Als ich um 8:30 Uhr loslief, regnete es. Noch etwa eine halbe Stunde hielt der Regen an. Danach hat es immer wieder kurz ein wenig geregnet. So gegen Mittag hörte der Regen endgültig auf und am Nachmittag drückte die Sonne immer wieder kurz durch. Die Wolken blieben aber hartknäckig.
Die Strecke heute war lang aber sehr einfach zu laufen. Erstmal ging es auf einem Wanderweg bergauf. Bis zu einer Wahlfahrtskirche stieg der Trail nur leicht an. Anschließend ging es in Serpentinen weiter. Das letzte Stück schließlich war sehr steil und anstrengend. Bisher lief ich im Wald und ich sah nicht viel. Nun kam ich auf dem Hügel (1300m) oben an. Hinaus auf die Wiese trat ich. Endlich hatte ich einen Ausblick auf die Umgebung. Zurück sah ich noch die letzten hohen Berge und vor mir bewaldete Hügel. Eine Weile ging es nun leicht hoch und runter. Schon bald kam ich zu einer Schotterpiste. Dieser folgte ich nun bis zum Etappenziel. Noch einmal sah ich einen großen Vogel vorbei fliegen. Ganz sicher bin ich mir nicht, ob es ein Geier oder ein Adler war. Endlich war es trocken und ich konnte eine Pause machen. Das Mittagessen ließ ich mir schmecken.
Weiter ging es nun wieder durch den Wald. Nun traf ich ein paar Wanderer. Zwei holten mich ein. Ihnen bin ich schon mehrmals begegnet. Das erste Mal vor mehr als einer Woche. Leider können wir uns nur schlecht unterhalten. Sie sind Spanier und können nur sehr wenig Englisch.
Die Straße führt nun kontinuierlich weiter abwärts. Noch ein paar Serpentinen und um 14:30 Uhr stehe ich schon in Ochagavia. Das ging ja schnell! Wegen des Regens habe ich beim Aufstieg fast keine Pausen gemacht. Beim Abstieg war der Weg so einfach, das ich keine Pause benötigte. Im Hostal finde ich ein günstiges Zimmer.
21km, 730m hoch, 730m runter
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Dienstag, 29. Juli 2014
Montag, 28. Juli 2014
39. Tag, Isaba
Heute Morgen hatte ich Glück. Das Zelt war nur ein wenig feucht, als ich alles zusammenpackte. Der Himmel war dunkel überzogen. Nun ging ich zum Restaurant und aß etwas. Während dessen zog ein Gewitter durch. Kurz aber heftig. Wäre ich erst jetzt aufgestanden, hätte ich alles nass gehabt!
Bevor ich um 9:00 Uhr zu dieser kurzen Etappe starte, mache ich mich regenfest. Als ich loslaufe ist es trocken. Doch kurz darauf fängt der Regen wieder an. Etwa eine Stunde dauert er an, danach bleibt es trocken. Die Sonne zeigt sich aber auch den Rest des Tages nicht mehr. Zuerst laufe ich auf der Asphaltstraße ein kurzes Stück aufwärts. Von hier aus wähle ich das einfachere Stück des Weges. Bei der schwierigen Variante muss man ein Stück klettern und es ist dort sehr ausgesetzt. Auch wenn das Wetter besser wäre, würde ich diesen Teil auslassen.
Mein Weg führt mich nun auf einem Wanderweg bergab. Seit langem komme ich wieder unter die 1000m Grenze. Nun habe ich die großen Berge endgültig verlassen. Da alles Nass ist, wird die Wanderung noch ein wenig anspruchsvoller als zuerst gedacht. Der Boden ist auch hier sehr lehmhaltig. So muss ich sehr gut aufpassen, damit ich nicht zu sehr ins Rutschen gerate. Wenigstens hat es auch flache Wiesen dazwischen, wo der Weg einfacher ist. Sonst laufe ich vorwiegend im Wald. Nach einer längeren Zeit erreiche ich endlich eine Schotterpiste. Erleichtert laufe ich auf ihr gemütlich bis nach Isaba. Um 12:00 Uhr komme ich dort an und beziehe ein Zimmer im Hostal. So habe ich Zeit alles zu trocknen.
12km, 170m hoch, 660m runter
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Bevor ich um 9:00 Uhr zu dieser kurzen Etappe starte, mache ich mich regenfest. Als ich loslaufe ist es trocken. Doch kurz darauf fängt der Regen wieder an. Etwa eine Stunde dauert er an, danach bleibt es trocken. Die Sonne zeigt sich aber auch den Rest des Tages nicht mehr. Zuerst laufe ich auf der Asphaltstraße ein kurzes Stück aufwärts. Von hier aus wähle ich das einfachere Stück des Weges. Bei der schwierigen Variante muss man ein Stück klettern und es ist dort sehr ausgesetzt. Auch wenn das Wetter besser wäre, würde ich diesen Teil auslassen.
