in meinen kleinen Rucksack. Zusammen mit meiner Kamera ist er etwa 8kg schwer. Nach dem Frühstück begebe ich mich zur Bushaltestelle. Um etwa 08:10 Uhr kommt mein Bus. Erfährt nach Argentinien. An der brasilianischen Grenze muss ich aussteigen. Der Bus fährt aber weiter. Ich gehe zum Zoll und lasse meinen Pass abstempeln. 10 Minuten später bin ich wieder bei der Bushaltestelle. Fast eine Stunde warte ich nun auf den nächsten Bus. Kurz darauf muss ich bei der argentinischen Grenze aussteigen. Hier gibt es auch einen Stempel. Zum Glück wartet der Bus hier auf uns. Beim Busbahnhof steige ich aus. Von hier nehme ich den nächsten Bus zu den Wasserfällen. Die Uhr konnte ich nun wieder eine Stunde verstellen. So habe ich die Zeit am Zoll wieder gutgemacht. Um 10:00 Uhr komme ich bei den Wasserfällen an. Ich sehe sofort, dass Montag ist. Viel weniger Leute. An der Kasse brauche ich nur fünf Minuten zu warten. Für das Gepäck hat es ein paar Schließfächer. Leider sind alle besetzt. Da mein Rucksack so leicht ist, macht es mir aber nicht aus. 
Heute stehen die Geocaches im Vordergrund. Auf dem Weg zum Zug finde ich schon den ersten. Beim Zug angekommen, sehe ich eine Warteschlange. Deshalb gehe ich wieder zu Fuß. Veim Teufelswasserfall finde ich den ersten Geocache. Den zweiten leider nicht. Einen finde ich zwar, aber die Dose ist zu weit ins Versteck reingeschoben worden. Zudem ist sie auch noch verkehrt herum drin. So kriege ich sie nicht heraus. 
Ich verabschiede mich nun auch von diesen tollen Wasserfällen. Am Schluss habe ich zwar nicht ganz alle Geocaches gefunden. Das stört mich aber nicht so stark. Langsam werde ich ein wenig müde. Mit dem Zug fahre ich zurück. Hier muss ich nur fünf Minuten warten. Im Restaurant esse ich nun etwas. Anschließend suche ich auch dort noch ein paar Geocaches. So gegen 14:30 Uhr bin ich zurück am Eingang. Ein Taxi bringt mich zum nahen Flughafen. Mein Flug wurde nochmals verschoben und startet statt um 18:00 Uhr, schon um 17:00 Uhr. Dachte ich jedenfalls. Am Flughafen angekommen sehe ich nun, dass der Flug Verspätung hat! Er startet erst um 19:15 Uhr! Mit Flybondi fliege ich nicht so schnell wieder. Dieser Flug wurde ganze sechs mal verschoben. 
Nun heißt es recht lange warten. Auf diesem kleinen Flughafen hat es auch nur ein Café und drei Läden. Zum Glück habe ich meine eReader App dabei. Ich lese in meinem Buch weiter. 
Endlich startet mein Flug um 19:20 Uhr. Um 21:00 Uhr landen wir in Buenos Aires. Leider auf dem winzigen Flughafen Palomar. Als ich rauskomme, finde ich kein einziges Taxi. Anders komme ich hier aber nicht weg. Zum Glück treffe ich einen Einheimischen, der auch ein Taxi sucht. Da wir fast das selbe Ziel haben, tun wir uns zusammen. So wird die Fahrt auch günstiger. Er bestellt nun ein Ubertaxi. Wahrscheinlich ist es wegen Silvester so schwierig, ein Taxi zu bekommen. Nach einer halben Stunde Wartezeit, kommt endlich das Ubertaxi. Wir nehmen noch ein Pärchen mit. So zahle ich statt 1000 Pesos nur ein Viertel davon. Mit dem Bus wäre es etwa der selbe Preis gewesen. Um 10:30 Uhr erreiche ich endlich mein Hotel. Nach der Dusche gehe ich müde ins Bett. 


Ich wünsche allen ein gutes neues Jahr! 

