Freitag, 26. April 2013

neue Fotos

Ich konnte wieder ein paar Fotos hochladen. Viel Spass dabei.

25.4.2013

Heute scheint die Sonne. Am Morgen waschen wir unsere Klamotten und trocknen alles. Endlich ist auch mein Zelt wieder trocken. Nachmittags machen wir eine kurze Wanderung zum Mittelpunkt von Neuseeland. Er liegt auf einem Hügel. Von dort hat man einen wunderschönen Ausblick über Nelson und den Abel Tasman Nationalpark.
Nochmals geht es zum Campingplatz.

24.4.2013

Heute Morgen hat es Wolken. Nach dem gemütlichen Frühstück geht die Fahrt weiter Richtung Nelson. Nach einem Einkaufsstopp erreichen wir die Bibliothek in Nelson. Hier scheint die Sonne. Endlich trocknen unsere Sachen wieder. Den Nachmittag verbringen wir im Internet. Vieles muss organisiert werden. Ich habe nun auch den Abel Tasman Track gebucht. Hoffentlich habe ich dort besseres Wetter. Diese Nacht schlafen wir auf einem sehr günstigen Campingplatz.

Mittwoch, 24. April 2013

22.4.2013

Es regnet. Wir fahren zu den Nelson Lakes. Eigentlich wollten wir eine Zweitägige Wandertour machen. Doch die Mitarbeiterin vom Visitorcenter in St. Arnaud rät uns ab. das Wetter wird nicht besser und die Bäche sind gefährlich. Wir machen eine Rundwanderung am See entlang. Nach zwei Stunden sind wir zurück und fahren zum Campingplatz.
Das große Problem ist, dass wir unsere Sachen nicht trocknen können. Alles ist feucht im Auto. Mein Zelt ist immer noch nass und die Schuhe trocknen auch nicht.
In einem Hostel dürfen wir Duschen und die Küche benützen. Wir kochen uns etwas und verbringen den Abend an der Wärme. In der Nacht ist es Sternenklar.


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Position:St. Arnaud

23.4.2013

Als ich aufwache, scheint die Sonne. Leider ziehen die Wolken sehr schnell wieder hinter den Bergen hervor. Wir beschließen eine Wanderung zu machen. Die Fahrt geht zuerst hoch zum Parkplatz. Nun um 11:00 Uhr starten wir. Es geht auf den Mount Roberts hoch. Es wäre eine sehr schöne Wanderung mit tollem Ausblick auf den See und die Berge. Leider ist heute alles im Nebel und wir sehen nicht viel. Zwischendurch regnet es kurz und leicht. Nach etwa einer Stunde erreichen wir einen Shelter. Hier machen wir Mittagspause. Danach geht es zum Gipfel hoch. Fast die ganze Strecke ist über der Baumgrenze. Gelbes Gras umgibt uns. Die Landschaft ist wunderbar. Nach dem Gipfel kommt der nächste Shelter. Hier warten wir eine Weile. Leider wird das Wetter nicht besser. Der Nebel bleibt. So laufen wir weiter. Eine Zeitlang geht es eben weiter. Nun geht es runter zur Bushline Hut. Kurz sehen wir tatsächlich mal auf den See hinunter. Um 14:00 Uhr erreichen wir unsere Autos. Die Sonne kommt raus. So setzen wir uns an die Sonne und überlegen wie es weiter geht. Nach dem studieren der Unterlagen, beschließen wir zum zweiten See zu fahren. Unterwegs setzt wieder Regen ein. Beim See ist es trocken und wir laufen zu einem Wasserfall. Nach 1.5 Stunden sind wir wieder beim Parkplatz. Hier beim Campingplatz schlafen wir auch.


