Sonntag, 16. September 2012

56. Tag, 7.9.2012

Das Wetter war wieder warm und sonnig. Um 7:30 Uhr lief ich los. Das Essen ruft nach mir!
Der Trail verlief die ganze Zeit im Wald. Kurz ging es mal hoch, jedoch meistens runter. Öfters kam ein Bach über den Weg. Dann folgte ich am oberen Rand einer Schlucht. Von hier an hatte es ein wenig Rauch in der Luft. Er kommt von einem Waldbrand, der zum Glück nicht in der Nähe meines Wanderweges liegt! Ich traf ein paar Wanderer. Nun ging der Trail im Zickzack runter. Es kam ein größerer Bach. Über einen zweiten Wildbach lief ich zur Rangerstation. Hier kam ich gemütlich um 11:40 Uhr an. Es waren schon andere Wanderer da. Um 12:15 fuhr der Bus nach Stehekin ab.
In diesem Tal Leben 100 Leute das ganze Jahr über. Es ist etwa 300 Meter über Meer. Die Leute haben auch Autos. Allerdings kommt man nur zu Fuß, per Pferd, Boot oder Wasserflugzeug zu diesem Ort. Die Autos, Post und alles wird per Boot geliefert!
Der See ist schmal aber etwa 90 km lang. Er gleicht einem norwegischem Fjord. Außerdem ist er der dritttiefste See Amerikas und die Berge steigen steil hoch. Das Boot braucht vier Stunden für die Fahrt.
Es hat zwei Hotels, zwei Restaurants, einen kleinen Laden (mehr Souvenirs als Essen), eine sehr gute Bäckerei und eine Gemüse- und Früchtefarm. Und eine kleine Post, die überstellt ist mit den Paketen von PCT Hikern.
Ich habe hier vier Pakete abzuholen! Zum Glück haben sie auch samstags zwei Stunden offen. So kann ich morgen einiges nach Seattle schicken. Morgen mache ich einen freien Tag. Am Sonntag starte ich dann zur letzten Etappe. Noch Sechs Tage und ich stehe in Kanada!! Kaum zu Glauben.


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Position:Meile 2580 Stehekin

55. Tag, 6.9.2012

Die Nacht war angenehm, nicht zu kalt. Wieder wurde es ein warmer, sonniger Tag. Um 8:30 Uhr lief ich los.
Außer beim Aufstehen sah ich heute niemanden. Der Trail ging hoch zu einem Pass. Etwa 300 Meter rauf. Es war nicht steil und Heubeeren haben mich abgelenkt. So war ich erstaunt, wie schnell ich oben war. Einen schönen Ausblick auf Glacier Peak gab es auch noch.
Nun ging es runter zu einer kleinen Ebene. Dann nochmals kurz hoch. Wunderbare Ausblicke hat man hier. Steil aufragende Felswände. Unten Wälder, viele Geröllhänge. Ich kreuzte viele Bäche. Nun ging es nur noch abwärts. Nur sehr kurz geht es auch mal hoch, danach wieder runter. Oft im Wald oder durch hohes Gestrüpp. Dann kam der Weg zu einem breiten Bach. Leider ist die Brücke zerstört. Zum Glück ist das Wasser nur Knietief. In Crocs laufe ich durch das eiskalte Wasser, brr! Für die Füße ist es ein Genuss. Dann geht der Trail durch ein neu gestaltetes Camp. Hier haben viele Zelte Platz. Es ist wunderschön. Weiter geht es am Bach entlang abwärts. Um 17:30 Uhr komme ich zu einem Bach. Hier hat es ein großes Camp. Ich stelle mein Zelt auf. Schön mal früher zu einem Schlafplatz zu kommen. Das genieße ich richtig. Es hat sogar ein Plumsklo, ohne Wände. Dafür im Busch versteckt.
Tagesfazit: 14.5 Meilen (23km)


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Position:Meile 2572

54. Tag, 5.9.2012

Das Zelt war trocken. Es wurde ein heißer, sonniger Tag. Ich war erledigt von gestern und startete erst um 9:00 Uhr.
Beim einpacken liefen zwei Wanderer vorbei. Kurz ging es hoch und dann sehr lange runter. Über 1000 Meter. Zuerst genoss ich noch die super Aussicht hier oben. Vorbei an Bächen und Blumenwiesen ging es weiter. Weiter unten ging es in den Wald hinein. Einmal sah ich noch den Glacier Peak mit seinen Gletschern. Ich hörte auch ein lautes rumpeln. Wahrscheinlich war eine Lawine hinunter gedonnert.