Mein Weg führt mich nun auf einem Wanderweg bergab. Seit langem komme ich wieder unter die 1000m Grenze. Nun habe ich die großen Berge endgültig verlassen. Da alles Nass ist, wird die Wanderung noch ein wenig anspruchsvoller als zuerst gedacht. Der Boden ist auch hier sehr lehmhaltig. So muss ich sehr gut aufpassen, damit ich nicht zu sehr ins Rutschen gerate. Wenigstens hat es auch flache Wiesen dazwischen, wo der Weg einfacher ist. Sonst laufe ich vorwiegend im Wald. Nach einer längeren Zeit erreiche ich endlich eine Schotterpiste. Erleichtert laufe ich auf ihr gemütlich bis nach Isaba. Um 12:00 Uhr komme ich dort an und beziehe ein Zimmer im Hostal. So habe ich Zeit alles zu trocknen.
12km, 170m hoch, 660m runter
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38. Tag, Zuriza
Heute stand eine kurze Etappe auf dem Plan. So brach ich erst um 9:30 Uhr los. Auch heute war wunderschönes Wetter. Zuerst ging es gemütlich über Wiesen aufwärts. Große Serpentinen machte der Weg. Dann kam ich wieder zum Steinland zurück. Hier sah ich 10 Geier am Himmel fliegen. Kurz darauf entdecke ich vier Gämsen über mir. Wunderbar! An solchen Tagen genieße ich das Wandern richtig. Ein wenig später stehe ich auf dem Pass. Vor mir liegt ein weiteres Tal. Langsam verlasse ich die hohen Berge und es folgen wieder Hügel. Anstrengend und doch fantastisch waren die zentral Pyrenäen.
Es folgt nun der Abstieg. Erst geht es über Steine und Felsen und danach durch einen Wald und Wiesen. Schließlich komme ich zu einer Schotterstraße und ihr folge ich. Wieder traf ich viele Wanderer. Schon um 15:00 Uhr erreiche ich Zuriza. Hier hat es einen Campingplatz mit Laden, Restaurant, Hostal und Refugio. Ich stelle mein Zelt auf.
12km, 400m hoch, 400m runter
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Es folgt nun der Abstieg. Erst geht es über Steine und Felsen und danach durch einen Wald und Wiesen. Schließlich komme ich zu einer Schotterstraße und ihr folge ich. Wieder traf ich viele Wanderer. Schon um 15:00 Uhr erreiche ich Zuriza. Hier hat es einen Campingplatz mit Laden, Restaurant, Hostal und Refugio. Ich stelle mein Zelt auf.
12km, 400m hoch, 400m runter
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37. Tag, La Mina
Um 8:00 Uhr lief ich los. Hier im Dorf war das schönste Wetter. Leider lief ich in ein Nebeltal hinein. Dicker Nebel schleicht am Boden herum. Alles ist feucht. Irgendwie komme ich mir wie im Herbst vor.
Vorbei an einem Skigebiet laufe ich nach Frankreich. Dies sind die einzigen vier Kilometer, welche ich in Frankreich laufe. Rein in einen Wald folge ich dem Trail. Der Boden ist hier sehr lehmhaltig und im feuchten Zustand sehr glatt. Deshalb muss ich sehr aufpassen, nicht auszurutschen. Langsam geht es ein wenig aufwärts. Am Hang entlang geht es weiter. Zwei Bäche muss ich überqueren. Beide sind kein großes Problem. Weiter hoch und aus dem Wald raus komme ich nun. Wie es scheint genau zur richtigen Zeit. Noch ist alles im Nebel. Doch keine zehn Minuten später hat sich der Nebel aufgelöst. Mir bietet sich das schönste Bergpanorama. Vor mir hügelige Wiesen und darüber erheben sich stolze, felsige Gipfel. Über die Hügel wandere ich gemütlich rauf zu einem See. Da es Samstag ist, treffe ich sehr viele Wanderer. Unterwegs sehe ich Murmeltiere und eine Gams. Beim sehr schönen und großen See, weiden viele Pferde. Am See vorbei steige ich nochmals ein Stück hoch zum Pass. Hier bin ich wieder im alpinen Bereich. Zwar ist der Pass nur 1960m hoch, doch hat es hier nur noch Felsen und Steine. Gras wächst nur vereinzelt. Kurz sehe ich einen Geier vorbeifliegen. Das sieht so einfach aus, wie sie durch die Luft segeln. Hier oben mache ich meine Mittagspause. Im Tal unter mir sehe ich eine große, ebene Wiesenfläche. Darauf befinden sich viele Kühe und Pferde. In der Mitte schlängelt sich ein Bach dahin. Auf beiden Seiten ragen Felszacken in den Himmel hoch.
Nach der Pause steige ich runter zu der Wiese. Nun spaziere ich gemütlich durch die Wiese. Wandern kann so schön sein! Nach der Wiese geht der Trail auf einer Schotterstraße weiter. Gemütlich folge ich der Straße abwärts. Ab und zu fährt ein Auto vorbei. Einer bietet mir sogar an, mich mitzunehmen. Dankend lehne ich das Angebot ab. Etwa um 17:00 Uhr erreiche ich La Mina. Hier hat es nur zwei Bäche, eine Wiese, einen Parkplatz und etwa drei Militärgebäude. So suche ich mir einen Platz fürs Zelt aus. Vom Bach hohle ich Wasser und reinige es zuerst mit dem UV-Filter (Steripen). Dann wird gekocht.
