Ich bekomme noch einen Burrito, Früchte, Chips und Gatorage. Davon habe ich geträumt. Zusätzliche Flüssigkeit. Sehr willkommen. Ich bleibe recht lange im Schatten sitzen. Das hat richtig gut getan. Es kommen noch zwei Thruhiker vorbei. Dann muss ich doch langsam weiter gehen. Kurz geht es durch den Wald. Den Rest des Tages bleibt der Weg auf Schotterpisten. Bald komme ich aus dem Wald raus. Es folgt ein sehr langer, heißer Abschnitt. Es hat kaum Schatten und der Weg geht durch große und weite Grasflächen. Die Ebenen sind riesig.
Samstag, 22. August 2026
Colorado Trail 2026: 24. Tag
Start war heute um 06:30 Uhr. Es sind etwa 27km bis zum nächsten Bach und somit Wasser. Es ist kühl und strahlend blauer Himmel. Der Weg geht die nächsten Kilometer runter. Kurz noch auf einem Wanderweg und bald geht es auf einer Schotterpiste weiter. So komme ich gut voran.
Anschließend geht es ein Stück rauf. Oben am Waldrand stehen zwei Wohnwagen und Autos. Trailmagic. Sie sind noch da!
Das gute dabei ist, es hat nur sehr wenige Höhenmeter heute. Zusammengerechnet nur etwa 500 Meter. Es geht also leicht rauf und runter. Im Schatten eines Baumes mache ich Mittagspause. Anschließend treffe ich einen Thruhiker und wir laufen ein Stück zusammen weiter. Irgendwann muss ich ihn ziehen lassen. Er wandert schneller als ich und ich brauchte eine Pause im Schatten zum abkühlen. Dann ging es wieder weiter. Es folgte noch ein Aufstieg. Immerhin im Wald. Inzwischen hat es auch ein paar Wolken am Himmel. Endlich oben angekommen, geht es gleich wieder runter. Ich komme nun in ein Tal runter, wo ein großer Bach fließt. Es ist richtig grün da unten. Welch ein unterschied zur gelben Grasebene. Der Bach wird an vielen stellen von Bibern gestaut. Leider hat es sehr viele Kühe im Tal. Vermutlich auch Elche. Ich sehe aber zur Zeit nur Kühe. Ich würde gerne am Bach mein Zelt aufbauen. Die Kühe sind mir aber zu nahe und es ist auch alles mit Kuhfladen verziert. Deshalb stelle ich mein Zelt etwas erhöht auf einem Hügel oben auf. Hoffentlich kommen die Kühe nicht hier rauf. Um 17:00 Uhr bin ich angekommen. Nachdem das Zelt eingeräumt ist, gehe ich runter zum Bach und hole Wasser und wasche mich etwas. Es ist recht schwierig einen Zugang zum Wasser zu finden. Hoffentlich gibt es morgen noch einen besseren Zugang zum Wasser, als hier. Wieder zurück beim Zelt, kommt noch ein Thruhiker vorbei. Er stellt sein Zelt bei den Kühen am Bach auf.
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