Sonntag, 10. Februar 2013

9.2.2013

Bei Sonnenschein fuhr ich weiter. In Arrowtown machte ich eine Pause. Es ist ein historisches kleines Dorf. Viele alte Häuser stehen dort.
Meine Fahrt ging an Queenstown vorbei nach Te Anau. Es wurden immer mehr Wolken sichtbar. Auf der anderen Seeseite über den Bergen hingen schwarze Wolken. Doch in Te Anau schien die Sonne. Hier habe ich zwei Nächte im Campground gebucht. Dann ging ich noch im Doccenter vorbei. Dort bekam ich die Tickets für meine Wanderung. Leider ist für die nächsten Tage Regen vorhergesagt worden. Das kann ich nicht ändern.

8.2.2013

Geburtstag!! Das Wetter könnte nicht besser sein. Endlich kann ich mal im Sommer Geburtstag feiern. Sonnenschein und 30 Grad! Daran könnte ich mich gewöhnen. Nach dem Frühstück fahre ich nach Wanaka. Die Bäche haben heute fast kein Wasser mehr und die Strasse ist leicht zu fahren. Im Dorf lege ich mich ans Ufer des Sees und faulenze. Dazwischen gehe ich baden. Kurz kann ich ins Internet und die Emails lesen. Danke an alle, welche an mich gedacht haben.
Abends gehe ich ins Kino und sehe mir der Hobbit an. Toll, einen Film zu sehen und den Hintergrund vor Ort zu sehen. Dieses Kino ist sehr speziell. Wenn man vor dem Film das Essen bestellt, steht es in der Filmpause schon bereit auf dem Tisch. Im Kinosaal hat es nur wenige Kinosessel. Dafür viele Sofas mit Kissen, Stubensessel und sogar ein Auto. Sehr gemütlich.
So geht ein schöner Geburtstag zu Ende. Ich fahre noch ein Stück Richtung Süden weiter. Auf einem Parkplatz schlafe ich.

7.2.2013

Wieder mal schönes Wetter. Letzte Nacht wachte ich nach Mitternacht auf. Es war ein wunderschöner Sternenhimmel! Deshalb öffnete ich die Türe, blieb aber im Schlafsack liegen. So konnte ich ein Foto schiessen. Plötzlich kommt etwas fauchend und knurrend auf mein Auto zugeschossen! Schnell nehme ich meine Stirnlampe hervor. Es sind zwei Possums, die streiten. Als ich sie anleuchte, verschwinden sie sehr schnell. So kriege ich kein Foto von ihnen.
Um 9:30 Uhr laufe ich los. Mein heutiges Ziel ist die Aspiring Hut und noch ein Stück weiter. Eine gemütlich Wanderung mit wenig Höhenunterschied. Es geht durch das Tal nach hinten. Immer am Bach entlang. Lange Zeit auf einer Schotterstraße und dann auf einem schmaleren Weg. Mir begegnen Kühe, Kälber, Schafe und Vögel. Nur der Kea lässt sich nicht blicken. Der Bach ist an manchen Stellen fast so breit wie das Tal und dann wieder schmal. Es hat Wiesen und auch mal Bäume. Eine schöne Landschaft. Die Berge ragen hoch hinauf. Weiter hinten im Tal kommen immer mehr Gletscher zum Vorschein. Nach etwa 1.5 Stunden komme ich zur Hütte. Den Mount Aspiring sieht man von hier nur sehr knapp. Deshalb laufe ich noch weiter. Nun geht der Weg durch einen Wald. Zwei Hängebrücken folgen. Eine Stunde später erreiche ich eine offene Wiese. Ein schöner Wasserfall fließt ins Tal hinunter. Ich laufe zum Fuß des Falles. Von hier habe ich eine schöne Aussicht auf den Mount Aspiring und die Gletscher. Als ich ankomme ist noch alles in Wolken gehüllt. Es windet stark hier. Ich mache Mittagspause und warte erst Mal. Tatsächlich habe ich Glück und die Wolken verziehen sich ein wenig. Traumhaft dieser Platz!
Nach zwei Stunden breche ich dann schweren Herzens wieder auf. Bei der Hütte mache ich eine kurze Pause und ich fülle meine Flasche wieder auf. Es ist durstiges Wetter. Etwa gegen Sechs Uhr bin ich wieder beim Auto zurück. Nochmals schlafe ich hier.