Nun genieße ich den Abend. Entlang der Berge hat es ein paar Wolken und es windet leicht.
22km, 600m hoch, 900m runter
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Vorbei an einem Skigebiet laufe ich nach Frankreich. Dies sind die einzigen vier Kilometer, welche ich in Frankreich laufe. Rein in einen Wald folge ich dem Trail. Der Boden ist hier sehr lehmhaltig und im feuchten Zustand sehr glatt. Deshalb muss ich sehr aufpassen, nicht auszurutschen. Langsam geht es ein wenig aufwärts. Am Hang entlang geht es weiter. Zwei Bäche muss ich überqueren. Beide sind kein großes Problem. Weiter hoch und aus dem Wald raus komme ich nun. Wie es scheint genau zur richtigen Zeit. Noch ist alles im Nebel. Doch keine zehn Minuten später hat sich der Nebel aufgelöst. Mir bietet sich das schönste Bergpanorama. Vor mir hügelige Wiesen und darüber erheben sich stolze, felsige Gipfel. Über die Hügel wandere ich gemütlich rauf zu einem See. Da es Samstag ist, treffe ich sehr viele Wanderer. Unterwegs sehe ich Murmeltiere und eine Gams. Beim sehr schönen und großen See, weiden viele Pferde. Am See vorbei steige ich nochmals ein Stück hoch zum Pass. Hier bin ich wieder im alpinen Bereich. Zwar ist der Pass nur 1960m hoch, doch hat es hier nur noch Felsen und Steine. Gras wächst nur vereinzelt. Kurz sehe ich einen Geier vorbeifliegen. Das sieht so einfach aus, wie sie durch die Luft segeln. Hier oben mache ich meine Mittagspause. Im Tal unter mir sehe ich eine große, ebene Wiesenfläche. Darauf befinden sich viele Kühe und Pferde. In der Mitte schlängelt sich ein Bach dahin. Auf beiden Seiten ragen Felszacken in den Himmel hoch.
Nach der Pause steige ich runter zu der Wiese. Nun spaziere ich gemütlich durch die Wiese. Wandern kann so schön sein! Nach der Wiese geht der Trail auf einer Schotterstraße weiter. Gemütlich folge ich der Straße abwärts. Ab und zu fährt ein Auto vorbei. Einer bietet mir sogar an, mich mitzunehmen. Dankend lehne ich das Angebot ab. Etwa um 17:00 Uhr erreiche ich La Mina. Hier hat es nur zwei Bäche, eine Wiese, einen Parkplatz und etwa drei Militärgebäude. So suche ich mir einen Platz fürs Zelt aus. Vom Bach hohle ich Wasser und reinige es zuerst mit dem UV-Filter (Steripen). Dann wird gekocht.
Nun genieße ich den Abend. Entlang der Berge hat es ein paar Wolken und es windet leicht.
22km, 600m hoch, 900m runter
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Freitag, 25. Juli 2014
36. Tag, Candanchu
Gestartet bin ich um 8:30 Uhr in voller Regenmontur. Der Himmel sah sehr schwarz aus. Auf einer Schotterstraße ging es aufwärts. Schon bald fing es an zu regnen. So nahm ich auch noch den Schirm hervor. Erst gegen elf Uhr hörte der Regen wieder auf. Vorbei ging es an einem kleinen Ort. Kurz darauf passierte mir ein Fehler. Da es regnete, schaute ich nicht auf die Karte, sondern nur auf das GPS und die Markierungen. Es gibt aber zwei Varianten ans heutige Ziel zu gelangen. Die nördliche, gut markierte Normalroute und die südliche, schlecht markierte Route. Da die südlich Route zuerst kam, bog ich fälschlicherweise in diese Route ein. Zudem waren weiter oben noch andere Wanderer unterwegs. So dachte ich mir nichts dabei. Leider.
Hier befindet sich ein riesengroßes Skigebiet. Über 20 Lifte hat es. Auf einer Schotterpiste laufe ich nun zwischen Skipisten hoch. Nach einer Pause, der Regen hat endlich aufgehört, wandere ich weiterhin nicht zu steil aufwärts. Noch immer zwischen den Skipisten. Langsam kommt die Sonne wieder raus. So sehen die Berge doch gleich viel schöner aus. Endlich erreiche ich den Pass. Irgend etwas stimmt aber nicht! Eigentlich sollte hier ein See sein. Nun schaue ich mir die Karte an und endlich bemerke ich meinen Irrtum! Zum zurück gehen ist es nun aber zu spät. Erstmal mache ich aber meine Mittagspause.
