Es wächst auch mal eine Blume. Bald geht es in einen Wald rein. Endlich etwas Abkühlung. Wasser hat es hier keines. Trotzdem sehe ich Spuren von Hirschen. Der Aufstieg ist nun nicht mehr so steil. Ich treffe hin und wieder Wanderer. Mal überhole ich sie und dann wieder kommen sie an mir vorbei. Dann hört der Wald auf und es geht zurück ins Waldbrandgebiet. Hier wächst schönes gelbes Grass. Es geht nur noch leicht auf und ab. Der Himmel verdunkelt sich nun immer mehr. Rundherum sind schwarze Wolken zu sehen. Und an den entfernten Hügeln sieht man Regenschleier. Hin und wieder wird auch hier die Sonne bedeckt. Noch scheint sie aber. Weit entfernt donnert es auch.
Als es nun schon deutlich näher donnert, packe ich zusammen und laufe weiter. Es sind noch etwa drei Kilometer bis zu einem Parkplatz mit Toilette. Das sind aber immer Plumpsklos. Etwas entfernt vom Parkplatz stelle ich mein Zelt auf. Oder ich versuche es. Es tropft schon leicht. Es kommt plötzlich Wind auf. Und so reist der Wind die Heringe immer wieder raus. Steine hat es auch fast keine. Endlich steht mein Zelt. Keine Minute zu früh. Ich schaffe es gerade noch, den Rucksack ins Zelt zu schmeißen und hinterher zu sprinten. Dann geht das Gewitter los. Es donnert immer wieder heftig. Blitze sehe ich aber nur einen. Zum Glück bin ich im Wald. Dann schüttet es wie aus Kübeln. Leider zieht eine Windböe wieder einen Hering heraus. Ich muss nochmals raus und das Zelt besser befestigen. Sonst habe ich alles nass. Ich suche noch mehr Steine und nehme auch dicke Äste zur Hilfe. Schließlich ist das Zelt endlich sicher und ich kann wieder rein krabbeln. Inzwischen bin ich natürlich bis auf die Haut durchnässt. Ich ziehe die nassen Sachen aus und versuche mich etwas zu trocknen. Kalt ist es ja nicht. Dann sehe ich, dass das Wasser unter mein Zelt fließt. So kauere ich mich in der Mitte hin. Dort ist es noch trocken. Endlich nach einer gefühlten Ewigkeit, in Wirklichkeit war es nur etwas länger als eine halbe Stunde, lässt der Regen langsam nach. Das Donnern hört auch auf. Als es fat trocken ist verlasse ich das Zelt und schaue mich um. Das Wasser versickert zum Glück schnell. Trotzdem ziehe ich zur Sicherheit einen Graben ums Zelt herum. Danach gehe ich zur Toilette. Dort finde ich die andere Wanderin. Sie kam per Autostop direkt zum Parkplatz und hat das Gewitter in der Toilette verbracht. So blieb sie trocken. Zusammen gehen wir zu meinem Zelt zurück und sie stellt ihr Zelt in der Nähe auf. Inzwischen kommt die Sonne wieder raus. Ich hänge alles zu trocknen auf. Das Gewitter zog um 16:00 Uhr durch. Es gibt noch einen schönen Regenbogen.
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