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Position:Lake Rotoriri

21.4.2013

Leider hat es in der Nacht wieder angefangen zu regnen. So musste ich das Zelt nass einpacken. Der Wind bläst auch noch. Im Shelter verschwindet meine leere Trinkflasche spurlos! Ich habe einen Weka im Verdacht. Dabei war ich nur kurz auf der Toilette. Zum Glück habe ich noch eine Flasche. Im Regen geht es um 9:00 Uhr los. Diese letzte Etappe geht an der Küste entlang. Oft kann man am Strand laufen. Beim Heaphy Beach laufe ich am Strand. Hier regnet es noch leicht. Dann macht der Regen eine Pause. So geht es weiter. Mal leichter Regen, dann wieder trocken. Richtig stark regnet es zum Glück nicht. Nun folgt ein Steinstrand und ich benütze wieder den Wanderweg. Es geht durch einen Palmenwald. Das Meer ist sehr Wild. Den ganzen Tag lang höre ich die Wellen donnern. Viele Sandstrände folgen. Manche sind groß, andere klein. Dazwischen liegen immer Steinstrände. Eine sehr schöne Strecke. Trotz des schlechten Wetters genieße ich es richtig. Zweimal kommt sogar die Sonne ganz kurz raus. Kurz vor dem Ziel geht es noch über einen Hügel. Eine letzte Hängebrücke ist zu Meistern und ich erreiche um 15:00 Uhr den Parkplatz. Es ist vollbracht, eine weitere Wanderung geht zu Ende. Gerade rechtzeitig. Kaum bin ich im Shelter, setzt ein heftiger Regen ein. Nach 15 Minuten geht er wieder zu leichtem Regen über. Ich suche das Auto des Deutschen. Schnell ist es gefunden und alles verstaut. Los geht die Fahrt.
Während der ganzen Fahrt regnet es ohne Pause. Mal leicht und dann wieder heftig. Einmal so stark, das ich sehr langsam fahren muss, weil ich fast nichts mehr sehe. Dann kurz vor bevor sie untergeht, zeigt sich noch die Sonne. Ein wunderschöner doppelter Regenbogen entsteht. Ich halte an und bewundere dieses Naturschauspiel! Ein krönender Abschluss von dieser Wanderung. Im Dunkeln geht es weiter. Endlich um 19:30 Uhr komme ich zum Treffpunkt. Benjamin ist nicht hier.
Hoffentlich kommt er morgen. Er muss durch die Bäche fahren. Da es die letzten Tage viel geregnet hat, muss er vielleicht abwarten, dass der Wasserspiegel sinkt. Ich hoffe das beste.
Um 22:00 Uhr ist Benjamin doch noch angekommen. Er hat es knapp durch die Bäche geschafft. Wegen Erdrutschen musste er lange warten. Deshalb kam er erst so spät. Wir schlafen hier auf dem Parkplatz.

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Position:Kreuzung südlich von Nelson

20.4.2013

Letzte Nacht hat es gestürmt und geregnet. Geschlafen habe ich nicht viel. Erst gegen morgen viel ich in leichten Schlaf. Dafür hörte ich einen Kiwi rufen. Als ich um halb sieben aufwachte, war das Zelt trocken. Für etwa 10 Minuten setzte nochmals Regen ein. Danach blieb es trocken. Tagsüber schien die Sonne, doch es stürmte immer noch heftig. Da es durch den Wind kalt und alles feucht war, packte ich alles zusammen und lief um 8:15 Uhr los. Hinein in den Wald ging es. Dadurch war ich vor dem Wind geschützt. Langsam ging es runter. Der Weg ist nun ein wenig schmaler. Auch hat es oft Steine und ein wenig Schlamm auf dem Trail. Herrlich, so im trockenen zu laufen. Je tiefer ich komme, desto wärmer wird es. So macht das Wandern wieder richtig Spaß! An vielen Bächen kam ich vorbei. Dabei sah ich fünf Wekas. Das sind flugunfähige Vögel, welche einen kürzeren Schnabel als Kiwis haben. Der Wald verändert sich auch. Zu den Farnbäumen kommen nun Palmen hinzu. Zwei oder drei Arten sehe ich. Dazwischen hat es riesige, dicke und alte Bäume. Die Äste sind so dick, wie bei uns normale Bäume sind. Auf ihnen wachsen Gras und andere Schmarotzer. Eine gewaltige Aura Strahlen diese Bäume aus.
Manchmal sehe ich ins Tal hinunter. Dort fließt ein großer Fluss. Am Mittag erreiche ich endlich den Talboden. Bei der Lewis Hütte esse ich etwas. Hier hat es wieder Sandfliegen. Mühsame Tiere. Über eine neue, lange Hängebrücke laufe ich ans andere Ufer des Heaphy Flusses. Nun folgt der Weg dem Fluss bis zum Meer. Ein schöner Weg durch die Palmen hindurch. Hin und wieder sehe ich auf den Fluss hinaus. Um 14:30 Uhr erreich ich die Heaphy Hut. Diese Hütte liegt fast am Meer. Weil es dort oft windet, ist sie zwischen Büschen gebaut. Ein wunderschönes Plätzchen. Etwa hundert Meter am Fluss entlang gehen und man steht am Strand. Gewaltige Wellen hat es hier. In der Nacht höre ich sie an die Felsen donnern. Eine Wilde Küste.
Ich stelle mein Zelt auf. Nun regnet es oft ein paar Minuten lang. Zu viert machen wir ein Feuer. So können wir unsere Sachen trocknen und uns abends Aufwärmen. Ich koche auch auf dem Feuer. Zwei Wekas, Mäuse und ein Possum besuchen uns. Als ich schlafen gehe, hört der Regen auf und es ist ein sternenklarer Himmel.