Eine lange Zeit geht es nun abwärts. Kurz unterhalb des Passes geht der Weg in eine Wiese rein. Nun hat es keinen sichtbaren Weg mehr. Markierungen hat es sporadisch auf Steinen. Leider sieht man diese Markierungen sehr schlecht. Eine Weile gelingt es mir den Weg zu finden. Doch dann gehe ich zu weit rechts weiter. Zum Glück Habe ich das GPS. So sehe ich, wo der Weg weitergeht. Schnell zurück auf den Trail und weiter geht es. Hier hat es endlich wieder einen richtigen Weg. Gemütlich geht es weiter. Zwischen Wiesen und Felsbrocken schlängelt sich der Weg entlang eines Baches. Einmal laufe ich durch eine Kuhherde durch. Plötzlich höre ich komische Geräusche hinter mir. Ich bleibe stehen und drehe mich um. Da rennen 10 Kühe auf mich zu! Und sie haben Hörner! Mir rutscht vor Schreck das Herz in die Hose! Was tun? Kurz bevor die erste Kuh mich erreicht, halte ich meine Stöcke in die Luft und wedle damit herum. Es wirkt. Die Kühe Bleiben stehen. Noch zweimal muss ich das wiederholen. Erst dann lassen mich die Kühe in Ruhe. Puh, schlimmer als die Bären in Amerika. Die gehen wenigstens Weg.
Als ich wieder aufs GPS schaue, sehe ich, dass der Weg auf der anderen Seite des Baches weiter geht. Ohne Probleme überquere ich den Bach. Die Wiesen sind hier wieder voller Irisblumen. Wunderschön sieht das aus. Langsam Rücken die Berge näher heranzudürfen das Tal wird enger. Der Trail geht in kurzen Serpentinen durch ein Geröllfeld runter. Inzwischen geht es rein in den Wald. Irgendwann komme ich zu einer Schotterstraße. Ihr folge ich nun. Kurz vor Canfranc wechsle ich die Richtung. Das letzte Stück geht wieder auf einem Wanderweg aufwärts. Mal gemütlich, dann kurz wieder steiler. Endlich um 18:30 Uhr komme ich nach Candanchu. Auch dies ist ein Ort im Sommerschlaf. Viele Hotels sind geschlossen. Im Refugio finde ich ein günstiges Bett. Diesmal habe ich großes Glück. Noch keine fünf Minuten bin ich im Haus, da Regnet es wie aus Kübeln! Schon bald hört es jedoch wieder auf.
28km, 1200m hoch, 900m runter
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Hier befindet sich ein riesengroßes Skigebiet. Über 20 Lifte hat es. Auf einer Schotterpiste laufe ich nun zwischen Skipisten hoch. Nach einer Pause, der Regen hat endlich aufgehört, wandere ich weiterhin nicht zu steil aufwärts. Noch immer zwischen den Skipisten. Langsam kommt die Sonne wieder raus. So sehen die Berge doch gleich viel schöner aus. Endlich erreiche ich den Pass. Irgend etwas stimmt aber nicht! Eigentlich sollte hier ein See sein. Nun schaue ich mir die Karte an und endlich bemerke ich meinen Irrtum! Zum zurück gehen ist es nun aber zu spät. Erstmal mache ich aber meine Mittagspause.
Eine lange Zeit geht es nun abwärts. Kurz unterhalb des Passes geht der Weg in eine Wiese rein. Nun hat es keinen sichtbaren Weg mehr. Markierungen hat es sporadisch auf Steinen. Leider sieht man diese Markierungen sehr schlecht. Eine Weile gelingt es mir den Weg zu finden. Doch dann gehe ich zu weit rechts weiter. Zum Glück Habe ich das GPS. So sehe ich, wo der Weg weitergeht. Schnell zurück auf den Trail und weiter geht es. Hier hat es endlich wieder einen richtigen Weg. Gemütlich geht es weiter. Zwischen Wiesen und Felsbrocken schlängelt sich der Weg entlang eines Baches. Einmal laufe ich durch eine Kuhherde durch. Plötzlich höre ich komische Geräusche hinter mir. Ich bleibe stehen und drehe mich um. Da rennen 10 Kühe auf mich zu! Und sie haben Hörner! Mir rutscht vor Schreck das Herz in die Hose! Was tun? Kurz bevor die erste Kuh mich erreicht, halte ich meine Stöcke in die Luft und wedle damit herum. Es wirkt. Die Kühe Bleiben stehen. Noch zweimal muss ich das wiederholen. Erst dann lassen mich die Kühe in Ruhe. Puh, schlimmer als die Bären in Amerika. Die gehen wenigstens Weg.
Als ich wieder aufs GPS schaue, sehe ich, dass der Weg auf der anderen Seite des Baches weiter geht. Ohne Probleme überquere ich den Bach. Die Wiesen sind hier wieder voller Irisblumen. Wunderschön sieht das aus. Langsam Rücken die Berge näher heranzudürfen das Tal wird enger. Der Trail geht in kurzen Serpentinen durch ein Geröllfeld runter. Inzwischen geht es rein in den Wald. Irgendwann komme ich zu einer Schotterstraße. Ihr folge ich nun. Kurz vor Canfranc wechsle ich die Richtung. Das letzte Stück geht wieder auf einem Wanderweg aufwärts. Mal gemütlich, dann kurz wieder steiler. Endlich um 18:30 Uhr komme ich nach Candanchu. Auch dies ist ein Ort im Sommerschlaf. Viele Hotels sind geschlossen. Im Refugio finde ich ein günstiges Bett. Diesmal habe ich großes Glück. Noch keine fünf Minuten bin ich im Haus, da Regnet es wie aus Kübeln! Schon bald hört es jedoch wieder auf.