Auch hier gab es Bäume zu überwinden. Unten ging es entlang des Vista Creeks weiter. Ein mächtiger Gletscherbach. Weiter runter ging es zu einem riesigen Fluss. Die alte Brücke wurde vor ein paar Jahren zerstört. Seither musste man den Fluss über einen Baumstamm überqueren. Sehr schwierig. Letztes Jahr wurde zum Glück eine neue Brücke gebaut! Nur ist diese Brücke weiter unten. Ein Umweg von 8 km. Dafür kommt man sicher rüber. Hier traf ich einen Wanderer. Er holt die Sachen seiner Freundin ab. Sie waren zusammen am Wandern, als die Freundin im Schnee ausgerutscht ist und sich die Schulter verletzte.
Der Trail geht jetzt wieder aufwärts weiter. Zum Glück nicht zu steil. Hier hat es auch keine Bäume mehr im Weg. Scheinbar wurden viele kürzlich weggeräumt. Vielen Dank an all die freiwilligen Helfer!
Auch hier hat es mehrere Bäche. Am Abend überholen mich drei Thruhiker. Um 19:10 Uhr komme ich zu einem Bach. Hier hat es ein paar Plätze für Zelte. Es sind schon fünf Zelte hier. Ich stelle meines noch dazu.
Meine Füße schmerzen wieder. Ich habe überall rote, wunde Stellen. Glücklicherweise ist es nicht mehr weit bis Kanada. Meine Füße brauchen Erholung. Mir fehlen nun noch 160 km. Dann ist es geschafft!
Tagesfazit: 18 Meilen (28.5km)


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Position:Meile 2557.5

53. Tag, 4.9.2012

Diesen Morgen war das Zelt trocken. Die Nacht war wärmer, ich schlief auch weiter unten. Ein sonniger warmer Tag folgte. Fast kein Wind. Um 8:20 Uhr lief ich los.
Es ging 500 Meter hoch. Mehrere Bäche waren zu überqueren. Es hatte Brücken oder Steine. Eine Brücke ist in der Mitte durchgebrochen, trotzdem kann man sie noch benützen. Im Wald geht es hoch. Irgendwann komme ich raus aus dem Wald. Schöne Aussichten folgen. Man sieht Schneegipfel. Bei einem Bach mache ich Mittagspause. Der Trail geht durch Wiesen weiter hoch. Manchmal ist er fast zugewachsen. Endlich komme ich auf dem Pass oben an. Auf beide Seiten hat man wunderbare Ausblicke. Zwei kleine Schneefelder sind zu durchlaufen. Kein Problem für mich. Heute hat es immer wieder Baumstämme auf dem Wanderweg. Sehr mühsam, drüber, unten durch oder außen rum.
Wanderer habe ich nur wenige getroffen. Nun ging es 1000 Meter runter. Immer schön im Zickzack. An einem See ging es vorbei. Er war noch unter Schnee begraben. Der Trail rutscht hier öfter ab. Es wurde am Weg gearbeitet, doch es hat wieder Stellen, die mir nicht behagen. An diesem Hang hat es viele Erdrutsche. Endlich unten angekommen, geht es über einen Gletscherbach. Jetzt kommt der Aufstieg. 1000 Meter hoch! Nun kämpfe ich mich durchs Gebüsch. Mannshoch und sehr dicht. Eine Machete wäre sehr hilfreich. Schön hin und her geht es hoch. Halb oben sehe ich den Glacier Peak sehr nahe. Er hat große Gletscher. Die Sonne beleuchtet ihn rosa. Endlich oben wird es langsam dunkel. Im letzten Licht finde ich um 20:00 Uhr einen Platz fürs Zelt. War das ein langer, anstrengender Tag! Ich bin todmüde. Meine Füße schmerzen sehr. Ich habe rote Stellen, welche sehr schmerzen.
Tagesfazit: 17.5 Meilen (27.5km)