30.12.2018

Am heutigen Tag steht die argentinische Seite der Wasserfälle auf dem Programm. Da es hier etwas schwieriger ist mit der Anreise, mache ich eine geführte Tour. Um 08:00 Uhr werde ich abgeholt. Der Kleinbus hält noch in drei Hostels und am Schluss sind wir sieben Gäste. Nun geht es zur Grenze. Der Guide geht mit unseren Pässen zum Zoll und weiter geht es zur zweiten Grenze. Auch hier geht nur der Guide ins Gebäude rein. Wir warten. Schließlich bekommen wir unsere Pässe zurück. Die Uhren müssen wir auch wieder umstellen. Eine Stunde ist die Differenz zu Brasilien. Zuerst fahren wir zum Drei Grenzen Monument. Hier fließen die zwei großen Flüsse zusammen. Es ist auch ein Knotenpunkt. Brasilien, Argentinien und Paraguay treffen hier an einem Punkt zusammen. Wir machen ein paar Fotos und weiter geht es. So gegen 10:30 Uhr erreichen wir die Wasserfälle. Da heute Sonntag ist, hat es auch hier massenhaft Menschen. Dank unserem Guide müssen wir zum Glück beim Ticketschalter nicht anstehen. Nach fünf Minuten sind wir im Nationalpark. 
Hier sind die Wanderwege 10km lang. Es hat zwei Rundwege. Dann kann man mit einem Zug zum Wasserreichsten Wasserfall fahren. Dort führt ein 1km länger Steg zu diesem Wasserfall hin. Beim Zug muss man zur Zeit 1.5 Stunden anstehen. Deshalb machen wir zunächst die zwei Rundwege. Die Wege und Stege gehen durch den Regenwald und zu verschiedenen Wasserfällen. Sehr schöne Wege. Unser Guide zeigt uns die verschiedenen Pflanzen und immer wieder Tiere. So sehen wir Nasenbären, Leguane, Spinnen, Riesenameisen, viele Vögel, bunte Schmetterlinge und viele Insekten. Die Wasserfälle sind von nahem noch beeindruckender. 




Nach den zwei Rundgängen machen wir eine kurze Mittagspause. 


Nun wollen wir noch zum Teufelswasserfall. Leider ist die Wartezeit beim Zug noch nicht kürzer geworden. Auch heute ist es wieder erdrückend schwül und 32 Grad heiß! Wir beschließen, die drei Kilometer zu Fuß zu laufen. Immerhin ist die Strecke flach. Unterwegs sehen wir sehr viele Schmetterlinge und einen Kapuzineraffen. 
Im Park hat es auch einige Trinkwasserhähne. Verdursten muss man also nicht. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommen wir zum Endbahnhof des Zuges. Es war aber nur etwa eine halbe Stunde Fußmarsch. Dort hat es zwei Duschdüsen. Ich halte meinen Kopf darunter. Diese Abkühlung tut sehr gut. 
Gespannt laufen wir nun über den Steg. Der Fluss ist hier etwa zwei Kilometer breit. Im Wasser sehen wir viele Fische. Darunter auch recht große. Viele kleine Inseln hat es hier im Fluss. Auch kleine Schildkröten sehen wir. Bei der Plattform am Ende des Steges angekommen, staune ich nur noch. Ein ohrenbetäubendes brausen ist zu vernehmen. Wir stehen am Abgrund von diesen gewaltigen Wasserfällen. Wow, was für ein Spektakel! Da wir so nahe sind, ist es aber schwierig, das ganze zu fotografieren. 




Schließlich gehen wir wieder zurück. Leider ist auch hier die Wartezeit über eine Stunde. So gehen wir zu Fuß zurück zum Eingang. Das waren heute über 16km zu Fuß. Ich lasse an der Kasse noch mein Ticket abstempeln. So kann ich morgen zum halben Preis in den Park hinein gehen. Heute hatte ich keine Zeit, Geocaches zu suchen. Mein Flug geht morgen auch erst am Abend. So habe ich noch etwas Zeit, nochmals herzukommen. 
Um 17:00 Uhr fahren wir zurück. Bei den Grenzen geht wieder nur der Guide hinein. Etwa um 18:00 Uhr bin ich wieder im Hostel zurück. Die Uhren werden wieder umgestellt. Im Hostel gibt es heute ein Barbecue. 