28km, 1200m hoch, 900m runter
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Donnerstag, 24. Juli 2014
24.7.2014, Pause
Heute erkunde ich das Dorf. Das Wetter ist wieder sehr schön.
Meine Wanderung geht nun langsam zu Ende. Es sind nur noch 11 Etappen zu laufen! Wie schnell die Zeit doch vergeht.
Heute ist erholen angesagt.
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Meine Wanderung geht nun langsam zu Ende. Es sind nur noch 11 Etappen zu laufen! Wie schnell die Zeit doch vergeht.
Heute ist erholen angesagt.
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35. Tag, Sallent de Gallego
Heute musste ich eine Etappe umlaufen. Mehrere Wanderer, welche mir entgegen kamen, warnten mich vor dieser Etappe. Beim Pass hat es noch sehr viel Schnee und Eis. Zudem ist es dort sehr steil und man muss fast klettern. Ein Herr sagte mir, er hätte Steigeisen und einen Eispickel gehabt und hätte trotzdem nur noch geheult! Eine solche Angst hatte er dort. Das muss ich mir nicht antun. So beschloss ich, diese Etappe besser zu umgehen.
Bei herrlichem Wetter lief ich um 8:30 Uhr los. Etwa 7-8 km folge ich der Asphaltstraße durchs Tal runter. In Serpentinen geht es gemütlich abwärts. Die Aussicht ist schön. Ein paar Berge sehe ich und unter mir fließt ein Bach ins Tal. Schließlich erreiche ich ein Dorf. Dort verlasse ich die Hauptstrasse und nun folge ich einer Schotterpiste. Eine Weile geht es hoch und danach gemütlich relativ flach weiter. So macht wandern Spaß. Es folgt noch ein kurzer, steiler Anstieg und der Rest ist wiederum flach. Ich komme zu einem See. Hier geht der Weg wieder auf eine Asphaltstrasse zurück. Am See entlang laufe ich bis zum Etappenende. Den Ort erreiche ich um 13:30 Uhr. Hier werde ich eine Pause einlegen.
Etwa 15-16km
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Bei herrlichem Wetter lief ich um 8:30 Uhr los. Etwa 7-8 km folge ich der Asphaltstraße durchs Tal runter. In Serpentinen geht es gemütlich abwärts. Die Aussicht ist schön. Ein paar Berge sehe ich und unter mir fließt ein Bach ins Tal. Schließlich erreiche ich ein Dorf. Dort verlasse ich die Hauptstrasse und nun folge ich einer Schotterpiste. Eine Weile geht es hoch und danach gemütlich relativ flach weiter. So macht wandern Spaß. Es folgt noch ein kurzer, steiler Anstieg und der Rest ist wiederum flach. Ich komme zu einem See. Hier geht der Weg wieder auf eine Asphaltstrasse zurück. Am See entlang laufe ich bis zum Etappenende. Den Ort erreiche ich um 13:30 Uhr. Hier werde ich eine Pause einlegen.
Etwa 15-16km
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34. Tag, Balneario de Panticosa
Bei stahlblauem Himmel lief ich um 8:00 Uhr los. Zuerst ging es am Bach entlang relativ flach durch Wiesen weiter ins Tal rein. Bald traf ich auf eine Schotterpiste und folgte ihr in Serpentinen aufwärts. Die Straße folgte nun sanft steigend dem Tal und einem Bach. Noch laufe ich im Wald. Nach ein paar Kilometern endet die Straße. Auch der Wald ist inzwischen zu Ende. Ein Wanderweg läuft nun durch Wiesen weiter. Der Trail kreuzt viele Bäche. Schöne Blumen hat es hier. Ich treffe einige andere Wanderer. Immer noch sanft steigend geht es weiter. Unter mir fließt der Bach. Am Himmel sehe ich neun Geier schweben. Diesmal gelingen mir endlich ein paar Fotos.
Im ganzen Tal sehe ich unzählige Murmeltiere. Diese putzigen Tiere gefallen mir sehr. Auf beiden Seiten des Tales erheben sich große Berge. So macht wandern Spaß! Am Ende des Tales muss ich den Bach überqueren. Leider ist es ein Wilder Bach und es hat nicht viele Steine zum drauf stehen. So wechsle ich wieder mal die Schuhe und laufe durch das Wasser. Für die Füße ist es eine Wohltat. Gemütlich setze ich mich hin und mache Mittagspause.
Nun geht es steiler hoch. Nach einer Wiese folgen Geröllhalden. Große Brocken liegen herum. Über Steine balancierend folge ich den Markierungen. Vorbei geht es an zwei kleinen Seen. Beim weitergehen treffe ich einen Wanderer. Er kommt aus Österreich. Endlich kann ich wieder einmal Deutsch sprechen. Wir tauschen unsere Erfahrungen aus. Nach dem Gespräch wandere ich in Serpentinen durch eine Wiese weiter steil hoch. Endlich erreiche ich den Pass. Was für ein Panorama eröffnet sich mir! Ringsum stehen hohe Berge. Unter mir liegt ein großer See.