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Position:Meile 2539.5

52. Tag, 3.9.2012

Heute war mein Zelt innen und außen nass. Auch das Gras war nass. Es war ein sonniger Tag mit ein paar Wolken. Weil immer wieder der Wind blies, war es oft kühl. Gestartet bin ich um 8:30 Uhr.
Kurz ging es runter und kurz hoch. Dann ging es lange im Wald runter. Nun folgte ein langer Aufstieg. Ich versüßte ihn mit Heubeeren. Immer wieder traf ich Wanderer. Mit zwei Männern lief ich ein Stück. Zwischendurch kamen auch flache Abschnitte. Bei einem See machte ich Mittagspause. Die Landschaft ist einfach superschön! Tolle, weite Aussichten. Man sieht bewaldete Hügel und schneebedeckte Berge. Auf dem Trail sehe ich immer wieder sehr schöne, glänzende Steine. Auch Kristalle sind dabei. Leider sind sie zu schwer zum tragen.
Hoch geht es zum White Pass. Der Weg geht an kleinen Bächen vorbei. Nun kommt ein Abschnitt der mir nicht so behagt. Es geht am Berghang entlang. Keine Bäume, nur Wiese und neben dem Weg geht es steil etwa 300 Meter runter! Solange der Weg gut ist, stört es mich nicht zu fest. Leider gibt es kurze Abschnitte, wo der Trail sandig ist und abrutscht. Hoch geht es zum Red Pass. Hier mache ich Pause. Der schlimme Abschnitt ist vorbei. Die Aussicht ist phänomenal! Nur leider hüllt sich Mount Glacier wieder in Wolken.
Hier treffe ich einen Thruhiker. Er hat fünf Meilen vorher einen Bär mit zwei Jungen gesehen! Und ich habe den Bär hauchdünn verpasst! So ärgerlich.
Weiter geht es im Zickzack runter. Ein kleiner Schneefleck ist zu überqueren. Vorbei an einer Schwemmebene, wieder runter in den Wald hinein. Es folgen mehrere Bäche. Meistens hat es eine Brücke, einmal einen Baumstamm. Drei sind größere Gletscherbäche. Das Wasser ist nicht zum trinken geeignet. Im Wald hat es überall Pilze und alles ist mit Moos bedeckt. Dafür wächst hier nicht so viel Gestrüpp. Ein paar Baumstämme liegen auf dem Weg. Mehrheitlich geht es aussenrum, manchmal auch drüber oder unten durch. Es geht noch immer leicht abwärts.
Um 18:30 Uhr komme ich zu einem Bach mit gutem Wasser. Hier finde ich einen Platz fürs Zelt.
Tagesfazit: 16 Meilen (25.5km)

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51. Tag, 2.9.2012

Heute morgen war es kalt und neblig. Erst gegen zehn Uhr kam die Sonne raus. Das Pärchen war schon auf und hat Feuer gemacht. Ich wärmte mich auf. Schön am Morgen so begrüßt zu werden. Etwa um 8:45 Uhr lief ich endlich los.
Immer wieder traf ich Wanderer. Der Weg ging aufwärts weiter. Im Wald lief ich hoch zu einem See. Nun ging es abwechselnd mal hoch oder runter, oft auch eben. Zwei Pässe waren dabei und ein See. Die Aussichten waren wunderschön! Dieses Gebiet gefällt mir sehr gut. Es erinnert stark an die Schweiz. Nur der Regen fehlt. ;-)
Nur kurz kamen Abschnitte, wo es seitwärts steil runter geht. Meist war viel Platz neben dem Trail. Viele Wiesen sah ich heute. Auch Bäche waren dabei. Die Pausen mache ich jetzt an der Sonne, im Schatten und Wind ist es zu kalt. Geht es rauf komme ich trotzdem schnell ins Schwitzen. Wieder kann ich Heubeeren naschen, lecker! Auch viele Pilze hat es, leider kenne ich mich da zu wenig gut aus. Ein paar Murmeltiere und ein Rebhuhn zeigen sich. Etwa um 18:00 Uhr komme ich zu einer Fläche und stelle mein Zelt auf. Es folgen noch andere Wanderer. Leider ist es zu kalt, um zusammen zu sitzen. Ich verkrieche mich im Schlafsack.
Tagesfazit: 13.5 Meilen (21km)

