Donnerstag, 31. Januar 2013

31.1.2013

Heute war wieder ein sonniger und heisser Tag. Trotzdem machte ich heute mal eine Pause. Ich lief nur am Morgen zum See. Leider waren die Wellen zu stark. Anschliessend fuhr ich zum Holiday Campingplatz. Er ist ein wenig teurer aber dafür hat er Strom, eine Küche und Duschen. Ich nahm eine ausgiebige Dusche, wusch meine Kleider und trocknete sie an der Sonne. Dann ging ich einkaufen. Nun lade ich meine Elekrogeräte auf und versuche Fotos hochzuladen. Leider ist das Internet hier sehr langsam. So kann ich nicht viele Fotos hochladen.

30.1.2013

Am morgen ging ich nochmals zum See. Heute hat es noch mehr Wellen. Das Wetter ist wieder sonnig und sehr heiss.
Jetzt fahre ich zum Strand runter. Hier gibt es eine Wanderung zu einem anderen Strand. Dort hat es eine Pelzrobbenkolonie. In diesem Areal wurde früher im Sand Gold gefunden. Unterwegs sehe ich alte Maschinen. Zuerst geht es am Strand entlang zu einer Lagune. Hier führt eine Brücke rüber. Dann laufe ich im Wald weiter. Plötzlich sehe ich vor mir eine Gams! Was die wohl hier sucht. Schnell ist sie im Wald verschwunden. Ich besichtige einen alten Tunnel. Ein paar Mal habe ich ein tolles Panorama auf die Schneeberge. Endlich komme ich zum Robbenstrand. Über zwei Leitern steige ich vom Kliff runter zum Strand. Ich folge dem Strand zu grossen Felsen. Hier treffe ich etwa 20 Robben an. Viele sind auf Felsen im Wasser draussen. 2 liegen am Strand. Ich suche mir einen hohen Felsen zum sitzen aus. Von hier sehe ich alles. Eine Robbe ist nur etwa 10m von mir entfernt. So kann ich tolle Fotos machen. Sehr lange beobachte ich die Tiere. Ausser mir ist niemand da. Zwischendurch schwimmen die Robben auch im Meer herum. Ein schöner, wilder Platz!
Schliesslich muss ich mich auf den Rückweg machen.
Abends geniesse ich den Sonnenuntergang und schlafe hier am Strand.

29.1.2013

Heute ist wieder Sonnenschein angesagt. Sehr früh am Morgen fuhr ich zum Lake Matheson. Im Schein der Scheinwerfer sah ich einen Kea davonfliegen. Bisher der einzige den ich sah. Im ersten Morgenlicht um 6:00 Uhr komme ich zur Aussichtsplattform. Dieser See ist wie ein Spiegel. Man sieht darin den Mount Tasman und den Mount Cook. Das berühmteste Neuseelandfoto wird hier gemacht. Allerdings geht es nur, wenn der See keine Wellen hat. Heute hat es ein wenig Nebel und leider auch leichte Wellen. Ich kann Fotos machen, doch sie sind nicht so schön wie die Postkarten. Anschliessend fahre ich zu einem Parkplatz in der nähe des Gletschers. Von hier laufe ich eine Stunde zu einem Aussichtspunkt. Der Blick auf den Gletscher ist wunderschön! Ich geniesse die Stille und den Ausblick ausgiebig. Zurück beim Auto fahre ich zum Gletscherparkplatz. Nun laufe ich nochmals zum Gletscherende. Eine Weile lausche ich dem abbrechenden Eis. Ein sehr schöner Platz.
Am Abend gibt es einen wunderschönen Sonnenuntergang. Wieder schlafe ich beim Fluss.