29.12.2018

Auch in der Nacht kühlt es kaum ab. Unter 25 Grad fällt die Temperatur nicht. Heute morgen gehe ich nach dem Frühstück zur Bushaltestelle. Der Bus Nummer 120 fährt zu den Wasserfällen auf der brasilianischen Seite. Nach einem Drittel der Fahrt steige ich aus. Hier gehe ich kurz einen Geocache suchen. Es ist ein Kurzmulti. Der nächste Bus bringt mich schließlich zu den Wasserfällen. 
Zum Glück ist die Warteschlange bei der Bezahlung mit Kreditkarte kürzer, als bei Barzahlung. So kann ich mich schnell in die Warteschlange bei den Bussen einreihen. Nur langsam geht es voran. Es war keine gute Idee, am Wochenende zu diesen Wasserfällen zu kommen. Es ging aber nicht anders. Nach über einer halben Stunde Wartezeit, darf ich endlich in den Bus einsteigen. Bei der zweitletzten Station steige ich aus. Hier beginnt der Spazierweg. Auf Stegen geht es durch den Regenwald zu Aussichtspunkten. Von diesen hat man verschiedene Aussichten zu den Wasserfällen. Die Strecke auf der brasilianischen Seite ist nur etwas mehr als einen Kilometer lang. Hier kommt man den Wasserfällen auch nicht so nahe. Dafür sieht man von hier aus fast die ganzen Wasserfälle zusammen. 
Gleich zu Beginn des Steges ist schon ein schöner Aussichtspunkt. Wow, diese Wasserfälle sind gewaltig! Ein gewaltiges Rauschen ist zu hören. Millionen Liter Wasser fallen auf einer Breite von über einem Kilometer breite über die Felsen runter. Über mehrere Stufen fällt das Wasser runter. Sehr hoch sind sie nicht. 


Einfach überwältigend schön!
Weiter geht es. Heute hat es extrem viele Leute. Nur langsam geht es voran. Bei jedem Aussichtspunkt muss man in einer Warteschlange stehen. Sonst kriegt man nichts zu sehen. Die Wartezeit wird aber immer wieder von den Tieren  verkürzt. Nasenbären sehe ich sehr viele. Sie laufen einfach zwischen den Leuten herum. Auch mit den Jungtieren. Natürlich hoffen sie auf Nahrung. Auch Leguane sehe ich einige. Dazu natürlich viele Vögel. Kleine zwischen den Bäumen und Geier kreisen weit oben am Himmel. Die Panoramas auf die Wasserfälle werden immer besser. 


Schließlich komme ich zum Ende des Spazierganges. Hier führt der Steg über das Wasser und sehr nahe an einem gewaltigen Wasserfall vorbei. Die Plattform sehr direkt über einem weiteren Wasserfall. Hier wird man garantiert nass! 










Das scheint aber noch nicht zu genügen. Als ich endlich bei der Plattform ankomme, gibt es noch einen kurzen Regenschauer! Nun bin ich komplett durchnässt! Bei diesen Temperaturen ist dass aber sogar sehr erfrischend! Außerdem habe ich schnell trocknende Kleider an. Meine Sachen hatte ich auch alle wasserdicht verpackt. Das tosen des Wassers ist hier ohrenbetäubend laut! Einfach nur grandios! Ich staune nur noch. 
Zurück geht es und über eine Treppe erreiche ich die Straße. Hier hat es ein Restaurant und auch Läden. Mit dem Bus kann man von hier aus zurück fahren. Ich laufe aber das Stück bis zur nächsten Bushaltestelle noch an der Straße entlang zurück. Hier hat es nämlich noch ein paar Geocaches. Der Bus bringt mich zurück zum Eingang. Auf der anderen Straßenseite steht noch ein Vogelpark. Auch diesen besuche ich. Darin hat es auch einen Geocache. Zudem sieht man die Vögel hier sehr nahe. Oft kann man sogar durch die Vogelkäfige laufen. Hier fliegen die Vögel direkt über meinem Kopf vorbei. Die Anlage ist sehr schön angelegt. Mitten im Regenwald. Als hätte man nur die Käfige in den Dschungel gestellt. Ich kann einen Besuch nur empfehlen. 
Schließlich geht es mit dem öffentlichen Bus wieder zurück zu meinem Hostel. Im Supermarkt besorge ich noch etwas fürs Abendessen. 
Müde gehe ich nun schlafen. 