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Position:Meile 2506

50. Tag, 1.9.2012

Wie klein manchmal die Welt ist. Bei der Post sah die Frau meine Adresse und sagt zu mir, dass ihr Vater von Giswil kommt! Er ist als junger Mann ausgewandert. Ihr Sohn war vor zwei Jahren zu Besuch in Giswil. Zufälle gibt es.
Nach dem Frühstück hieß es zurück zum Trail. Nach zwei Minuten hatte ich eine Mitfahrgelegenheit zurück zum Pass. Dort traf ich dann sogar Maria. Seit April lese ich ihren Blog. Sie ist aus Österreich und läuft die ganze Strecke. Lustig sie jetzt zu treffen. Leider können wir nur kurz sprechen. Es ist schön mal Deutsch zu sprechen. Ich hatte große Mühe nicht ins Englische zu wechseln.
Um 9:30 Uhr lief ich endlich los. Bald traf ich einen Thruhiker und wir liefen den ganzen Tag zusammen weiter. Er hatte das selbe Tempo. Leider lief er mehr Kilometer. So trennten sich unsere Wege am Abend wieder.
Heute war es sonnig mit ein paar Wolken. Am Schatten war es kühl.
Erst ging es kurz runter, dann recht eben. Sehr gemütlich. Anschließend ging es langsam hoch. Vorbei an Seen und Bächen. Viel im Wald. Dann hatten wir einen schönen Ausblick über Berge, Seen und Wälder. Den Glacier Peak haben wir auch gesehen. Ein hoher Schneeberg. Dorthin geht es die nächsten Tage. Weiter hoch geht es zum Grizzly Peak. Ein wunderschönes Hochplateau. Die Aussicht ist Super und eine schöne Wiese mit vielen Blumen hat es. Fehlen nur noch die Kühe und die Alphütte und man könnte denken, in der Schweiz zu sein. Ein wenig Heimweh schleicht sich ein. Weiter geht es wieder runter. Bei einem Bach finde ich einen Zeltplatz. Um 18:15 Uhr treffe ich hier an. Mein Wanderpartner läuft noch weiter. Ein Pärchen hat ihr Zelt auch aufgestellt und ein Lagerfeuer gemacht. Wir sitzen gemütlich ums Feuer und plaudern ein wenig.
Tagesfazit: 16.5 Meilen (25km)


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Position:Meile 2492.5

Freitag, 31. August 2012

49. Tag, 28.8.2012

Heute war es bewölkt und windig. Sehr kühl. Zum Laufen geht es, bei Pausen ist es zu kalt. Um 8:00 Uhr ging es los.
Erst ging es kurz runter und dann sehr, sehr steil hoch. So steil war der PCT noch nie! Über den Pass und wieder runter. Wenigstens war die Aussicht toll. Immer weiter runter geht es. Ein paar Seen folgen. Bei einem mache ich Mittagspause. Mit der Aussicht auf Essen und ein Bett komme ich sehr gut und schnell voran. Von einer Anhöhe sieht man auf den Josephine Lake runter. Er ist wunderschön. So ein Blau habe ich noch nie gesehen! Ich staune.
Wanderer treffe ich auch heute wieder. Ein junger Amerikaner fragt mich ein wenig aus. Scheinbar ist es seine erste längere Wanderung. Dann will er wissen was "The end of The World" auf deutsch heißt. Das Ende der Welt, antworte ich ihm. Er sei mal in der Schweiz gewesen und hat in einem Restaurant mit diesem Namen Älplermagronen gegessen. Das sei so gut gewesen. Ich frage ihn ein wenig aus. Es kann nur in Engelberg gewesen sein! Wie klein manchmal die Welt ist.
Nun geht der Weg wieder hoch zu einem Hügel. Seit fünf Tagen das erste Mal stoße ich auf eine Schotterstraße. Dann geht es unter einem Sessellift durch. Hier haben sie nicht mal Bügel zum runterklappen, nichts zur Sicherheit! Ein wenig trödle ich herum, es hat so viele Heubeeren, lecker!
Dann geht es durch Wald und ein Skigebiet runter zum Stevens Pass. Hier kommt eine Strasse durch. Um 16:15 Uhr treffe ich hier ein. Etwa 15 Minuten später hält ein Auto und nimmt mich mit nach Skykomish. Ein kleines Dorf, etwa 16 Meilen entfernt. Es fahren viele Züge vorbei. Drei oder vier Loks und fünfzig oder mehr Güterwagen dran!
Es hat eine Post, ein Hotel, ein Restaurant, zwei kleine Läden und eine Bibliothek. Das war's.
Hier bleibe ich ein paar Tage. Am Samstag geht es dann weiter.
Tagesfazit: 15 Meilen (24km)