Mittwoch, 30. Januar 2013

28.1.2013

Heute stand ein besonderes Programm auf meinem Plan. Das Wetter war perfekt. Sonnig und heiss. Kein Nebel. Ich mache heute eine geführte Gletscherwanderung auf den Fox Gletscher. Um 9:00 Uhr musste ich im Fox Village sein. Dort bekam ich Lederwanderschuhe, Steigeisen und eine Regenjacke. Es hätte auch Socken, Mützen, Handschuhe und Rucksäcke gegeben. Gut ausgerüstet geht es mit dem Bus zum Gletscherparkplatz. Wir sind eine Gruppe von etwa 20 Leuten. Nun werden wir auf zwei Gruppen aufgeteilt. Meine Gruppe umfasst 12 Gäste und zwei Führerinnen. Wir laufen Richtung Gletscher los. Nach kurzer Zeit verlassen wir den Touristenpfad und laufen weiter oben weiter. Durch den Regenwald und über Bäche geht es weiter. Eine Stelle ist ein wenig ausgesetzt. Dort hat es eine Kette. Wir sollen immer eine Hand an der Kette haben. Zum Glück ist es nur ein kurzes Stück. Kurz darauf kommen wir zu einem Aussichtspukt. Wir sehen den Gletscher vor uns. Wundervoll!
Nach einer kurzen Pause laufen wir weiter. Endlich geht es hinunter zum Gletscher. Jetzt heisst es Steigeisen montieren. Nach einer Einführung, wie wir uns verhalten sollen, starten wir aufs Eis. In einer Reihe geht es los. Eine steile Eistreppe hoch. Dann durch einen engen Eiskanal und wir stehen oben auf dem Gletscher. Dieses Areal ist recht flach aber auch von Spalten durchzogen. Die Halbtagestouren halten sich hier auf. Sie bekommen auch nur kleine Steigeisen und nicht die grossen, welche wir haben. Langsam durchschreiten wir das flache Gelände und gewöhnen uns an die Steigeisen. Von jetzt an müssen unsere Führerinnen einen Weg suchen. Der Gletscher bewegt sich jeden Tag etwa 1m Talwärts. Wir hören auch Eis abbrechen. Deshalb ist der Weg jeden Tag wieder ein wenig anders. Sie kennen sich aber sehr gut aus. An manchen Stellen schlagen sich mit einem Pickel Stufen ins Eis. So ist es für uns einfacher hoch zu steigen. Schmale aber tiefe Spalten überqueren wir.
An einer Stelle hat das Wasser ein tiefes etwa 3m breites Loch ins Eis gefressen. Hier können wir vornübergebeugt reinschauen. Die Führerin hält uns fest. Ein schauerliches Erlebnis. An einer flachen Stelle, es hat hier Steine, machen wir Mittagspause. Der Hunger war gross und so schmeckt es allen gut. Die Führerinnen erzählen uns einiges über den Gletscher. Sie wissen sehr viel.
Nach der Pause kommt der beste Teil des Tages. Wir kommen zum steilen Eisfall. Hier fliesst das Eis über eine Felsen runter und ist deshalb aufgebrochen. Hohe Felsnadeln ragen in den Himmel hoch. Wir laufen durch tiege Spalten. Das Eis ragt rund um uns hoch hinauf. Ein tolles Erlebnis! Das Eis glitzert in der Sonne. Viele Stellen sind tiefblau. Über steile Stufen gelangen wir von einer Spalte zur nächsten. So geht es durch ein wares Labyrinth hindurch. Wunderschöne Fotomotieve habe ich. Die Guides machen auch Fotos von uns.
Die Tour ist zwar nicht gerade günstig, doch ich kann sie nur weiterempfählen. Es ist ein tolles Erlebnis! Leider müssen wir nun langsam zurück gehen. Auf dem Eis war es kühl und wir zogen Jacken und Handschuhe an. Runter vom Eis, ziehen wir die Steigeisen und Jacken wieder aus. Auf dem Rückweg zum Bus kommen wir mächtig ins schwitzen. Es ist sehr heiss. Wir laufen auf dem Touristenweg und jeder Bach wird zum Abkühlen benutzt. Um fünf Uhr sind wir wieder im Dörfchen angekommen. Diese Tour werde ich nicht so schnell vergessen. Sie war einfach fantastisch.
Ich schlafe an einem Bach mit Blick auf den Mount Tasman, den Fox Glacier und den Mount Cook.

Dienstag, 29. Januar 2013

27.1.2013

Heute war wieder perfektes Wetter. Am Mittag kam wieder Nebel zum Gletscher, der sich aber wieder verzog. Ich stand heute sehr früh auf. Um 7:00 Uhr lief ich vom Parkplatz los. Der Alex Knobb Peak stand heute auf dem Programm. Es sind hin und zurück 17 km und 1100 Höhenmeter. Ich machte noch einen kurzen Abstecher (halbe Stunde) zum Wombat Lake. Dieser See ist sehr zauberhaft. So ruhig und er wirkt wie ein Spiegel. Die ganzen Pflanzen spiegeln sich darin.
Dann ging es durch den Wald weiter. Manchmal mit steilen Stufen. Es gibt auch Stellen, wo ich ein wenig kraxeln muss. Riesige Wurzeln und Felsen muss ich überwinden. Im Zickzack geht es immer höher hinauf. Dicke Bäume wachsen über den Weg. Fast wie Tore wirken sie. Beim ersten Aussichtspunkt mache ich eine Pause. Überwältigend, dieses Panorama hier! Der ganze Franz Josef Gletscher liegt vor mir.
Weiter steige ich hoch zum nächsten Aussichtspunkt. Hier ist die Sicht auf den Gletscher noch besser. Der Wald verwandelt sich langsam in eine Buschlandschaft. Und plötzlich komme ich in die offene Graslandschaft. Nicht mehr weit und ich stehe auf dem Gipfel. Ganz alleine. Das Panorama ist unbeschreiblich! Auf einer Seite sieht man die Küste mit dem Meer. Hier hat es viel Nebel. Auch das breite Delta des Gletscherbaches sehe ich. Zum Teil ist es 1 km breit. Dann folgen hohe Schneegipfel. Und direkt vor mir liegt der Gletscher in seiner ganzen Pracht! Ich bin ganz ergriffen von dieser prachtvollen Aussicht! Die Anstrengung hat sich wirklich gelohnt. Nach einer halben Stunde kommen die nächsten Leute hoch. Nun kommt der Nebel immer weiter hoch. Alles wird verhüllt. Ab und zu macht es kurz auf und dann ist wieder alles weiss. All die Wanderer, welche erst jetzt kommen haben Pech. Die Helis fliegen auch die ganze Zeit und stören die Ruhe. Es sollte hier Keas (Papageie) geben. Leider sehe ich keinen einzigen. Dabei bleibe ich fast drei Stunden hier oben. Das Mittagessen schmeckt super. Dann mache ich mich langsam an den Rückweg. Bei den Aussichtspunkten mache ich lange Pausen und geniesse die Natur.
Anschliessend fahre ich weiter zum Fox Glacier Village und zum Gillespie Beach. Der liegt etwa 20km entfernt und hat einen gratis Zeltplatz. Ich geniesse noch den Sonnenuntergang. Hinter mir sehe ich die Schneeberge.