Montag, 31. Dezember 2018

28.12.2018

Heute heißt es früh aufstehen. Das große Gepäck kann ich im Hotel lassen. Nur mit meinem kleinen Rucksack gehe ich auf die Weiterreise. Um 05:45 Uhr kommt das Taxi mich abholen. Wieder geht es zum internationalen Flughafen. Um 08:00 Uhr startet mein Flugzeug. Dieses ist noch kleiner als das letzte. Es hat nur zwei Sitze auf jeder Seite. Ich habe wieder einen Fensterplatz. Der Flug geht in Richtung Norden. 
Übrigens war hier gestern Abend zwei Stunden früher Sonnenuntergang! Das Klima ist auch anders. Etwa 30 Grad warm! Was für ein Unterschied! Als ich aus dem Flugzeug Ausstieg, war es, als würde ich gegen eine Mauer prallen. 
Das nächste Ziel ist Iguaçú. Es liegt im Dreiländereck von Argentinien, Brasilien und Paraguay. Zwei Flüsse fließen hier zusammen und bilden eine natürliche Grenze. Am Fluss zwischen Argentinien und Brasilien liegen die berühmten Wasserfälle. Was die Wassermassen angehen, sind sie größer als die Niagarafälle. Sehr viele unterschiedliche große Wasserfälle reihen sich hier aneinander. Beim Landeanflug sehe ich den Fluss von oben. Von den Wasserfällen sehe ich nur die Gischt aufsteigen. Nach 1.5 Stunden lande ich auf dem argentinischen Flughafen. Da ich mich mit den Bussen nicht auskenne, nehme ich mir lieber ein Taxi. Dieses bringt mich zur argentinischen Grenze. Hier muss ich nicht mal aussteigen. Der Pass wird am Autoschalter abgestempelt. Weiter geht es zur brasilianischen Grenze. Nun muss ich aussteigen. Die Taxifahrerin begleitet mich zum Zoll. Ein Stempel wird gemacht. Noch ein Stopp gibt es beim Geldwechselbüro. Nun habe ich brasilianisches Geld. Eine kurze Fahrt später erreiche ich das Hostel Bambu. Um 12:00 Uhr komme ich dort an. Schnell bringe ich meine Sachen in mein Einzelzimmer. Bald danach mache ich mich auf den Weg nach Paraguay. Zwei Blöcke weiter ist eine Bushaltestelle. Ein Bus bringt mich zur Brücke, welche über den Fluss führt. Zu Fuß gehe ich weiter. Da sehr viele Leute nur kurz zum Shopping über die Grenze gehen, wird es hier nicht so genau genommen mit den Formalitäten. Mann kann auch ohne Stempel über die Grenze gehen. Leider ist der Geocache auf der Brücke scheinbar verschwunden. Bei der Grenze zu Paraguay hole ich mir trotzdem einen Stempel ab. Es folgt ein Kulturschock! Hier reiht sich ein Laden an den anderen. Alles Hochhäuser. Sehr viele elektronische Geschäfte hat es. Und massenhaft Menschen. Der Lärmpegel ist sehr hoch. Ich bin heillos überfordert! Zu viele Eindrücke prasseln, in zu kurzer Zeit auf mich ein. Was für ein krasser Gegensatz, zum ruhigen und endlosen Patagonien. Ich gehe in einer Seitenstraße einen Geocache suchen. Diesen finde ich zum Glück. Danach gehe ich wieder zurück nach Brasilien. Leider steige ich auf der falschen Straßenseite in den Bus ein. Dieser fährt noch recht weit , in den nördlichen Teil der Stadt. Irgendwann kehrt er zum Glück wieder um und ich komme nach mehr als einer Stunde zurück zu meiner Bushaltestelle. So habe ich noch eine Stadtrundfahrt gemacht. Im nahen Supermarkt gehe ich noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Vor allem Wasser. Das Leitungswasser ist nicht trinkbar. Hier ist das Klima noch extremer, als in Buenos Aires. Um die Städte herum befindet sich der Regenwald. Es ist heiss, 30-34 Grad. Dazu kommt eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit! Schon nach wenigen Schritten ist man komplett durchgeschwitzt. 
Schnell gehe ich ins Hostel zurück. Zum Glück hat mein Zimmer eine Klimaanlage. Bald gehe ich müde ins Bett.