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Position:Aspiring Nationalpark

Samstag, 9. Februar 2013

6.2.2013

Wieder ist perfektes warmes, sonniges Wetter. Die Fahrt geht weiter. Die Bäche haben zum Glück nicht viel Wasser. Um neun Uhr laufe ich los. Es geht zum Rob Roy Glacier. Zuerst laufe ich gemütlich am Bach entlang. Nach etwa 15 Minuten komme ich zu einer Hängebrücke. Diese überquere ich und nun komme ich in den Wald hinein. Stetig, nicht zu steil, geht es aufwärts weiter. Nach kurzer Zeit sieht man das erste Mal hoch zum Gletscher. Der Weg ist sehr gut ausgebaut. Nur an vier Stellen muss man ein wenig aufpassen. Hier hat es Erdrutsche und der Weg ist schmaler. Er ist aber nicht gefährlich. Kleine Bäche laufen über den Weg. Fast am Ende des Weges hat es eine Toilette. Dann kommt man zu Tafeln. Hier ist der Weg offiziel zu Ende. Man kann aber noch ein Stück weiter gehen. Der Wald ist zu Ende und man steht in einer Grasebene.
Der Blick geht hoch zum Gletscher. Er hängt hoch über einem auf dem Felsen. Wunderschön!! Ich bin die erste hier. Schon bald kommen sehr viele Wanderer. Ich mache eine sehr lange Pause. Um 10:30 Uhr kam ich an und laufe erst um 16:30 Uhr wieder zurück. Meine Hoffnung ist, hier einen Kea zu treffen. Zwei Keas höre ich und sehe sie auch vorbeifliegen. Leider zu schnell und zu weit weg. Ich kann kein Foto knipsen. Mit diesen Vögeln habe ich kein Glück.
So geniesse ich die Sonne und die Aussicht. Vom Gletscher stürzen viele Wasserfälle herunter. Ein tolles Schauspiel. Im höchsten Wasserfall sehe ich einen Regenbogen glitzern. Kurz bevor ich aufbreche, sehe ich noch, wie ein Eisbrocken donnernd runterfällt.
Schliesslich kehre ich zum Parkplatz Toiletten und Trinkwasser. Sogar einen Schelter zum Kochen.

5.2.2013

Es war noch bewölkt. Am Mittag kam die Sonne raus und es wurde ein wunderschöner Nachmittag.
Ich ging zum Doc-Nationalpark Center. Das Wetter soll ein paar Tage gut sein. Ein paar Wanderungen habe ich mir ausgesucht. Anschließend fuhr ich weiter zum Aspiring Nationalpark. Bis zum Ende der Strasse sind es 51 km. Davon 30 km Schotter. Auf den letzten 6 km gibt es 9 Furtstellen. Da führt die Strasse durch einen Bach. Bei trockenem Wetter nur kleine Bäche, zum Glück!
Noch am Lake Wanaka mache ich einen Zwischenstopp. Eine dreistündige Rundwanderung führt zu einem Hügel hoch. Es geht steil rauf. Dich die Aussicht ist der Abstecher Wert. Ich sehe hinter mir den Mount Aspiring aufragen und vor, besser gesagt unter mir, liegt der riesige Lake Wanaka! Wunderschön!
Der Hügel heißt Rocky Hill. Eine schöne Wanderung war das.
Ich fahre weiter bis zum ersten Bach. Unterwegs habe ich eine tolle Aussicht auf Gletscher und Berge. Im Tal hat es flache Wiesen. Hier grasen Kühe, Schafe und Rehe. In Neuseeland hat es grosse Rehfarmen.
Beim ersten Bach hat es einen größeren Parkplatz. Hier bleibe ich für diese Nacht.


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Position:Wanaka

4.2.2013

Heute regnet es den ganzen Tag wie aus Eimern. Ich gehe kurz ins Dorf. Einkaufen, Post ( Verlängerung der Autoregistration, wie bei uns die Vignette) und Outdoorshop stehen auf meinem Programm. Im Outdoorladen kann ich endlich meinen Stock reparieren lassen. Bei einem kleinen harmlosen Sturz habe ich das unterste Segment verbogen. Nun kann ich den Stock nicht mehr zusammenschieben. In zwei Tagen kann ich den Stock wieder abholen.
Nachmittags verbringe ich vor dem Pc und lade Fotos hoch.


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Position:Wanaka

3.2.2013

Heute fuhr ich nach Wanaka. Es ist bewölkt, jedoch trocken. Dieses Dorf liegt an einem großen See. Nicht weit entfernt beginnt der Aspiring Nationalpark. Dort möchte ich eine Wanderung machen. Leider ist der Wetterbericht erst ab Mittwoch wieder gut. So mache ich ein paar Tage Pause. Das tut auch mal gut. Ich finde mit dem Motorcamp Outlet einen günstigen Platz für zwei Nächte.


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Position:Wanaka

Sonntag, 3. Februar 2013

Fotos

Ich habe es endlich geschaft ein paar neue Fotos hochzuladen. Wenn möglich folgt noch mehr. Leider braucht es sehr viel Zeit, bis ein paar Bilder ins Internet hochgeladen werden.

2.2.2013

Heute fuhr ich weiter. Die Sonne schien. Erst gegen Abend kamen viele Wolken hervor. Dazu blies ein kräftiger Wind.
An der Stecke machte ich viele Stopps. Eine kurze Wanderung (1 Stunde) ging an einen Strand. Hier soll es Pinguine geben. Leider sind sie nur von August bis Oktober hier zu treffen. Schade!
Ich schaute mir Wasserfälle und andere Aussichtspunkte an. Eine sehr schöne Strecke zum Fahren. Es hat auch sehr wenig Verkehr. Mal fuhr ich am Meer entlang, dann an einem breiten Bach. Durch den Wald ging es hoch zu einem niedrigen Pass. Immer wieder sehe ich schneebedeckte Gipfel. Ich mache viele kurze Spaziergänge zwischen 30-60 Minuten. Wenn es hoch geht, spüre ich die Muskeln ein wenig. Richtig Muskelkater habe ich aber keinen. Ein Wunder, nach dieser Kraxelei gestern.
Am Lake Wanaka, nördlich von Wanaka finde ich einen schönen und günstigen Zeltplatz.