 
 

Samstag, 26. Januar 2013

26.1.2013

Endlich ist die Sonne zurück. Auch die Berge sieht man heute morgen. Wunderschön! Ich fahre zum Gletscher und mache viele kleine Wanderungen. Eine geht zum Fuss des Gletschers. 500 Meter davor ist die Wanderung zu Ende. Am Mittag kommen über die Berge die Wolken zurück. Das sei hier oft so. Die ganze Zeit fliegt ein Helikopter nach dem anderen über mich hinweg. Das sind tolle Rundflüge mit Gletscherlandung. Leider sehr teuer.

25.1.2013

Heute ist es bewölkt und kurz tropft es sogar. Ich fahre zum Franz Josef Glacier Village. Dort hole ich Informationen zur Region. Danach spaziere ich durchs Dorf. Zum Gletscher gehe ich noch nicht. Es hat zu viele Wolken.
Die Nacht verbringe ich im gleichen Camp. Es hat viele Sandfliegen. Meine Füsse sind ganz zerstochen und jucken sehr stark!

Donnerstag, 24. Januar 2013

24.1.2013

Heute war es trocken. Leider hat es an den Bergen entlang viele Wolken.
Ich fuhr weiter Richtung Süden. Dabei machte ich ein paar Pausen. Es hat kurze Wanderungen zu Aussichtspunkten. Hier würde man die Schneeberge sehen. Leider waren sie heute noch verhüllt. Schade! Bei diesen Spaziergängen sah ich verschiedene Vögel. Darunter den Tui.
So gegen drei Uhr kam ich im Camp an. Es liegt an einem See und kostet nur 6 Dollar. dafür hat es nur eine Toilette und Wasser. Bis zum Franz Josef Village und Gletscher sind es nur 15 km.
Ich habe im See gebadet und dann die Sonne genossen. Herrlich! Morgen geht es dann zum Gletscher, welcher fast bis zum Meer reicht.


—-- Artikel wurde auf meinem iPhone erstellt

Position:MacDonald Camp, nördlich von Franz Joseph Village

23.1.2013

Weiter ging die Reise Richtung Süden. Heute war Regen und Sonnenschein angesagt. In Greymouth ging ich ins Aquacenter. Dort habe ich geduscht. Anschließend ging ich in die Bibliothek. So konnte ich die Akkus vom IPhone und von meinem Netbook aufladen. Es hat auch gratis Internet. Die nächsten zwei Tage soll es noch regnen. Danach kommt eine längere sehr schöne Periode. Hoffentlich stimmt die Vorhersage. Das wäre Perfekt für meine Weiterreise. Da ich Zeit habe, lud ich noch die ersten Neuseelandfotos ins Internet hoch. Auch zum Einkaufen ging ich. Nach dem Tanken fuhr ich weiter. Südlich von Ross habe ich einen gratis Parkplatz gefunden. Es ist ein Platz wo Schottersteine gelagert werden. Hinter einem großen Haufen von Steinchen habe ich mein Auto abgestellt. So sieht man es nicht von der Strasse aus.
Es schien noch ein wenig die Sonne. So konnte ich mein Zelt und die Duschsachen trocknen.


—-- Artikel wurde auf meinem iPhone erstellt

Position:Südlich von Ross

Mittwoch, 23. Januar 2013

neue Fotos

Die ersten Fotos von Neuseeland sind hochgeladen. Leider braucht es eine lange Zeit fürs hochladen. Ich versuche aber die Fotos hochzuladen. Es dauert halt ein wenig. Ich habe nicht so oft Internet.