Das erste Stück abwärts geht wieder durch ein grob blockiges Steinfeld. Weiter geht es runter zum nächsten großen See. Er wird gestaut. In Serpentinen geht es nun endlos weiter runter. Langsam komme ich zurück in den Wald. Im Tal unten sehe ich schon den Stausee und Häuser. Nach einer endlos erscheinenden Zeit komme ich doch noch am Ziel an. Etwa um 18:30 Uhr komme ich zum Refugio. Die Anlage ist auf die Touristen abgestimmt. Es hat mehrere teure Hotels. Sogar ein fünf Stern Hotel ist dabei. Dazu eine große Wellnessanlage und einen Souveniershop. Zum Glück hat es noch das Refugio.
Und nun gute Nacht. Ich bin beim schreiben fast eingeschlafen.
21km, 1400m hoch, 1100m runter
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Im ganzen Tal sehe ich unzählige Murmeltiere. Diese putzigen Tiere gefallen mir sehr. Auf beiden Seiten des Tales erheben sich große Berge. So macht wandern Spaß! Am Ende des Tales muss ich den Bach überqueren. Leider ist es ein Wilder Bach und es hat nicht viele Steine zum drauf stehen. So wechsle ich wieder mal die Schuhe und laufe durch das Wasser. Für die Füße ist es eine Wohltat. Gemütlich setze ich mich hin und mache Mittagspause.
Nun geht es steiler hoch. Nach einer Wiese folgen Geröllhalden. Große Brocken liegen herum. Über Steine balancierend folge ich den Markierungen. Vorbei geht es an zwei kleinen Seen. Beim weitergehen treffe ich einen Wanderer. Er kommt aus Österreich. Endlich kann ich wieder einmal Deutsch sprechen. Wir tauschen unsere Erfahrungen aus. Nach dem Gespräch wandere ich in Serpentinen durch eine Wiese weiter steil hoch. Endlich erreiche ich den Pass. Was für ein Panorama eröffnet sich mir! Ringsum stehen hohe Berge. Unter mir liegt ein großer See.
Das erste Stück abwärts geht wieder durch ein grob blockiges Steinfeld. Weiter geht es runter zum nächsten großen See. Er wird gestaut. In Serpentinen geht es nun endlos weiter runter. Langsam komme ich zurück in den Wald. Im Tal unten sehe ich schon den Stausee und Häuser. Nach einer endlos erscheinenden Zeit komme ich doch noch am Ziel an. Etwa um 18:30 Uhr komme ich zum Refugio. Die Anlage ist auf die Touristen abgestimmt. Es hat mehrere teure Hotels. Sogar ein fünf Stern Hotel ist dabei. Dazu eine große Wellnessanlage und einen Souveniershop. Zum Glück hat es noch das Refugio.
Und nun gute Nacht. Ich bin beim schreiben fast eingeschlafen.
21km, 1400m hoch, 1100m runter
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Montag, 21. Juli 2014
33. Tag, Refugio Bujaruelo
Als ich aufwachte, bekam ich besuch von einem Wiesel. Als es mich sah, war es schnell wieder verschwunden. Eine schöne Art, in den Tag zu starten. Das Wetter war einfach perfekt. Da es immer noch stark windet, ist es am Morgen sehr kalt. Als endlich die Sonne raus kam, wurde es schnell besser. Gestartet bin ich um 8:00 Uhr. Steil ging es in Serpentinen in den Canyon runter. Plötzlich sehe ich weiter vorne am Hang eine Gams stehen. Ich bleibe stehen und mache meine Kamera bereit. Geduldig warte ich ab, was geschieht. Die Gams sieht mich immer wieder an, frisst aber weiterhin gemütlich Gras. Dabei kommt sie immer näher zu mir heran. Am Schluss ist sie etwa 20m von mir entfernt. Leider kommen dann andere Wanderer und das Tier verlässt das Areal. Das war ein super Erlebnis! Im Tal angekommen sehe ich wieder viele Murmeltiere.
Nun folge ich dem Tal gemütlich weiter abwärts. Sehr viele Wanderer kommen mir entgegen. Das Tal ist sehr beliebt bei Touristen. Es ist ja auch verständlich. Erstmal laufe ich über Wiesen. Hier hat es viele Kühe. Von den Hängen kommen überall Bäche runter. Das Wasser fließt in einen gewaltigen Wildbach zusammen. Der Wanderweg geht über zu einer Schotterstraße. Sehr viele Wasserfälle kann ich nun bestaunen. Langsam komme ich in einen Wald hinein. Seitenwege führen zu den Wasserfällen. Natürlich lasse ich mir die nicht entgehen. Der Bach fließt nun durch eine Schlucht. Einer der Wasserfälle ist einfach traumhaft. Er ist auch eine große Attraktion im Tal. Nachdem ich den Parkplatz erreicht habe, folge ich wieder einem Wanderweg. Weiterhin geht es abwärts. Schließlich erreiche ich den Eingang des Tales. Mit Hilfe einer Brücke überquere ich den Bach und nun biege ich in ein Seitental ab. Erst sehr steil und dann gemächlicher geht es aufwärts. So langsam spüre ich die Kilometer und meine Beine werden sehr schwer. Immer wieder stolpere ich. Als der Weg zurück zur Straße kommt, beschließe ich, der Schotterpiste zu Folgen. Darauf hat es weniger Hindernisse als auf dem Weg. Endlich, völlig erschöpft erreiche ich um 18:00 Uhr das Refugio. Eine Straße führt hierher und so ist einiges los.
