Donnerstag, 21. September 2017

92. Tag, Rifugio Quintino Sella-Rifugio Aleve

Es gab heute morgen einen wunderschönen Sonnenaufgang zu bestaunen. 

Über der Poebene ging die Sonne auf. 
Auch der Monviso war nicht zu vergessen. 

Im ersten Morgenlicht. 
Um 8:30 Uhr starteten wir diesen herrlichen Wandertag. Wolkenloser Himmel und am Nachmittag wieder angenehm warm. Am Morgen war es noch frisch, es wehte aber heute nur eine leichte Brise. 
Wo schon Fußabdrücke waren, ist alles zu Eis gefroren. Der Schnee daneben ist schön pulvrig. Vorsichtig, wegen des Eises, laufen wir durch die Steinwüste. Soviel Geröll habe ich noch nie gesehen. Kurz geht es runter zum See. 


Anschließend beginnt der angenehme, weil nicht zu steile, Anstieg hoch zum ersten Pass. Es geht über Steine und vorbei an zwei kleinen Seen. Gemütlich laufen wir hoch. Sehr viele Fotopausen gibt es heute. Das Wetter, die Landschaft und das Panorama sind heute einfach bombastisch! Beim Pass sehen wir kurz einen prachtvollen Steinbock! Leider ist er recht schnell verschwunden. Ich habe nur noch seine Hörner aufs Foto gekriegt. Hinter dem Pass hat es ein paar Grashänge. Vom Pass aus sieht man den Monviso und sogar die Monta Rosa Gruppe ist zu sehen. 


Nun geht es nochmals leicht hoch zu einem zweiten Pass. Noch immer begleiten uns die Steinfelder. Überall erheben sich Felszacken. Nach dem zweiten Pass beginnt der gemütliche Abstieg. Sanft geht es vorbei an einem See, dann runter zu einem bizarren Ort. Hier stehen hunderte Steinmänner!


Der weitere Abstieg wird etwas steiler. Bei einer Wiese machen wir unsere Mittagspause.
Wie schon gestern, treffen wir auch heute einige Wanderer. Nun geht es langsam zurück in den Wald. Den Schnee haben wir auch zurück gelassen. In Serpentinen geht es immer weiter runter und mit jedem Höhenmeter wird es wärmer. 
Bei einem Bach erreichen wir schließlich eine einfache Almstrasse. Dieser folgen wir nun entlang oder oberhalb des Baches. Manchmal geht sie recht steil runter. Es ist ein idyllisches Tal. Irgendwann erreichen wir eine Asphaltierte Straße. Kurz geht es nach links und um 15:30 Uhr kommen wir zum Rifugio Aleve. Wir kriegen ein Vierbettzimmer. Es hat ein eigenes Bad und ist freundlich und sauber. Die Wirtin ist auch nett. Es hat auch noch andere Gäste. Nach der Dusche genießen wir noch bei einem Eis die Sonne. So geht ein herrlicher Wandertag zu Ende. 

Tagesstatistik
Strecke: 13.1km                   Dauer: 4h
Rauf: 210m                          Runter: 1250m
Höchster Punkt: 2770m       Niedrigster Punkt: 1590m

Tourstatistik
Strecke: 1437.7km               Dauer: 357.5h
Rauf: 68898m                      Runter: 74688m
Höchster Punkt: 2850m       Niedrigster Punkt: 210m




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