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Position:Meile 2476

48. Tag, 27.8.2012

Es war bewölkt. Nur am Mittag kam die Sonne mal raus. Um 8:15 Uhr lief ich los.
Der Weg ging hoch zu einem Pass. Ich sah ein Rebhuhn mit Kücken und konnte Fotos machen. Dann gab es noch ein paar Heubeeren. Das hat meine Laune sehr zum positiven verändert. Auch der Anstieg viel mir jetzt um einiges einfacher. Oben komme ich zu einer Hochebene. Nun geht es runter und zwischendurch eben weiter.
Der Weg kommt zu einem reißenden Wildbach. Ich klettere vorsichtig zum Wasser runter und finde eine Stelle, die nicht zu schlimm Aussieht. Nun heißt es Schuhe wechseln und rein ins Wasser. Die Stelle ist nur Knietief und die Strömung geht auch. Glück gehabt. Vor zwei Wochen war es fast Hüfttief. Ich mache meine Mittagspause und trockne meine Füße.
Anschließend klettere ich vorsichtig hoch zum Trail. Nicht leicht mit dem Rucksack. Geschafft! Jetzt geht der Weg leicht hoch zu einem Pass. Oft komme ich zu kleinen Bächen. Ein wenig geht es runter. Dann hoch zu einem See. Hier fülle ich meine Flaschen. Ich habe keine Angaben, ob es bei meinem Camp Wasser hat. Wieder mal geht es steil hoch zu einem Pass. Kurz habe ich die schöne Aussicht genossen. Unten sieht man einen See. Es folgt ein Abstieg. Durch Geröllfelder geht es runter. Hier liegen zum Teil riesige Steine rum. Leider geht der Trail nicht ganz zum See runter. Um 17.30 Uhr finde ich einen Platz fürs Zelt. Daneben stellt ein Ehepaar ihr Zelt auf. Hinter meinem Zelt fließt ein Bach! Und ich schleppe drei Liter Wasser über den Pass!! So gemein.
Tagesfazit: 16 Meilen (25.5km)


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Position:Meile 2461

47. Tag, 26.8.2012

Heute war es bewölkt. Nur kurz kam mal Sonne raus. Eigentlich wollte ich früh starten. Doch heute wollte es irgendwie nicht so recht klappen. Auch das Laufen viel mir heute schwer. Meine Laune war im Keller. Solche Tage gibt es manchmal.
Um 9:00 Uhr lief ich endlich los. Wanderer kommen entgegen oder überholen mich. Ganz kurz geht es hoch und dann lange runter. Immer wieder muss ich mich durchs Gestrüpp kämpfen. Unten angekommen folgt ein Fluss. Hier mache ich Mittagspause. Weiter geht es über die Brücke und leicht aufwärts durch den Wald. Jetzt geht es ein wenig steiler hoch zu einem See. Hier quäle ich mich regelrecht hoch. Es ist nicht weit oder sehr steil. Doch ich brauche viele Pausen. Es will heute einfach nicht so recht. Bin ich froh, als ich endlich oben ankomme und das Zelt aufstellen kann. Geschafft!
Feierabend.
Tagesfazit: 14 Meilen (22.5km)
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Position:Meile 2445