Sonntag, 26. Juli 2015

18. Tag, Meile 1468

Start war um 7:10 Uhr. Zuerst ging es laengere Zeit aufwaerts. Die Sonne schien heute nicht so stark. Der Himmel ist leicht ueberzogen. Trotzdem ist es heiss und auch schwuel. Hoffentlich kommt am Abend kein Regen.
Der Wanderweg fuehrt heute durch einen regelrechten Dschungel. Der Wald ist zugewachsen von Bueschen und anderen Pflanzen. Man sieht kaum fuenf Meter weit. Auch der Wanderweg ist mit Pflanzen ueberwuchert. Wir muessen uns richtig durchkaempfen. Sonst ist der Wald zauberhaft und wild. Er erinnert uns ein wenig an Jurassik Park. Drei Baeche kreuzen unseren Weg. Oft sehen wir Spechte und einmal eine Schlange! Es ist keine giftige. Ein paar Wanderer treffen wir ebenfalls.
Nachdem wir eine Forststrasse kreuzen, geht der Trail runter. An einem schoenen Bach machen wir eine weitere Pause. Die Mittagspause war ein wenig kuerzer als normal. Der Schatten lief uns davon und an der Sonne war es zu heiss. Wieder geht es aufwaerts weiter. Das letzte Stueck ging runter. Es zog sich sehr in die Laenge. Schon lange hoeren wir den Fluss. Zwischendurch koennen wir ihn auch weit unter uns sehen. Doch der Wanderweg geht einfach nicht runter. Endlich nach etwa 2 Kilometern kommen wir runter zum grossen Wildfluss. Zum Glueck gibt es hier eine Bruecke ueber den Fluss. Man muesste schon schwimmen, um rueber zu kommen. Auf der anderen Seite hat es einen kleinen Campingplatz. Eine Schotterstrasse fuehrt hier vorbei. Weil heute Samstag ist, sind viele Fischer hier. Sie campen und fischen im Fluss. Wir finden noch einen Platz fuer unserer Zelte. Etwa um 16:00 Uhr beenden wir unseren Wandertag.

17. Wandertag, Meile 1482

Zwei Tage haben wir Pause gemacht. Unseren Koerpern hat es sehr gut getan. Mount Shasta City ist ein schoenes Dorf.
Heute Morgen hat uns das Taxi zurueck zum PCT gebracht. Um 7:00 Uhr wanderten wir los. Sehr lange ging es bergauf. Zum Glueck wenigstens nicht zu steil. Eigentlich war es recht angenehm zu laufen. Den ganzen Tag lang waren wir im Wald und hatten somit Schatten. Zwei Baeche kreuzten unseren Weg. Es waren auch andere Wanderer unterwegs. Der Trail war manchmal sehr von Bueschen zugewachsen. Das ist sehr unangenehm, wenn die ganze Zeit Blaetter und Aeste ins Gesicht kommen.
Zwischendurch hatten wir einige sehr schoene Aussichten auf Mount Shasta. Nach dem Mittag ging der Wanderweg in Kehren den Berg wieder runter. Lange bevor wir den Bach sahen, hoerten wir ihn schon. So gegen 17:00 Uhr kamen wir runter zu einem groesseren Wildbach. Hierher kommt auch eine Forststrasse. Beim Parkplatz finden wir einen guten Platz fuer unsere Zelte. Es hat sogar eine einfache Toilette. Ein wirklich sehr schoener Platz fuer ein Camp.

Probleme mit Posten

Leider habe ich dieses Jahr Probleme meine Artikel hoch zuladen. Jetzt muss ich alles am PC nochmals schreiben. Es tut mir leid, dass ich so lange nichts veroeffentlicht habe. Ich hatte sehr lange keinen PC und nur sehr schlechtes oder gar kein Internet zur Verfuegung. Jetzt versuche ich moeglichst viel nach zuholen. Viel Spass beim lesen.

