Freitag, 20. Juni 2014

6. Tag, Albanya

Gestern waren es etwa 23km und heute zum Glück nur 17km.
Aber von vorne. Nach einer guten Nacht, es ging kein Wind, startete ich um 6:50 Uhr meinen nächsten Abschnitt. Es war wieder Wolkenlos und heiß. Zum Glück lief ich auch heute oft im Wald. Gemütlich ging es auf einer Schotterpiste aufwärts. Dann ging es hoch und runter. Nun folgte ein Wanderweg. Erst ging es runter zu einem Bach und danach steil wieder hoch. Hier lief der Schweiß in Strömen. Jetzt fing auch mein linker Fuß wieder an zu schmerzen. Durch das hören von Musik wurde meine Laune wieder gehoben. Es geht doch nichts über die Macht der Musik. Um 11:00 Uhr suchte ich mir einen schattigen Platz und ich machte meine Mittagspause. Tat das gut, die Schuhe auszuziehen!
Nun ging es nur noch runter. Der Wald verändert sich langsam. Es hat mehr Baumarten. Darunter auch Nadelbäume. Die Pflanzen erinnern mich stark an Kalifornien. Heute sah ich viele Abdrücke von Rehen und Hirschen. Kurz sah ich auch ein Reh davon springen. Jetzt ging es noch sehr steil runter. Endlich um 14:00 Uhr erreiche ich das kleine Dorf Albanya. Es hat nur einen kleinen Laden, sonst nichts. Einen Kilometer weiter befindet sich der schöne Campingplatz. Da ich so früh da bin, habe ich Zeit meine Kleider zu waschen und den Pool zu genießen. Wow, tut das kühle Wasser gut!


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Donnerstag, 19. Juni 2014

5. Tag, Macanet de Cabrenys

Um 6:30 Uhr lief ich los. Es war ein wolkenloser Himmel. Dazu war es fast windstill. Das kenne ich gar nicht mehr! Zum Glück verlief der Trail heute fast nur im Wald. So hatte ich viel Schatten. Trotzdem rann mir manchmal der Schweiß in Bächen runter.
Zuerst ging es gemütlich einen Hügel hoch. Auch heute bestand der Wald aus Korkeichen. Lange Zeit laufe ich auf Schotterstraßen. Nun ging es runter zu einer Kirche. Dort machte ich eine Pause. Am Morgen haben meine Füße ziemlich geschmerzt. Als ich ein paar hundert Meter gelaufen war, wurde es zum Glück ein wenig besser.
Nun ging es noch ein wenig runter und dann eben weiter. Einer Asphaltstraße folgend ging es dann hoch nach La Vajol. Dies ist ein hübsches kleines Dorf. Alte Steinhäuser und verwinkelte kleine Gassen. Im Restaurant esse ich eine Kleinigkeit. Auf dem Dorfplatz hat es einen Brunnen und ich fülle meine Flaschen auf.
Nach dem Dorf geht es noch ein kleines Stück hoch und danach auf einer Schotterstraße gemütlich runter. Schließlich verwandelt sich die Strasse in einen Wanderweg. Hier geht es teilweise extrem Steil runter. Wow, bin ich froh, dass ich hier nicht hoch kraxeln musste! Unten geht es auf der Straße über eine Brücke und dann wieder auf eine Schotterpiste. Hier waren die Zeichen schlecht gemalt und so erwische ich den falschen Weg. Zum Glück führt er aber wieder mit dem GR11 zusammen. Das letzte Stück bis zum Etapoenziel war sehr schlecht markiert. Manchmal musste ich richtig nach den Zeichen suchen. Schließlich hatte ich es doch geschafft! Gegen 16:30 Uhr erreichte ich das Dorf. Auch hier ist der Dorfkern sehr schön. Wieder alte Steinhäuser und schmale Gassen. Im Laden ging ich etwas fürs Abendessen und etwas für Morgen einkaufen.
Nun musste ich noch etwa drei Kilometer zum Campingplatz laufen. Wenigstens liegt er auf meiner Strecke. So muss ich morgen weniger laufen. Die Anlage ist wunderschön! Sauber und es hat alles, was man braucht. Sogar gratis Internet und einen Pool!


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Mittwoch, 18. Juni 2014

18.6.2014 Pause

Heute mache ich also Pause. Ich schlafe aus. Dann gehe ich Essen und trinken kaufen. Da das Internet im Hotel kaputt ist, gehe ich nun Internet suchen. Das ist sehr schwierig. Endlich finde ich einen Internetladen. In den Cafes oder Restaurant fand ich nirgends Internet. In Amerika ist das viel einfacher. Den Rest des Tages ruhe ich mich aus.

