Um 06:00 ging ich frühstücken. Dann fuhr ich mit dem Bus zum Bahnof und mit dem Zug bis zur Endstation Littleton-Mineral. Dort bestellte ich mir einen Uber. Nach einer Weile kam dann einer und fuhr mich zum Start meiner Wanderung am Waterton Canyon Trailhead. Etwa um 09:00 Uhr wanderte ich los.
Der Weg geht ein paar Kilometer durch diese Schlucht. Auf eine breiten Schotterstraße folge ich dem Bach. Die ersten etwa 10 Kilometer sind recht flach. An einer Stelle hat es einen kleinen Wald. Dort sehe ich einen Hirsch davon springen.
Die Schlucht hat auch steile felsige Abschnitte. Dort sehe ich eine Gruppe von etwa 10 Tieren wilde Bighorn Schafe. Es sind Weibchen mit ihren Jungen.
Sie kommen gerade runter zum Fluss und gehen dort trinken. Auch sie haben Durst. Es ist auch schon wieder sehr heiß. Ich nutze auch jeden Schatten. In regelmäßigen Abständen hat es in der Schlucht Picknickareale. Dort hat Toiletten, Abfalleimer und gedeckte Tische. Die nutze ich immer mal wieder für eine Pause. Mein Rucksack ist einfach zu schwer.
Etwas weiter die Straße entlang überholt mich ein Rangerfahrzeug. Für die Öffentlichkeit ist die Straße gesperrt. Der Ranger deutet auf die Straße. Als ich etwas näher komme, sehe ich dort eine Klapperschlange liegen! Sie verschwindet dann im Gebüsch.
Dann begegnet mir nochmals eine kleine Gruppe von Bighorn Schafen. Hier ist auch ein Junges Männchen dabei.
Im Bach sehe ich ein Tier schwimmen. Es sieht aus wie ein Otter oder etwas ähnliches.
In der Schlucht sind viele Tageswanderer, Biker und Jogger unterwegs. Wanderer wie mich sehe ich keine. Am Ende der Schlucht hat es einen Staudamm. Dort mache ich meine Mittagspause und ich fülle meine Wasserflasche auf. Nun geht aufwärts weiter. Kurz noch auf der Straße, doch schon bald geht es auf einem Wanderweg weiter und endlich in den Wald hinein. Im Schatten läuft es sich gleich viel besser.
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| Bear Creek ist mein erstes Ziel |
Irgendwann geht es dann zum Glück nur noch runter zum Bach. Ich finde einen schönen Zeltplatz. Leider wollen meine Heringe nicht so recht in den Boden rein gehen. Inzwischen sind noch ein Vater mit seinem Sohn angekommen. Sie helfen mir, die Heringe mit Steinen zu befestigen. Das geht relativ gut. Vermutlich muss ich aber meine Heringe austauschen. Diese scheinen für den harten Boden hier in Colorado nicht so Ideal zu sein. Später kommt noch eine Frau zum Camp. Auch sie ist alleine unterwegs. Das Wasser im Bach fließt leider nicht mehr richtig. Es hat aber einen Tümpel und das Wasser ist kühl und sieht gut aus. Wir nehmen alle Wasser daraus. Filtern es aber und geben noch Tabletten zur Sicherheit dazu. Ich bekomme keine Probleme davon. Mit der Frau komme ich ins Gespräch. Appetit hatte ich heute nicht viel. Das ist die Hitze und die Anstrengung. Leider wird mein Rucksack so nicht leichter.
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