Sonntag, 6. September 2026

Colorado Trail 2026: 38. Tag

Heute Morgen war das Zelt innen etwas feucht. Das Wetter war wieder prachtvoll. Ich wanderte um 07:30 Uhr los. Einmal durch den Campingplatz durch und am Ende ging es auf den Wanderweg entlang des Sees. Im leichten auf und ab folgte ich dem Weg. Plötzlich hörte ich Flügelschläge ganz nahe von mir. Da sah ich gerade noch einen Weisskopfseeadler davon fliegen. Er saß wohl auf dem Baum vor mir. Schade, habe ich ihn nicht früher gesehen. So konnte ich leider kein Foto machen. Es ging alles zu schnell. Es war aber toll ihn zu sehen. 






Mount Elbert

Am anderen Ende des Sees komme ich an mehreren Campingplätzen vorbei. Vor dem Damm biege ich auf die Straße ab. Nun geht es eine lange Zeit entlang von Straßen weiter. Hier noch im Wald. Bald komme ich runter in die Ebene und dort hat es keinen Schatten mehr. Es geht durch eine wüstenänliche Landschaft. Vorbei am Mount Massiv. Hier wütet das Feuer. Es ist aber größtenteils gelöscht. Deshalb muss ich auch diesen Umweg machen. Langsam geht es auf den Mount Elbert zu. 

Die dunklen Flächen sind abgebrannte Gebiete. 



Dann komme ich an einen Fluss. Eine Brücke geht drüber. Hier finde ich endlich etwas Schatten. Deshalb mache ich meine Mittagspause hier und ich breite auch mein Zelt an der Sonne aus. Schnell ist es trocken. 


Anschließend geht es weiter. Zum Glück erreiche ich nun bald wieder den Wald. Die Straße geht nun direkt auf den Mount Elbert zu. Es hat hier einige Campingplätze, die sind aber schon alle für diese Season geschlossen. Dazwischen Campen aber viele Leute wild. Neben der Straße fließt ein Bach. Nun geht es auch langsam aufwärts. 


Dann erreiche ich endlich den Parkplatz am Trailhead. Im Bach gehe ich Wasser filtern. Dann gehe ich noch auf die Toilette. 
Weiter geht es endlich wieder auf einem Wanderweg. Steil geht es nun in Serpentinen rauf. Dann flacht der Weg etwas ab. Das Gelände ist aber nicht flach. Ich komme zur Abzweigung. Hier geht der Colorado Trail weiter und der Weg zum Mount Elbert zweigt ab. 
Dem Mount Elbert Trail folge ich nun. Nach etwa 100 Metern finde ich eine einigermaßen flache Stelle und stelle mein Zelt auf. Etwas oberhalb des Weges. So dass nicht jeder mein Zelt sieht. Früh gehe ich schlafen. 

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