4. Tag, La Jonquera

Wieder war es eine stürmische Nacht. So gegen 6:45 Uhr lief los. Noch war es bewölkt und angenehm kühl. Doch schon um 10:00 Uhr kam die Sonne raus. Einer Schotterstrasse folgend ging es gemütlich hoch zu einem Pass. Hier sah ich das erste Mal eine Kuh. Die Hügel sind sehr felsig. Es scheint Kalkstein zu sein. Die Höhe des Passes ist 700 m.ü.M. In einem schönen Kork- und Kastanienwald laufe ich gemütlich den Hügel wieder runter. Diesmal folge ich einem Wanderweg. Mehrmals überquere ich einen fliessenden Bach. Ich komme an ehemaligen Kalkbrennöfen vorbei. Kurz darauf erreiche ich ein Restaurant. Da es Mittagszeit ist, esse ich hier etwas.Mit zwei deutschen Ehepaaren habe ich eine nette Unterhaltung. Nun ging ich auf einer weiteren Schotterstrasse wieder gemütlich hoch zum nächsten Pass. Unterwegs kam ich noch bei einem Flugzeugwrack vorbei! Mitten im Wald liegt ein kaputtes Flugzeug! Scheinbar ist es 1986 abgestürzt. Natürlich musste ich mir das näher ansehen. Vom Pass aus folgte ich einem Wanderweg. Nun ging es nur noch runter. Das Laufen viel mir heute leicht, nur habe ich meine ersten zwei Blasen bekommen. Das kenne ich ja schon sehr gut. Es drückt ein wenig und schmerzt, aber damit kann ich leben. Da es vor mir immer schwärzer wurde und es auch anfing zu donnern, lief ich schnell den Berg runter. Weiter vorne regnete es eindeutig. Etwa um 19:00 Uhr kam ich endlich in La Jonquera an. Es verging noch eine halbe Stunde, bis ich ein günstiges Zimmer fand. Den Campingplatz habe ich nicht gefunden. Wahrscheinlich liegt der Ausserhalb der Stadt und es gab keine Hinweisschilder. Die Stadt ist nicht auf Touristen ausgelegt. Alles liegt weit ausseinander und nirgendwo fand ich einen Ortsplan oder eine Touristeninformation. Es hat übrigens nur kurz getropft und nicht richtig geregnet. Morgen mache ich einen Tag Pause.

3. Tag, Els Vilars

Obwohl es letzte Nacht gewindet hatte, konnte ich recht gut schlafen. Heute morgen war es bewölkt und es windete noch leicht. Bei diesem Wetter laufe ich gerne. Es geht viel leichter voran. Erstmal ging es leicht aufwärts. Über den Pass und wieder runter. Am Talboden befand sich eine Wasserquelle und eine ehemalige Einsiedelei. Gleich darauf ging es hoch zum nächsten Pass. Wieder runter folgte ein kleines Dorf. Dort hatte es einen Brunnen. Nun folgte ein langer Abschnitt auf der Strasse. Relativ eben ging es dahin. Ein paar Velofahrer und ganz selten ein Auto begegneten mir. Am Ende der Asphaltstrasse kam ich zu einem ehemaligen Kloster. Dort im Restaurant ass ich etwas und machte eine Pause. Inzwischen waren leider die Wolken verschwunden und die Sonne schien mit aller Macht vom Himmel herunter. So wurde der Nachmittag wieder sehr heiss. Ich quälte mich über den nächsten Pass. Auf der anderen Seite hatte es eine kleine Wasserstelle zum abkühlen. Meinen Kopf tauchte ich ins kühle Nass. Tat das gut! Runter ging es zur nächsten Asphaltstrasse! Kilometerweit ging es auf der Strasse weiter. Und das an der prallen Sonne! Zum Glück habe ich meinen Schirm dabei. Schatten gab es nur sehr selten. Hier war ich übrigens nur ein oder zwei Kilometer von der französischen Grenze entfernt. Das letzte Stück hoch zum Etappenort war wieder ein Wanderweg. Hier traf ich auf den ersten Bach der richtig fliessendes Wasser führte! Kurz vor dem Dorf schreckte ich noch zwei Wildschweine auf. Drei Meter vor mir kreuzten sie den Wanderweg und schon waren sie im Gebüsch verschwunden. Noch nie hatte ich Schweine in der Wildnis gesehen! Ich war zuerst richtig erschrocken! Sonst sah ich heute nur Vögel und viele bunte Schmeterlinge. So gegen halb sieben kam ich in Els Vilars an. Ein winziges Dorf. Etwa 10 Häuser und einen Brunnen hat es. Ich fülle meine Flaschen und Laufe noch ein Stück weiter. Etwas oberhalb der Häuser finde ich einen Platz für mein Zelt. Durch Büsche bin ich vor Blicken geschützt. Weiter kann ich einfach nicht mehr laufen. Es waren heute ca. 27km! Vom Lagerplatz habe ich einen wunderschönen Blick über die Ebene. Sogar das Mittelmeer kann ich noch sehen.