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Position:Heaphy Hut, Heaphy Track

19.4.2013

Letzte Nacht fing es an zu regnen. Erst am Mittag hörte es auf. Die Sonne zeigte sich sogar mal kurz. Im Regen lief ich um 9:00 Uhr los. Die Landschaft war wunderschön. Nach einem kurzen Stück im Wald, folgte eine Heide Landschaft. Gras und Büsche wachsen hier. Ich lief mal kurz hoch oder gemütlich runter. Sehr angenehm. Viele Bäche musste ich heute überwinden. Bei den größeren hat es Brücken und die kleinen haben oft Steine. In einem Bach sah ich einen Blue Duck. Diese Ente kommt nur in Neuseeland vor. Bei der Saxon Hut habe ich Mittagspause gemacht. Schließlich kam ich wieder in den Wald hinein. Vorbei an Felsen und Bächen ging es weiter. Nun sah ich eine seltene Schnecke. Sie hat ein Haus und ist sehr groß. Etwa um halb fünf fing es an zu regnen. Auch der Wind setzte ein. Um 17:00 Uhr kam ich zur Hütte. Hier hat es Holzplattformen für die Zelte. Mein Zelt war schwierig zum Aufstellen. Alles ist feucht und nass. Nicht sehr angenehm. In der Hütte traf ich Benjamin. Wir haben die Schlüssel der Autos getauscht.


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Position:James Mackay Hut, Heaphy Track

18.4.2013

Heute ging es nun los. Das Wetter war gut. Die Sonne schien und es hatte nur wenige Wolken. Um 10:15 Uhr lief ich auf dem Heaphy Track los. Nach fünf Minuten kam ich zur Brown Hut. Dahinter ging es unter Benützung einer Brücke über den Fluss. Der Weg war die ganze Zeit etwa 1.5m breit und geschottert. Gemütlich ging es aufwärts. Die ganze Zeit verlief der Weg im Wald. Ab und zu sah man durch die Bäume ein paar Berge oder man sah mal ins Tal hinunter. Kleine Bäche musste ich über Steine durchqueren. An einem solchen Bach machte ich Mittagspause.
Schließlich erreichte ich einen Schelter. Nach einer kurzen Pause ging es weiter. Es ging so gemütlich hoch, dass man manchmal kaum wahrnahm, dass es hoch geht. Nun erreichte ich den höchsten Punkt der ganzen Wanderung. Hier hat es auch einen Aussichtspunkt. Ich genoss das Panorama über die Hügel und Wälder. Kurz darauf kam ich um 16:00 Uhr zur Perry Saddle Hut. Ich stellte mein Zelt auf. In der Hütte sind drei Frauen und auf dem Zeltplatz drei deutsche Burschen. Es wird eine kalte Nacht geben. Wir sind auf 880 Meter Höhe.

Position:Perry Saddle, Heaphy Track

17.4.2013

Heute Morgen regnet es immer noch. Trotzdem fahre ich hoch zum Farawell Spit. Hier ist der nördlichste Punkt der Südinsel. Zuerst machte ich eine Wanderung am Strand entlang Richtung Spit. Viele Schwarze Schwäne hat es hier am Strand. Im Sommer hat es viele Zugvögel hier. Deshalb ist der letzte Strandabschnitt gesperrt. Nun laufe ich über Sanddünen zur anderen Seite dieser lang gestreckten Halbinsel. Ein riesiger Sandkasten ist dies hier. Schließlich wandere ich zum Fossilpoint. Bei dieser Klippe findet man versteinerte Muscheln im Felsen. Zurück geht es über Farmland zum Auto. Mitten durch die Schafe laufe ich. Nach etwa 2.5 Stunden bin ich wieder beim Auto. Weiter geht es zum Farawell Cap. Dies ist der nördlichste Punkt von der Südinsel. Dieser Felsen ist Wellenumtost. Eine wilde Küste. Nun fahre ich noch zu einem Strand. Nach zwanzig Minuten laufen erreiche ich den Strand. Endlich hat es aufgehört zu regnen. Dieser Abschnitt gefällt mir am besten. Es hat Felsinseln mit Steinbögen. Außerdem auch Höhlen. In den Wellen sehe ich zwei Robbenbabys herum schwimmen. Die sind süss! Doch leider finde ich am Strand auch drei tote Robbenbabys. Ein wenig kommt die Sonne hinter den Wolken raus. Langsam mache ich mich auf den Rückweg. Die Fahrt geht ein wenig Richtung Süden. Dann biege ich nach Westen ab. 30 km fahre ich in ein Tal hinein. Nach der Hälfte komme ich zur Schotterstraße. Einmal geht es steil hinunter. Genau hier ist die Strasse sehr schlecht. Dreimal muss ich durch kleine Bäche fahren. Wegen des Regens haben sie viel Wasser. Beim ersten war es knapp. Doch ich komme durch. Glück gehabt. Ein Tag mehr Regen und ich wäre nicht durchgekommen. So erreiche ich den Parkplatz am Heaphy Track. Hier schlafe ich eine Nacht und morgen starte ich meine Wanderung auf diesem Great Walk. Die Wolken verziehen sich und es wird eine Sternenklare Nacht.


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Position:Brown Hut, Start Heaphy Track