Donnerstag, 18. Juni 2015

16. Tag, Mount Shasta City

Um 7:10 Uhr liefen wir los. Es begegneten uns viele Wanderer. Schon bald folgten wir dem Trail im Zickzack den Berg hinunter. Zuerst noch im offenen Gelaende, kamen wir weiter unten in den Wald hinein. Inzwischen wurde es wieder sehr heiss. Bei jedem Bach kuehlten wir uns ab. Die anderen Wanderer sahen Schlangen und Baeren! Wir sahen leider den ganzen Tag lang nichts von beidem. Nochmals ging der Wanderweg ein Stueck aufwaerts. Hier quaelte ich mich richtig aufwaerts. Das Gefuehl war, als waere man in einem Backofen. Kam man vom Schatten in die Sonne raus, ist es, als wuerde man gegen eine Mauer laufen.
Nach einer gefuehlten Ewigkeit verliessen wir den PCT und liefen einen anderen Wanderweg runter zu einem Laden. Forest Ninja (meine Mitwanderin), dies ist ihr Trailname (meiner ist Swissmiss), hat Pakete zum Laden geschickt. Sie hohlt diese ab und wir rufen uns einen Shuttelbus. Dieser bringt uns nach Mount Shasta City.
In diesem schoenen Dorf machen wir zwei Tage Pause. Unsere Fuesse brauchen eine Rast.

Mittwoch, 17. Juni 2015

15. Tag, Meile 1514

Los ging es um 7:30 Uhr. Erneut wurde es ein heißer Tag. Wenigstens hatten wir zwischendurch etwas Wind. Zuerst ging es runter zu einer Forststraße. Dann leicht aufwärts. Die Aussicht war auch heute wieder atemberaubend! Ein Berg hat hohe Felszacken. Mount Shasta ist auch immer wieder zu sehen. Nun ist er sehr nahe gekommen.
Meine Füße schmerzen heute recht stark. Im nächsten Dorf brauche ich eine Pause.
In der Ferne sehen wir viele Seen. Einmal sehe ich ein Reh davon springen. Andere Wanderer treffen wir heute nicht viele. Das Gelände ist sehr offen. Nur Büsche und ab und zu ein Baum. Dazu viele Felsen und Steine. Bäche sehen wir nur zwei. Gegen 16:00 Uhr erreichen wir das Camp. Es ist in einer Senke und der Platz ist sehr knapp. Der nächste Bach ist etwa 400 Meter entfernt. Dort hohlen wir uns unser Wasser.


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14. Tag, Meile 1529

Start war um 7:30 Uhr. Am Morgen war es wieder heiß, doch am Nachmittag kam ein kleiner Luftzug und die Sonne war manchmal hinter Wolken versteckt. Deshalb war die Temperatur recht angenehm. Der Trail war sehr angenehm zu laufen. Nur angenehme Steigungen und meist relativ eben. Die Landschaft war sagenhaft!! Bisher der schönste Tag auf meiner Wanderung. Berge, dazwischen Seen und Wiesen. Traumhaft!! Da heute Sonntag ist, sahen wir viele Tageswanderer. Am Mittag kamen wir auch bei einem Parkplatz vorbei. Einmal sahen wir zwei Rehe vor uns auf dem Wanderweg! Oft blieben wir stehen und machten Fotos oder schauten uns einfach die tolle Landschaft an. Endlich kann ich das Wandern auch mal genießen. Wegen diesen schönen Landschaften nehme ich diese Strapazen auf mich.
Gegen 17:00 Uhr erreichten wir das Camp an einem wunderschönen See.




Hier zogen viele schwarze Wolken auf. Es donnerte ein paar mal. Doch dann zog das Gewitter weiter. Der Regen blieb aus.
Nun sitze ich hier unter blauem Himmel und schaue auf den See. Langsam wird es Zeit fürs Bett.


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13. Tag, Meile 1543


Wie soll es anders sein. Wieder erwartete uns ein heißer Tag. Start war um 7:10 Uhr. Die Etappe heute war 1.5 km länger, dafür war es eine einfache Strecke. Fast keine Steigungen und wenn doch, ging es gemütlich hoch oder runter. Im Wald waren wir heute nur kurz. Oft ging es durch felsiges Gelände. Kurz nach dem Start kreuzten wir eine größere Straße. Wanderer haben wir heute nicht so viele gesehen. Dafür unten im Tal wieder einige Seen. Wunderschöne Plätze fürs zelten. Leider liegen sie nicht am PCT. Während einer Pause sahen wir drei Hirsche davon springen.
Etwa um 17:00 Uhr erreichten wir unser Camp. Es hat einen Bach daneben. Leider hat es auch viele Mücken. So nun werde ich das Nachtessen kochen gehen.