Sonntag, 15. Juni 2014

2. Tag, Llanca

Heute war noch einmal ein kurzer Tag angesagt. Es waren etwa 11km bis Llanca. Dafür ging es steil 500 Höhenmeter hoch und wieder runter. Die Landschaft war voller Kakteen und Büschen. Bäume gab es nur selten. Da es heute sehr bewölkt und stürmisch war, war es sehr angenehm zum Laufen. Endlich kommt bei mir die Freude am Wandern wieder hervor! Hatte ich mich gestern noch gequält, genoss ich heute das Laufen geradezu.
Oben auf dem Hügel steht ein altes Kloster. Die Aussicht von hier ist wunderschön! Da es Sonntag ist, treffe ich viele Tageswanderer! Anders als in Amerika kommt man hier aber nicht so schnell ins Gespräch. Das finde ich schade! Schon am Mittag komme ich in Llanca an und gehe zum Campingplatz. Im Supermarkt besorge ich etwas zu Essen und zu Trinken. Danach lese ich ein wenig.
Gerade tropft es ein wenig und es stürmt richtig stark. Ich hoffe der Wind legt sich wieder.


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1. Tag, El Port de la Selva

Letzte Nacht hat es so stark gewindet, dass ich kaum ein Auge zugekriegt habe. Einmal musste ich sogar raus und das Zelt neu aufstellen.
Übermüdet lief ich um 6:30 Uhr los. Trotz des Gewitters hat es nicht groß abgekühlt. Wenigstens bläst heute den ganzen Tag lang der Wind. So fühlt es sich kühler an. Die Strecke geht hoch und runter. Kakteen und Büsche prägen die Landschaft. Vereinzelt hat es auch Bäume. Im Schatten mache ich öfters Pausen. Diese Gegend erinnert mich stark an den Süden von Kalifornien. Irgendwie fühle ich mich auch heute noch nicht so wohl. Die Hitze macht mir zu schaffen. Ständig muss ich mich motivieren weiterzulaufen.
Ich beschließe heute nur die halbe Etappe zu machen. 27km währen einfach zu viel. Nach 17km kommt ein Dorf, dort übernachte ich.
Zäh Schleppe ich mich dahin. Doch die Natur zeigt plötzlich ihr freundliches Gesicht. Zuerst sehe ich einen blühenden Kaktus und dann hoppelt ein Hase vorbei. Solche Kleinigkeiten motivieren mich immer wieder weiter zu laufen.
Um 13:00 Uhr ist es geschafft, ich habe das Dorf erreicht. Da mein Wasservorrat gerade zu Ende ging, steuere ich das nächste Restaurant an. Nach dem Mittagessen suche ich eine günstige Unterkunft. Nun kann ich mich erholen.
Um mich an die Hitze zu gewöhnen, versuche ich es ruhig an zu gehen.


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Cap de Creus, Anreise

Heute starte ich meine Wanderung auf dem GR11. Um 12:00 Uhr fuhr der Bus in Barcelona los. Immer Richtung Norden ging die Reise. Etwa um 15:00 Uhr erreichte ich Cadaques. Nun hieß es die Wanderschuhe schnüren. Bei sehr großer Hitze (ca 30 Grad) lief ich los. Es waren etwa 10km zurückzulegen. Dabei ging es an der Küste entlang, die ganze Zeit hoch und runter. Schatten gab es nur sehr selten. Was mache ich eigentlich hier! Nur die Hoffnung das es in den Bergen kühler ist, lässt mich noch weiter laufen.
Endlich, gegen 18:45 Uhr komme ich zum Leuchtturm am Cap de Creus. Erstmal trinke ich etwas im Restaurant. Das habe ich mir aber auch verdient. Anschließend gehe ich zum Meer runter und halte die Füße ins kühle Nass. Tut das gut! Hier ist auch der offizielle Start der Wanderung. Morgen geht es dann also los. Nun hieß es einen Schlafplatz finden. Das Restaurant hat zwar Zimmer, leider waren sie schon ausgebucht. Deswegen suche ich mir einen Platz fürs Zelt. Es war gar nicht einfach, zwischen den Felsen einen ebenen Platz zu finden. Zudem kam noch ein Gewitter durch. Etwa 20 Minuten lang regnet es. Auch Donner und Wind begleiten den Regen. Endlich finde ich einen kleinen Platz. Und nun gute Nacht.


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Samstag, 24. August 2013

24.8.2013

Ich kann es gemütlich angehen lassen. Mein Flug geht erst um 23:50 Uhr. Das Gepäck lasse ich noch im Hotel. Danach suche ich ein Restaurant und ich frühstücke gemütlich. Nun spaziere ich zu einem Park und dort suche ich Geocaches. Ein Mittagessen darf auch nicht fehlen. Wieder beim Hotel lese ich in meinem Buch weiter, bis ich zum Flughafen aufbreche.
Am Flughafen geht alles gut und nun warte ich auf den Flug.

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Position:Singapur

23.8.2013

Heute beginnt meine Heimreise. Um 6:30 Uhr nehme ich den Zug zum Flughafen. Diesmal funktioniert alles perfekt. Pünktlich um 9:40 Uhr heben wir ab. Der Flieger ist etwa halb voll. So habe ich zwei Sitze zur Verfügung. Etwa um 16:00 Uhr Ortszeit landen wir in Singapur. Mit einem Taxi fahre ich zum Hotel. Hier in Singapur ist es sehr warm und extrem schwül.


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Position:Singapur