24km, 800m hoch, 1600m runter
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Nun folge ich dem Tal gemütlich weiter abwärts. Sehr viele Wanderer kommen mir entgegen. Das Tal ist sehr beliebt bei Touristen. Es ist ja auch verständlich. Erstmal laufe ich über Wiesen. Hier hat es viele Kühe. Von den Hängen kommen überall Bäche runter. Das Wasser fließt in einen gewaltigen Wildbach zusammen. Der Wanderweg geht über zu einer Schotterstraße. Sehr viele Wasserfälle kann ich nun bestaunen. Langsam komme ich in einen Wald hinein. Seitenwege führen zu den Wasserfällen. Natürlich lasse ich mir die nicht entgehen. Der Bach fließt nun durch eine Schlucht. Einer der Wasserfälle ist einfach traumhaft. Er ist auch eine große Attraktion im Tal. Nachdem ich den Parkplatz erreicht habe, folge ich wieder einem Wanderweg. Weiterhin geht es abwärts. Schließlich erreiche ich den Eingang des Tales. Mit Hilfe einer Brücke überquere ich den Bach und nun biege ich in ein Seitental ab. Erst sehr steil und dann gemächlicher geht es aufwärts. So langsam spüre ich die Kilometer und meine Beine werden sehr schwer. Immer wieder stolpere ich. Als der Weg zurück zur Straße kommt, beschließe ich, der Schotterpiste zu Folgen. Darauf hat es weniger Hindernisse als auf dem Weg. Endlich, völlig erschöpft erreiche ich um 18:00 Uhr das Refugio. Eine Straße führt hierher und so ist einiges los.
24km, 800m hoch, 1600m runter
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32. Tag, Refugio Goriz
Heute stand ein sehr anstrengender Tag auf dem Programm. Start war um 6:30 Uhr. Gleich als erstes musste ich den großen Wildbach überqueren. Drei Wasserläufe musste ich in Crocs durchwaten. Brr, war das kalt! So ein Kneippbad soll ja gesund sein. Doch so früh am Morgen gefällt es mir nicht. Nun ging es 1200m steil, sehr steil hoch. War das eine Tortur! Zuerst verlief der Trail noch im Wald. Immer wieder musste ich leicht kraxeln. Nicht einfach mit dem großen Rucksack. Zwischen oder über Felsen ging es weiter hoch. Langsam fing ich an zu verzweifeln. Meine Gedanken drehten sich schon darum, die Wanderung abzubrechen. Doch ich konnte den inneren Schweinehund überwinden. Nach einer Pause lief ich weiter hoch. Es kam mir ein anderer Wanderer entgegen und er sagte mir, dass es nicht mehr so schwierig ist. Ich war sehr erleichtert. So quälte ich mich weiter aufwärts. Über der Waldgrenze geht es zuerst durch steile Wiesen und Geröllfelder weiter. Dann folgt nochmals ein Felsband. Dieses ist aber recht einfach zu durchlaufen. Endlich, kurz vor dem Mittag, erreiche ich den Pass! Der erste Teil ist geschafft! Bin ich erleichtert. Das Panorama ist fantastisch! Hinter mir sehe ich einen großen Teil von der gestrigen Etappe. Vor mir liegen schroffe, felsige Berge. Unter mir liegt das nächste Tal. Die Felsigen Berge haben hier viele Schichten. Diese Schichten sind sehr stark verdreht. Es ist schwierig, dass zu beschreiben. Übrigens bin ich nun im Odesa Nationalpark. Während des Aufstiegs schien die Sonne und es war heiß. Hier auf dem Pass ist es windig und es tropft ein wenig. Dann fällt die Temperatur und es schneit kurz! Weiter vorne scheint noch die Sonne. So ein verrücktes Wetter. Hier mache ich eine kurze Mittagspause.
Von hier aus gibt es zwei Varianten zum weiterlaufen. Der alte Weg geht noch ein Stück hoch und dann runter. Er hat ausgesetzte und gefährliche Stellen. Dafür ist er landschaftlich reizvoller. Ich wähle aber lieber den neuen und einfacheren Weg. 900m steige ich nun durch ein Tal runter. Durch Blumenwiesen und vorbei an Bächen Laufe ich. Dabei sehe ich Murmeltiere, Weit entfernt ein paar Gämsen und Geier. Die Geier sehe ich heute mehrmals, doch es gelingt mir kein Foto. Der Bach, welcher durchs Tal runter fließt, stürzt immer wieder über Felsen runter. Schön sind diese Wasserfälle. Plötzlich sehe ich ein Edelweiß am Wegrand. Das erste hier in Spanien. Beim weiterlaufen sehe ich etwas unglaubliches. Die ganze Wiese ist weiß. Alles voller Edelweiße! Es sind sicher hunderte! So etwas habe ich noch nicht gesehen.