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Position:Boundary Creek

1.2.2013

Heute wollte ich früh aufbrechen und eine anstrengende Wanderung machen. Als ich jedoch sah, wie windstill es ist, fuhr ich nochmals zum Matheson Lake. Ich lief um 7:00 Uhr los. Die Strecke um den See ist 2.7 km lang. Tatsächlich hat mein Gefühl richtig gelegen. Die Spiegelung war heute morgen einfach traumhaft! Dazu hatte es ein wenig Nebel. Ich machte ein paar schöne Fotos.
Die Fahrt ging danach zu Fox und dann 3 km südlich zu einem Parkplatz. Auf meinem Programm steht heute der Mount Fox. Die Strecke ist hin und zurück 7.5 km lang und steigt 1100 Meter hoch und wieder runter. Richtig gelesen, 1100 Höhenmeter verteilen sich auf nur 3.75 km! Es ist die steilste Wanderung, die ich bisher machte. Aber der Reihe nach. Auf der Tafel steht, man brauche 8 Stunden. Mal sehen. Im Wald laufe ich um 9:00 Uhr los. Ein kurzes Stück geht es noch flach. Dann geht es richtig los. Der Weg geht nun in direkter, steiler Linie hoch. Es ist schwierig zu beschreiben, wie steil es war. Auch auf den Fotos kommt es nicht richtig rüber. Der Vergleich mit einer Leiter trifft es am Besten. Über wurzligen Boden geht es hoch. Die Wurzeln helfen enorm. Die Füße finden meistens einen guten Halt und ich kann mich an ihnen festhalten und hochziehen. Zwei, dreimal sind Hindernisse von 2 Metern zu überwinden. Auch hier hat es zum Glück Wurzeln. Eine anstrengende Kraxelei ist das! Mit viel Armeinsatz komme ich voran. Zweimal kommen mir Leute entgegen. Immer höher hinauf komme ich. Ein paar kurze Pausen gönne ich mir. Was für ein Trail! Sowas habe ich noch nicht gesehen! Manchmal zweifle ich, das dies der Weg ist. Doch die orangen Pfeile weisen den Weg. Nun gut, dann gehe ich halt weiter. Langsam verändert sich der Wald. Büsche umgeben mich nun. Plötzlich stehe ich auf dem Gipfel. Von hier sieht man bis zur Küste. Auch das Dorf Fox ist zu sehen. Der Gletscher und die Schneegipfel sind von einem Hügel verdeckt.
Der Wanderweg geht noch weiter hoch auf diesen Hügel. Die Markierung ist jetzt mit Stöcken gesetzt. Nach kurzer Zeit komme ich raus aus den Büschen. Nun umgibt mich Gras. Steil geht es weiter hoch. Der Weg ist manchmal sehr ausgewaschen und es ist nicht einfach raufzukommen.
Auf halber Höhe bekomme ich den ersten Blick auf den Fox Glacier und die Berge. Wunderschön ist das Panorama! Um 12:00 Uhr stehe ich auf dem höchsten Punkt. Überwältigend der Ausblick von hier! Da hat sich die Kraxelei gelohnt. Der Mount Tasman und der Mount Cook sind auch zu sehen. Sie scheinen so nahe. Auf die andere Seite sehe ich das Meer. Unten liegen Fox und der Matheson Lake.
Nun kommen noch mehr Wanderer hoch. Ich esse zu Mittag und genieße die tolle Aussicht. Ich kann mich nicht daran sattsehen. Es ist schwierig sich davon zu lösen. Es wartet jedoch noch ein steiler anstrengender Abstieg auf mich. Um 13:30 Uhr beginne ich den Abstieg. Es heißt gut aufzupassen. Jeder Schritt ist gut überlegt. Sonst bin ich schneller unten, als mir lieb ist. Hier brauche ich für den Abstieg fast genauso lange, wie beim Aufstieg. Ein paar Pausen gönne ich mir.
Das Wetter war übrigens wieder traumhaft. So sollte es bleiben. Neuseeland zeigt sich von der schönsten Seite.
Kurz nach 16:00 Uhr erreiche ich das Auto. Meine Knie schmerzen von dem anstrengendem Abstieg. Auch an den Armen spüre ich Muskeln, welche ich noch nie vorher bemerkte.
Mit Bedauern verlasse ich nun diese schöne Gegend. Ich fahre südwärts weiter. Beim Lake Paringa hat es einen Doc Zeltplatz. Er ist günstig und hat Wasser und Toiletten. Ich kühle mich im See ab und schlafe hier.

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Position:Lake Paringa