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12. Tag, Meile 1559


Wieder erwartete uns ein schöner und heißer Tag. Los ging es um 7:30 Uhr. Heute war es sehr angenehm zu laufen. Es hat nur leichte Steigungen und Gefälle gehabt. Gemütlich ging es rauf und runter. Die Aussicht war immer wieder genial! Man sah Mount Shasta und Lassen Peak. Beide noch von Schnee bedeckt. Auch heute trafen wir viele Wanderer. Die Landschaft ist wunderschön! Wald und dazwischen schöne Wiesen mit kleinen Bächlein. Weiter unten sehen wir auch mehrere Seen. Oft bleibe ich staunend stehen und mache viele Fotos. Am Mittag treffen wir Trailarbeiter. Sie beseitigen Bäume und reparieren den Wanderweg. Das machen Sie alles freiwillig! Ich bin ihnen sehr dankbar. Ohne sie gebe es den Wanderweg gar nicht.
Bei einem Bach füllen wir die Flaschen auf. Unser Camp hat nämlich wieder kein Wasser. Die letzten Kilometer ziehen sich wieder endlos in die Länge. Endlich um 18:15 Uhr erreichen wir das Nachtlager.
Ich beschließe heute mal ein Cowboycamp aufzubauen. Das heißt ich schlafe ohne Zelt. So kann ich die Sterne sehen.
Meine Blasen verschwinden langsam. Alle heilen und nur eine ist noch gut gefüllt. Ich habe aber keine Schmerzen beim wandern.

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11. Tag, Meile 1574

Heute Morgen war es angenehm kühl. Start war um 7:15 Uhr. Zuerst ging es kurz bergauf. Anschließend folgte ein längerer Abstieg. Der Weg geht oft entlang eines Berges. Manchmal im Wald, dann wieder durch felsiges und offenes Gelände. Die Aussicht ist immer wieder fantastisch! Entlang einer tiefen Schlucht geht es weiter. Heute treffen wir viele Wanderer. Am Mittag wird es richtig heiß. Die Pause machen wir bei einem Parkplatz an einer größeren Straße. Noch ein kurzes Stück geht es abwärts zu einem Bach. Nun folgt der letzte Aufstieg für heute. Nach 1.5 km erreichen wir den letzten Bach. Hier müssen wir das Wasser filtern und mitschleppen. Leider hat es beim Camp kein Wasser. Als wir wieder aufbrechen wollen, kommt uns ein Wanderer entgegen. Er ist der erste den wir treffen, welcher die ganze Strecke von Mexiko bis hierher gelaufen ist.
Nach weiteren 3 km bergauf, stehen wir endlich im Camp. Die Landschaft ist einfach wunderschön! Wir schlafen auf einem Pass oben. Das Camp ist aber zwischen den Bäumen und so sehr windgeschützt. Die Aussicht auf beide Seiten ist einfach bombastisch! Gäbe es einen Bach, wäre es das perfekte Camp. Nur die Mücken und Ameisen stören ein wenig.

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10. Tag, Meile 1588

War das schön, endlich wieder einmal in einem Bett zu schlafen. Da es erst um halb acht Uhr Frühstück gab, waren wir heute spät gestartet. Der Mann von der Besitzerin fuhr uns zurück zum Trail. Um kurz nach neun Uhr wanderten wir endlich los.
Es ging gleich bergauf. Die Temperatur war heute angenehmer als die letzten Tage. Es hatte auch Wolken am Himmel. Erst am Abend haben sie sich aufgelöst.
Nach dem Aufstieg ging es wieder runter. Das wiederholte sich noch ein paar mal. Wiederum hatten wir schöne Ausblicke auf Mount Shasta und auf andere Berge. Der Untergrund war sehr felsig. Oft trafen wir auch andere Wanderer. Unter uns sahen wir sehr schöne Seen. An einem solchen wundervollen See machten wir Mittagspause. Ein wenig später trafen wir die nächste Wanderin. Sie zeigte uns auf der Karte, wo es Wasser und Camps hat. Dort wo wir hinwollten hat es leider nichts von beidem. Da wir müde waren, beschlossen wir, schon früh unser Camp auf zu schlagen. Nach nur 14 km machten wir um 15:20 Uhr Feierabend. Das letzte Stück war richtig deprimierend. Ein total toter Wald. Erst letzten November gab es hier einen großen Waldbrand. Genau zur selben Zeit wie wir, kamen von Süden zwei Wanderer. Auch sie stellen hier ihr Zelt auf. Neben dem Camp fließt ein Bach. Mehr braucht es nicht. Am Abend gab es einen wunderschönen Sonnenuntergang.


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