Weiter unten treffe zwei Hirten. Sie treiben gerade ihre Schafherde weiter runter. Schließlich erreich ich eine Stelle, wo ein Seitental abzweigt. Hier muss ich den Bach überqueren. Es hat zum Glück genug Steine. Der Trail führt nun wieder aufwärtsgehend in dieses Seitental. Diesmal geht es nicht die ganze Zeit so steil hoch. Zum Glück! Diesmal sind es 800m, die ich hoch muss. Erst folge ich einem Bach und dann geht es hoch über ein Felsband. Es folgt eine flache Wiese. Dann wieder ein Felsband. So geht es eine Weile weiter. Inzwischen scheint wieder die Sonne. Doch es Donnert auch. Schwarze Wolken ziehen vorbei. Zum Glück bleibt der Regen noch aus. In diesen Felsen wäre es nicht gut, wenn alles nass wäre. Das Grollen treibt mich an, rasch weiter zu gehen. Im letzten felsigen Abschnitt muss ich nochmals ein wenig kraxeln. Doch hier habe ich gute Halte für die Füße. So bin ich schnell und ohne Probleme oben. Eine weite Hochfläche erwartet mich hier oben. Sanft steige ich nun noch etwa 100m runter. Nun schaue ich auf den berühmten Odesa Canyon. Mitten durch die Hochfläche zieht sich ein tiefer Canyon. Jäh stürzen die Felsen mehrere Hundert Meter senkrecht runter. Ein traumhafter Anblick! Gerade jetzt regnet es kurz. Doch schnell scheint wieder die Sonne. Am Canyon entlang laufe ich zum Refugio Goriz. Dort treffe ich um 17:00 Uhr ein. Leider ist schon alles ausgebucht. Man darf auch Zelte aufstellen. Doch es windet mir zu stark. Viele Zelte stehen schon und sie werden heftig durchgeschüttelt. Der Angestellte gibt mir einen Tipp, es hat in der Nähe ein paar kleine Höhlen. Ich suche mir eine aus und dort bin ich einigermaßen vor dem Wind geschützt. Essen darf ich in der Hütte. Perfekt. Niemand der Schnarcht!
13km, 2000m hoch, 1000m runter
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Von hier aus gibt es zwei Varianten zum weiterlaufen. Der alte Weg geht noch ein Stück hoch und dann runter. Er hat ausgesetzte und gefährliche Stellen. Dafür ist er landschaftlich reizvoller. Ich wähle aber lieber den neuen und einfacheren Weg. 900m steige ich nun durch ein Tal runter. Durch Blumenwiesen und vorbei an Bächen Laufe ich. Dabei sehe ich Murmeltiere, Weit entfernt ein paar Gämsen und Geier. Die Geier sehe ich heute mehrmals, doch es gelingt mir kein Foto. Der Bach, welcher durchs Tal runter fließt, stürzt immer wieder über Felsen runter. Schön sind diese Wasserfälle. Plötzlich sehe ich ein Edelweiß am Wegrand. Das erste hier in Spanien. Beim weiterlaufen sehe ich etwas unglaubliches. Die ganze Wiese ist weiß. Alles voller Edelweiße! Es sind sicher hunderte! So etwas habe ich noch nicht gesehen.
Weiter unten treffe zwei Hirten. Sie treiben gerade ihre Schafherde weiter runter. Schließlich erreich ich eine Stelle, wo ein Seitental abzweigt. Hier muss ich den Bach überqueren. Es hat zum Glück genug Steine. Der Trail führt nun wieder aufwärtsgehend in dieses Seitental. Diesmal geht es nicht die ganze Zeit so steil hoch. Zum Glück! Diesmal sind es 800m, die ich hoch muss. Erst folge ich einem Bach und dann geht es hoch über ein Felsband. Es folgt eine flache Wiese. Dann wieder ein Felsband. So geht es eine Weile weiter. Inzwischen scheint wieder die Sonne. Doch es Donnert auch. Schwarze Wolken ziehen vorbei. Zum Glück bleibt der Regen noch aus. In diesen Felsen wäre es nicht gut, wenn alles nass wäre. Das Grollen treibt mich an, rasch weiter zu gehen. Im letzten felsigen Abschnitt muss ich nochmals ein wenig kraxeln. Doch hier habe ich gute Halte für die Füße. So bin ich schnell und ohne Probleme oben. Eine weite Hochfläche erwartet mich hier oben. Sanft steige ich nun noch etwa 100m runter. Nun schaue ich auf den berühmten Odesa Canyon. Mitten durch die Hochfläche zieht sich ein tiefer Canyon. Jäh stürzen die Felsen mehrere Hundert Meter senkrecht runter. Ein traumhafter Anblick! Gerade jetzt regnet es kurz. Doch schnell scheint wieder die Sonne. Am Canyon entlang laufe ich zum Refugio Goriz. Dort treffe ich um 17:00 Uhr ein. Leider ist schon alles ausgebucht. Man darf auch Zelte aufstellen. Doch es windet mir zu stark. Viele Zelte stehen schon und sie werden heftig durchgeschüttelt. Der Angestellte gibt mir einen Tipp, es hat in der Nähe ein paar kleine Höhlen. Ich suche mir eine aus und dort bin ich einigermaßen vor dem Wind geschützt. Essen darf ich in der Hütte. Perfekt. Niemand der Schnarcht!
13km, 2000m hoch, 1000m runter
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